Kompass
Archiv | Kompass | Montag bis Freitag • 14:40
28.7.2004
Ist's Natur? Ist's Kunst?
Der gestaltete Balkon als Ort der Freiheit
Von Jochen R. Klicker
Ist der Balkon ein Ort der Freiheit, die letzte Reduktion eines Landschaftsgartens? Ein echtes Naherholungsgebiet? Oder vielmehr Vorratskammer für Kohlenbriketts, Bierkästen und dem Eintopf vom Vortag? Glück hat, wer eine Gestalterin beauftragen kann, aus der Terrasse ein echtes Balkonien zu zaubern.
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27.7.2004
Nur Spaß am Verwandlungsspiel?
Wenn Männer und Frauen die Rollen tauschen
Von Eva Hillebrandt
Für die eine ist es ein politischer Akt, für den anderen lediglich ein Party-Gag; die einen haben ihr Leben und ihren Körper verändert, die andere verdient auf der Bühne ihr Geld als Dragqueen: Es gibt ganz unterschiedliche Motive und Intentionen, wenn Männer in Frauenrollen schlüpfen oder Frauen Männerrollen übernehmen.
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26.7.2004
Wenn der Blinde der Lahmen hilft
WGs für Menschen mit Behinderungen
Von Dorlies Landwehr
Vor zwölf Jahren wurde es noch in Trainingswohngemeinschaften geübt: das gemeinsame selbstständige Wohnen von Behinderten. Initiator war die Münchner Stiftung "Pfennigparade", eine der größten Behindertenorganisationen in Süddeutschland. Inzwischen gehört es für einige Behinderte schon zum ganz normalen Alltag, Wohnung und Schicksal zu teilen.
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23.7.2004
Multikulti in der Künstlerszene
Wenn Menschen verschiedener Nationalitäten zusammen Musik machen
Von Margrit und Elke Dürr
In Musikerkreisen ist es inzwischen selbstverständlich, dass die verschiedensten Nationalitäten aufeinander treffen. Es gibt in Deutschland viele nichtdeutsche Künstler und für die Gruppen zählt vor allem das Können. Und die zahlreichen Folkloregruppen schätzen es oft, ausländische Bandmitglieder präsentieren zu können. Doch wie funktioniert die Kommunikation innerhalb der Band, wenn nicht alle dieselbe Sprache beherrschen?
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22.7.2004
Heil werden im Grünen
Wie Gartentherapie arbeitet und was sie bewirkt
Von Barbara Frandsen
Immer häufiger verzeichnen Ärzte, Psychologen und Gärtner mit Gartentherapie erstaunliche Erfolge bei Unfallopfern, Rollstuhlfahrern, Blinden und Suchtkranken. Buddeln in der Erde, Blumen pflanzen, eine Kräuterspirale anlegen schulen Motorik und Sensorik und streicheln die Psyche. In der Justizvollzugsanstalt Detmold soll gar die Arbeit im Duftgarten die Inhaftierten aus ihrer Lethargie und Depression herausholen und soziales Verhalten schulen - ein bislang einmaliges Modell.
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20.7.2004
"Ich glaub', so mutig wär' ich nicht."
Was uns das Attentat auf Hitler heute bedeutet
Von Jens Rossbach
Genau 60 Jahre ist es jetzt her. Am 20. Juli 1944 verübten Wehrmachtsoffiziere um Claus Graf Schenk von Stauffenberg das Attentat auf Hitler. Sechs Jahrzehnte sind seitdem vergangen. Die damals Beteiligten leben heute nicht mehr. Die Nachkriegsgeneration kann sich nur noch dunkel an die Berichte ihrer Eltern erinnern. Und für junge Menschen heute ist es reiner Geschichtsstoff. Dennoch: Trotz der vielen Jahre, die seitdem verstrichen sind, ist der Umgang mit dem Datum nach wie vor alles andere als einfach.
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19.7.2004
Warten, Zuhören, Hoffen
Alltag von Kölner Taxifahrern
Von Gerd Michalek
Taxifahrer wollen Geld verdienen, Fahrgäste möchten flott und ohne Umwege ans Ziel kommen. Das ist der einfachste Nenner für diese Dienstleistung. Zum Berufsalltag zählt natürlich noch mehr: das Warten auf Kundschaft, das Gespräch mit Kunden, das Hoffen auf Trinkgeld, der Ärger über Betrunkene und so weiter.
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16.7.2004
Magie an der Maschine
Faszination Espressomaschine
Von Birgit Fenzel
Espresso ist auch nördlich der Alpen zum Kultgetränk geworden. Doch der Kauf einer Espressomaschine ist oft nur der Anfang einer Leidenschaft, die über die Lust auf einen guten Kaffee weit hinausgeht. Denn das - oft sehr teure - Wunderwerk der Technik ist launischer als eine Diva und übt gerade deswegen auf manche Menschen einen besonderen Reiz aus. Mit Schraubenziehern und Materialien aus dem Baumarkt versuchen sie der Widerspenstigen Zähmung und tauschen sich im Internet über ihre Erfolge in einer gänzlichen neuen Bastel-Disziplin aus: dem Espressomaschinen-Tuning.
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15.7.2004
Über Geld spricht man nicht
Das letzte Tabu
Von Barbara Dobrick
Oralsex im Oval Office, das Facelifting des italienischen Regierungschefs, Seitensprünge von Film- und Sportstars, die Darmspiegelung von Prominenten - gut, dass wir mal darüber gesprochen haben. Tabus? Wir haben sie abgeschafft! Heute reden wir über alles - über fast alles. Mit Ausnahme von Geld.
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13.7.2004
Niemandskinder?
Wenn die leiblichen Eltern unbekannt sind
Von Doris Arp
Nach Auffassung der Befürworter der "Babyklappe" kann allein die rechtlich garantierte Anonymität der Abgabe Aussetzung und Tötung Neugeborener durch ihre Mütter verhindern. Trotzdem ist die Zahl der ausgesetzten bzw. getöteten Neugeborenen gleich geblieben. Erhöht hat sich aber die Zahl der Kinder, denen mit der Nabelschnur zugleich ihre Herkunft abgeschnitten wurde. Sie sind Kinder, die vermutlich niemals eine Chance haben, auch nur den Namen ihrer Eltern zu erfahren.
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