Kompass
Archiv | Kompass | Montag bis Freitag • 14:40
13.12.2004
Ob Gott oder Allah – er wohnt im Himmel
Multi-Religiös im Kindergarten
Von Stephanie von Oppen
Gottes Wohnung malen, hieß eine Aufgabe in der Kita der evangelischen Heilandsgemeinde in Berlin-Tiergarten. Christliche und muslimische Kinder haben ihre Vorstellungen in Bildern festgehalten. Dabei zeigte sich: Allah und Gott haben eins gemeinsam, sie wohnen im Himmel.
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10.12.2004
Askese ist ein Glücksgefühl
Von Susanne Mack
Verzichten kann man auf vieles: auf den Weihnachtsrummel natürlich, aber auch auf Häuser, Reisen, fettes Essen, Liebhaber, Alkohol und Nikotin... Aber was hat man eigentlich davon? "Askese ist ein Glücksgefühl" behaupten heute Philosophen in ihren Büchern und Unternehmensberater in ihren Seminaren.
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9.12.2004
Frauen gehen shoppen, Männer machen Besorgungen
Über das unterschiedliche Kaufverhalten von Frauen und Männern
Von Eva Mayer-Wolk
Männern macht Einkaufen scheinbar wenig Spaß - wenn es nicht grade um ein Auto oder eine Stereoanlage geht, drücken sie sich, wo es nur geht. Frauen dagegen lieben es, zu shoppen: Sie wollen einen Pulli kaufen, suchen drei Stunden danach und kommen schließlich mit Schuhen, einer Handtasche und zwei Hemden für die bessere Hälfte nach Hause. Ist das wirklich so oder doch bloß ein Klischee?
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8.12.2004
"Kiffen ist ja nicht so tragisch..."
Cannabis avanciert zur Kultdroge bei Kindern und Jugendlichen
Von Sabine Eichhorst
Haschisch ist ungefährlicher als Alkohol, ungefährlicher als Nikotin, Todesfälle: nicht bekannt, Suchtpotential: gering - So eine weit verbreitete Meinung. Für Erwachsene mag all das gelten, nicht jedoch für Kinder. Rund fünf Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland sind cannabisabhängig. Mitarbeiter der Drogenhilfe berichten dagegen von einem dramatisch steigenden Cannabisgebrauch und -missbrauch in den vergangenen zwei bis drei Jahren.
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7.12.2004
Alles Geschmackssache?
Warum wir etwas mögen und warum nicht
Von Maria Riederer
Gesetzt den Fall, Sie sitzen mit ein paar Freunden zusammen und überlegen, wo und in welchem Stil Sie heute Abend essen gehen möchten. Gesetzt den Fall, Sie sitzen mit Ihrem Partner zusammen über einem Katalog und diskutieren, welches Sofa sich im Wohnzimmer am besten machen würde. Überall und allerorten wird über Geschmack gestritten. Aber gibt es ihn überhaupt noch, den guten Geschmack? Und - gibt es ihn, wenn es ihn gibt, auch dort, wo wenig Geld und Zeit ist?
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6.12.2004
"Wo liegt das bloß?"
Über Verstecke, geheime Plätze, verborgene Depots
Von Peter Kaiser
Schon immer gab es große und kleine Schätze, die in irgendeinem Winkel der Welt verwahrt und vor den Blicken Neugieriger geschützt waren. Diese Winkel können ein in der Wand eingelassener Safe sein, ein helvetisches Nummernkonto oder ein vergrabener Beutel sein. Und manchmal ist ein solch geheimer Ort auch nur ein hoher Schrank, unerreichbar für Kinderhände.
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3.12.2004
Anschauen kostet nichts
Immobilientouristen
Von Barbara Dobrick
Stellen Sie sich vor, völlig Fremde laufen durch Ihr Haus, Ihre Wohnung. Jemand öffnet und schließt Ihren Backofen, jemand anders reißt Ihre Kleiderschranktür auf. Und dann kommt noch einer und latscht scheinbar naserümpfend durch Ihren Keller. Ein Alptraum? Ja. Aber der wird leicht zur Wirklichkeit, wenn Sie Ihr Haus, Ihre Wohnung verkaufen wollen oder müssen. Interessenten schauen sich dann in Ihrem Zuhause um. Nicht alle tun das mit der nötigen Zurückhaltung, und nicht alle wollen wirklich eine Immobilie kaufen.
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2.12.2004
Tod hinter Gittern
Wenn Häftlinge im Gefängnis sterben
Von Markus Götte
Bundesdeutsche Strafgesetze werden verschärft. Seit August gilt das Gesetz der nachträglichen Sicherungsverwahrung. Danach können Gefängnisinsassen auch nach Verbüßung ihrer Haftstrafe weiterhin weggesperrt bleiben. Zur Vorbeugung von Straftaten notfalls ein Leben lang. Über 300 gefährliche Straftäter sitzen derzeit in Sicherungsverwahrung. Und ihre Zahl steigt. Das heißt: Immer mehr Menschen werden in Zukunft im Gefängnis sterben. Justizbeamte, Ärzte und Seelsorger haben jetzt die Initiative "In Würde sterben" gegründet.
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1.12.2004
Klamottentauschparty
Modisches ist auch im Angebot
Von Christiane Zwick
Tupperware-Partys sind erfolgreich und ziemlich gesittet. Wer es turbulenter mag, veranstaltet eine Klamottentauschparty. Der private Kleidertausch ist unkommerziell und in Zeiten schmaler Portemonnaies ein Renner - mit Gaudi-Garantie.
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30.11.2004
Wenn Kinder Kinder kriegen
Junge Mütter und die Tücken des Elternseins
Von Godehard Weyerer
Selbst noch nicht erwachsen, doch schon Mutter: Jedes Jahr finden sich in Deutschland 23.000 junge Frauen unverhofft in dieser Lebenssituation wieder. Die Beziehung zu den Vätern ist meist nicht von Dauer. Der Kontakt zur eigenen Familie bricht häufig ab. Und die Lebenswelt einer Mutter passt nicht zu Freizeitvorstellungen gleichaltriger Teenager. Die Mädchen benötigen Hilfe, Beratung und Unterstützung.
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