Kompass
Archiv | Kompass | Montag bis Freitag • 14:40
12.7.2004
Töne sehen, Bilder hören
Das Phänomen der Synästhesie
Von Maria Riederer
Ist Ihnen heute vielleicht blau zumute - oder eher rosa? Das mag dann daran liegen, dass Sie ein Farbempfinden für die Wochentage haben. Andere hören in Farben oder sehen in Klängen. Wieder andere finden das alles ganz abwegig und versponnen. Synästhesie nennt man das Phänomen der verbundenen Sinneswahrnehmungen, und Synästhetiker die Menschen, denen es zueigen ist.
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9.7.2004
Wenn Oma Radfahren lernt
Erwachsene und ihre ersten Versuche auf dem Fahrrad
Von Barbara Leitner
Kinder lernen leicht Fahrrad fahren. Erst haben sie einen Roller, um den Gleichgewichtssinn zu trainieren, dann helfen die Eltern bei den ersten Übungen mit dem Fahrrad, und nach nicht mal einer Stunde rollen sie alleine los. Doch wenn diese frühen Übungen verpasst wurden und jemand nicht als Kind Fahrrad fahren lernte? Kann man das überhaupt noch als Erwachsener nachholen und wenn ja wie? Kann auch Oma noch Radfahren lernen?
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8.7.2004
Schwitzen statt Sitzen
Vom Abarbeiten der Geldstrafe
Von Marianne Loy und Gabriele Winter
Stellen Sie sich vor, es klingelt an der Tür und draußen steht der Gerichtsvollzieher mit zwei Polizisten. Nur leider kann er bei Ihnen keine Geldstrafe mehr eintreiben, denn auf Ihrem Fernseher klebt schon der Kuckuck. Darum sagt er Ihnen, entweder Sie zahlen jetzt oder Sie kommen in den Knast. Das heißt, Sie müssen Ihre Geldstrafe absitzen - oder stattdessen gemeinnützige Arbeit leisten, also abschwitzen.
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7.7.2004
"Wo wir sagen: Diss iss unser."
Fertighäuser und ihre Liebhaber
Von Stefanie Oswalt
Egal, wie schlecht die Konjunkturlage ist, die Deutschen bauen. Und weil es dabei schnell und sicher gehen soll, entscheiden sich immer mehr Kunden für ein so genanntes Fertighaus. Doch das sind eher die pragmatischen Gründe. Es geht auch um die andere wichtige Seite: die "Da weiß man, was man hat" - Psychologie.
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6.7.2004
Keine Kohle, aber Lob
Freiwilligen-Agenturen vermitteln Erwerbslose
Von Antje Schwarzmeier
Dass es überhaupt Agenturen für Freiwillige gibt, wissen viele nicht: Freiwilligenagenturen vermitteln Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Und das sind in der Bundesrepublik mehr als es auf den ersten Blick so scheint. Besonders attraktiv ist ehrenamtliches Engagement für Menschen, die erwerbsarbeitslos sind.
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5.7.2004
Ein Hund bellt selten allein
Beobachtungen in einer Hundeschule
Von Detlef Grumbach
Eine systematische Abrichtung von Hunden hatte hierzulande vor rund hundert Jahren Konjunktur, als Hunde zunächst für den Rettungsdienst und dann für den Einsatz in der Polizei und im Militär entdeckt wurden. Deutsche Kommandos wie "Sitz", "Platz" und "Fuß" sind durch den Hauptmann Konrad Most weltweit verbreitet und in deutscher Sprache gültig. Ein Merkmal darüber, wie eine ganz "humane" Hundeerziehung funktionieren kann, wie der Mensch also zum Alphatier wird und der ganz normale "Familienhund" sich unterordnen lernt.
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2.7.2004
Was ist dran an Marianne?
Wie Deutsche und Franzosen neues Interesse aneinander suchen und finden
Von Rebecca Partouche
Pierre schmust mit Tanja, die beim Lächeln ihre Zahnspange entblößt. Mit diesem Plakat will das Goethe-Institut das Image der Deutschen in Frankreich aufpäppeln. Der Grund: immer weniger französische Schüler lernen deutsch. Und auch umgekehrt lässt das Interesse deutscher Pennäler für die Sprache des Nachbarn nach. Haben sich Deutsche und Franzosen etwa nichts mehr zu sagen? Genau das Gegenteil ist der Fall.
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1.7.2004
Petriheil zwischen Hochhäusern
Angeln in der Großstadt
Von Susanne Nessler
Die Zahl der Angler steigt seit einigen Jahren kontinuierlich an. Immer häufiger sieht man sie am Stadtrand unter Brücken stehen und oft lassen sie sich auch mitten im Stadtzentrum neben Wohnanlagen beobachten. Echte Profis dagegen findet man nicht so schnell, sie verraten selten ihren Angelplatz. Jeder Angler ist eben anders. Das sagt jetzt auch die Wissenschaft. Denn sie hat den Jäger der Seen und Flüsse genauer unter die Lupe genommen.
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30.6.2004
Neue Unterstützung in der Schule
Sozialpädagogen in der Hauptschule
Von Anke Spiess
Das Land Nordrhein-Westfalen hatte im Herbst 2003 ein neues Programm für Hauptschulen aufgelegt. 250 Sozialpädagogen wurden eingestellt, um auf spezielle Probleme der Schüler eingehen zu können und Lehrer zu entlasten. Denn diese sind oftmals überfordert angesichts der Zunahme von Gewalt, Mobbing und Lustlosigkeit. An die Ursachen dafür kommen sie nicht mehr heran. Abhilfe sollen die neuen Sozialpädagogen schaffen. Sechs davon gibt es allein an Wuppertaler Hauptschulen.
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29.6.2004
"Fliegen kann ich auch mit einem Bein"
Fun-Sport trotz Behinderung
Von Martin Koch
Zugeparkte Bürgersteige, fehlende Zufahrtsrampen und unrechtmäßig belegte Behindertenparkplätze - durch die Unachtsamkeit ihrer Mitbürger werden viele Rollstuhlfahrer in ihrer Mobilität eingeschränkt. Dabei sind sie mindestens genauso beweglich wie alle anderen - erst recht in den so genannten Fun-Sportarten, die zurzeit besonders angesagt sind.
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