Kompass
Archiv | Kompass | Montag bis Freitag • 14:40
28.1.2005
"Der Wiener Schmäh"
Ein Führer durch die österreichische Seele"
Von Irene Binal
"Küß' die Hand, gnä' Frau, wie geht's dem Herrn Gemahl?" Das Wienerische ist in Deutschland ebenso bekannt wie unverständlich. Denn nicht nur die Sprache ist es, die den Wiener Schmäh ausmacht. Vielmehr handelt es sich um eine spezielle Art der Umgangsform, hintergründig, indirekt und voller versteckter Anspielungen.
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27.1.2005
"Ihr konntet ja nichts dafür!"
Wie reden deutsche Familien über die Zeit des Nationalsozialismus?
Von Christoph Fleischmann
Bombennächte, Evakuierungen, Kriegsgefangenschaft, die Angst vor den Russen - davon wird in deutschen Familien erzählt. Die eigenen Familienmitglieder kommen dabei fast nur als Opfer vor - aber wo waren dann die Täter? Wer hat Synagogen angezündet oder bei Judendeportationen zugesehen? "Die Nazis" waren immer die anderen. Und die Kinder und Enkel? Geben die sich damit zufrieden? Wollen sie die Wahrheit über die Väter und Großväter wissen - oder fragen sie lieber nicht so genau nach?
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25.1.2005
Alltag Traumhaus
Wenn ein Traum Wirklichkeit wird
Von Stefanie Jäckel
Ein Traumhaus hat sich wahrscheinlich schon jeder mal erträumt. Doch wo Träume Wirklichkeit werden, stoßen sie sich schnell an Details. Steckdosen, Bodenfliesen oder Küchenschränke wollen mit Gewohnheiten und Identität in Einklang gebracht werden, genauso mit den Träumen des Partners oder der Kinder und den Ideen des Architekten. Kompromiss oder Vision - was bleibt, wenn das Traumhaus Wirklichkeit geworden ist?
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24.1.2005
Wenn das Gedächtnis uns einen Streich spielt
Warum Vergesslichkeit eigentlich gut ist
Von Caroline Michel
Das menschliche Langzeitgedächtnis kann zwar unbegrenzt viele Informationen speichern, für das Arbeitsgedächtnis - umgangssprachlich "Aufmerksamkeit" genannt - gilt dies aber keineswegs: hier können nur wenige Informationen gleichzeitig verarbeitet werden, die Kapazität ist begrenzt. Und dabei geht eben schon mal wichtiges Wissen verloren - und der verloren geglaubte Haustürschlüssel taucht plötzlich und unerwartet im Gefrierfach wieder auf. Wohingegen die neue Bank-Geheimzahl leider für immer im Gedächtnis-Nirwana verschollen bleibt....
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21.1.2005
"Einfach nur schwanger ist nicht"
Embryo-TÜV muss sein
Von Viola Simank
Eigentlich könnte sie die natürlichste Sache der Welt sein: die Geburt eines Kindes. Doch in Zeiten moderner Medizin ist Frau nicht einfach nur schwanger. Angesichts der zahlreichen Untersuchungen und vorgeburtlichen Tests fühlen sich viele mehr als Patientin denn als Schwangere. Alles im Namen der Sicherheit für Mutter und Kind. Viele Frauen bekommen schließlich nur noch ein Baby - und das soll möglichst mit Gesundheits-Garantieschein geboren werden. Zwar ist dank der Medizin die Säuglingssterblichkeit bei uns bis auf einen Minimum gesunken. Doch die lückenlose medizinische Betreuung hat auch ihren Preis.
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20.1.2005
"Nichts hasse ich mehr als Laminat"
Von lebenden und toten Böden
Von Andreas Main und Susanne Luerweg
Es hat sich eine große Laminat-Verschwörung gebildet: aus Vermietern, Bauherren und Baumärkten. Wie bei der Geschichte vom Hasen und dem Igel: Das Laminat ist immer schon da. Manchmal auch auf Holzböden verlegt, die im Untergrund schlummern. Dann beginnt die große Schweinerei: das Abziehen der Böden.
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19.1.2005
Meine beste Freundin ist ein Mann
Warum Freundschaften zwischen Mann und Frau im Kommen sind
Von Karin Lamsfuß
Wie im Filmklassiker "Harry und Sally" verläuft es häufig auch im richtigen Leben. Platonische Freundschaften funktionieren nämlich dann besonders gut, wenn ein gewisses erotisches Knistern in der Luft liegt - sagen die einen. Die anderen finden es extrem entspannend, wenn sie das Thema "Begehren" zu den Akten legen können.
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18.1.2005
"Ich lebe im falschen Körper"
Über Transsexuelle
Von Barbara Rosenberg
Etwa 6.000 medizinisch betreute Transsexuelle gibt es in Deutschland. Transgender - geschlechtswechselnde Menschen - bringen ihre Geschlechtsidentität nicht mit ihrem biologischen Geschlecht zusammen. Das Gefühl, im falschen Körper zu leben, wird von der WHO als Krankheit anerkannt. Geschlechtsanpassende Operationen und Hormontherapien werden unter bestimmten Voraussetzungen von den Krankenkassen bezahlt.
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17.1.2005
"Die Höhe des Trinkgeldes richtet sich nach der Festigkeit des Charakters"
Von dem schwierigen Umgang mit einem gängigen Brauch
Von Susanne Burg
ein kleines finanzielles Dankeschön für ihre Leistung. Nach der Euro-Einführung war es mit dem Trinkgeld besonders schwierig. Wenn wir für eine Tasse Kaffee 2,50 Euro zahlen, wie viel Trinkgeld lassen wir liegen? Runden wir auf drei Euro auf und gäben damit zwanzig Prozent Trinkgeld statt der üblichen fünf Prozent? Geben wir 2,80 Euro und laufen Gefahr, knickrig zu wirken? Die Höhe des Trinkgeldes, richtet sich nach der Festigkeit des Charakters, das sagte schon Ephraim Kishon.
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14.1.2005
Zwillinge!
Von Susanne Balthasar
Lebenshilfe für Zwillingseltern kann eine Selbsthilfegruppe bieten. Denn auf ein Kind sind werdende Eltern vorbereitet, bei einem zweiten gerät die Familienplanung plötzlich durcheinander. Wenn die Freude gesackt ist, kommen die Fragen. Was tatsächlich auf Doppeleltern zukommt, ist schwer einzuschätzen.
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