Kompass
Archiv | Kompass | Montag bis Freitag • 14:40
12.10.2004
Zwischen Keglerheim und Strammem Max
Berliner Kneipengeschichten
Von Ralph Gerstenberg
Heute bestimmen Italiener, Tex-Mex-Bars und Szeneläden die Gastronomie der Berliner Innenstadt. Wenn man jedoch abseits der angesagten Kneipenpfade unterwegs ist, stößt man auf Geschichten, die diese legendäre Kneipentradition wieder lebendig werden lassen und vom Alltag in der Stadt der Eckkneipen erzählen, in der die Vergangenheit immer mehr vom Zeitgeist verdrängt wird.
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11.10.2004
Yoga - Balance für Körper und Seele
Von Claudia Thoma
In einigen Bundesländern hat die schönste Zeit des Jahres bereits begonnen - Ferien, Urlaub vom Alltag, endlich Zeit für Muße und Entspannung. Was viele weit weg von zuhause suchen, finden andere im Alltag - mit Yoga. Das östliche Wissen um das Zusammenspiel von Körper und Geist, von Spannung und Entspannung fördert nicht nur inneres Gleichgewicht, die Übungen können sogar bei Krankheiten helfen.
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8.10.2004
"Dornröschen schläft noch"
Junge Literaten und ihr Kampf ums Überleben
Von Irene Binal
Der Bücherherbst ist da, die Verlage präsentieren ihre aktuellen Programme und ihre Neuentdeckungen. Der Weg zu einer solchen Veröffentlichung jedoch ist gerade für noch unentdeckte Autoren steinig und mühsam. Oft verstauben Manuskripte nach jahrelangen Odysseen durch die Verlagslandschaft letztlich in der Schublade, der künstlerische Anspruch der Schreibenden steht im krassen Gegensatz zur Notwendigkeit, sich oft mit ungeliebten Jobs ein Leben finanzieren zu müssen.
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7.10.2004
Ein Jahr im Traumland
Als Schüler in die USA
Von Hans-Otto Reintsch
Sie hatten eine Kindheit in Deutschland. Sie haben laufen gelernt an der Hand ihrer Mütter, sie haben Fahrrad fahren gelernt an der Seite der Väter, sie haben die Grundrechenarten und lesen gelernt. Das Träumen haben sie überall da gelernt, wo die Träume zu kriegen waren: Im Fernsehen, im Kino, im Radio, im Plattenladen, im Internet. Und wenn man zwischen 14 und 16 Jahre alt ist, dann ist da immer auch die Sehnsucht nach der Ferne, nach Loslösung, nach "Leben auf eigene Gefahr", - nach Amerika.
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5.10.2004
Chillen im Stillen
Die neue Art der Entspannung
Von Xenia Thau
Was früher einfach nur Entspannen war, heißt heute neudeutsch Chillen. Kein Club kommt heute mehr ohne Chillout-Area aus, wo das Licht gedämpft ist, die Kissen weich und die Sessel supergemütlich. Doch was passiert heute beim Chillen? Welche Gespräche werden geführt?
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4.10.2004
Wenn Bello weint
Bemerkungen über die Tierpsychologie
Von Irene Binal
Der Hund jault nächtelang, die Katze sitzt vergrämt im Eck oder der Kanarienvogel lässt traurig die Flügel hängen: Höchste Zeit für einen Besuch beim Tierpsychologen. Denn diese haben sich ganz dem seelischen Wohlbefinden des Tieres verschrieben - und sind mittlerweile auch in Deutschland etabliert. Rechtzeitig zum heutigen Tag des Tieres hat sich Irene Binal auf die Suche nach jenen gemacht, die dem Tier bei Seelenschmerzen Linderung versprechen - und ist auf eine oft verkannte Berufsgruppe gestoßen.
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1.10.2004
Schafskäse zum Frühstück
Kultursensible Altenpflege
Von Heike Krohn und Claudia Wessling
Aus Dörfern in Anatolien, aus Kleinstädten auf dem Pelepones und dem Balkan kamen in den 60er und 70er Jahren Menschen als Gastarbeiter in die Großstädte Deutschlands. Sie wollten nicht lange bleiben, bald wieder gehen, mit einem Koffer voll Geld. Aus wenigen Jahren wurde oft ein ganzes Leben. Damit hat keiner gerechnet: die Migranten nicht und auch nicht die deutsche Gesellschaft. Nun kommt die Generation der ehemaligen Gastarbeiter in der Altenpflege an.
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30.9.2004
Saison-Migranten
Östliche Arbeiter in westlichen Weinbergen
Von Ludger Fittkau
In diesen Tagen beginnt in den deutschen Weinbaugebieten die Traubenlese. Um Sorten wie den Riesling, Weißherbst oder den Grauen Burgunder pünktlich zu ernten, werden auch in diesem Jahr mehr als 100.000 Erntehelfer aus Ost- und Südost-Europa eingesetzt. Allein in den rheinland-pfälzischen Weinbergen werden es rund 40.000 Saisonarbeiter sein, die von Ende September bis in den Dezember die harte Erntearbeit leisten.
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29.9.2004
Hilfe! Mein Kind ist Neonazi
Von Carsten Hübner
Seit Jahren wendet sich die rechtsextreme Szene gezielt an Jugendliche. Musik, Kleidung, Symbolik: Ein rechter Lifestyle ist entstanden, dem sich viele Jugendliche nicht entziehen können. Er ist die Einstiegsdroge, die Jugendliche in die rechte Szene locken soll. Und sie wirkt. Bei den Landtagswahlen im Saarland, in Brandenburg und in Sachsen hat jeder fünfte männliche Erstwähler eine rechtsextreme Partei gewählt. Die gesellschaftliche Aufregung ist groß. Aber was bedeutet es eigentlich für Eltern, wenn ihre Kinder in die Neonazi-Szene abgleiten.
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28.9.2004
Die "virtuelle" Couch
Paartherapie Online
Von Kathrin Messerschmidt
"Interapy" ist eine in den Niederladen bereits anerkannte Therapieform. Behandelt werden nicht nur Traumata und Schocks, sondern auch Depressionen und Burn-Out. Motor dieser Entwicklung, also der Kombination von Psychotherapie und Internet, ist eine junge Psychologen-Generation, für die das Internet so alltäglich ist wie das Telefon.
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