Kompass
Archiv | Kompass | Montag bis Freitag • 14:40
29.11.2004
Der virtuelle Klemperer
Blogs - Tagebücher im Internet
Von Ralf Bei der Kellen
In ein Tagebuch schreibt man für gewöhnlich die Dinge, die man mit sich selbst ausmachen will und nicht mit anderen. Andererseits geht es vielen Schreibern dabei auch um eine Zeitzeugenschaft. Der gegenwärtige Trend, ein Tagebuch im Internet zu führen, scheint diesen Motivationen zunächst zu widersprechen, denn zum einen ist das Netz ein sehr schnelllebiges Medium, und zum anderen scheint es paradox, die innersten Gedanken und Krisen einem riesigen anonymen Publikum zugänglich machen zu wollen. Trotzdem gibt es einen starken Trend zu Internet-Tagbüchern - so genannten Blogs.
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26.11.2004
Versicherungen gegen die Angst
Von Lutz Bunk
Es gibt genügend Gründe, Angst zu haben: Angst vor Arbeitslosigkeit, vor dem Verlust des gewohnten Lebensstandards, Angst vor Trennung oder Vereinsamung. Doch je mehr Angst ein Mensch hat, desto offener wird er für Heilsversprechungen, die Patentlösungen gegen Ängste bieten.
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25.11.2004
Kind schafft Recht?
Fünf Jahre neues Kindschaftsrecht
Von Andrea Marggraf
Das neue Kindschaftsrecht gibt es seit 1999. Seit fünf Jahren heißt es also bei Scheidungsverfahren, dass das Sorgerecht für Kinder automatisch beiden Eltern übertragen wird. Ziel des Gesetzgebers war, den "Streitfall Kind" bei einer Scheidung zu vermeiden. Richter und Psychologen ziehen jedoch einer zwiespältigen Bilanz.
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24.11.2004
Auf den letzten Drücker
Über die Probleme mit Terminen
Von Christoph Spittler
Manche Leute machen die ihnen gestellten Aufgaben immer erst auf den letzten Drücker, auch wenn der Abgabetermin schon lange vorher bekannt ist. Einerseits gibt das zwar einen Adrenalinkick und manche laufen dann zu Höchstleistungen auf. Arbeitspsychologen und Untersuchungen betonen jedoch, dass die Qualität dieser Arbeiten oft mangelhaft ist. Warum setzen sich also so viele selbst unter Druck?
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22.11.2004
Verschiedene Lebensphasen – bleiben wir derselbe Mensch?
Von Marlene Küster
Gibt es eine Geschichte für jeden einzelnen Menschen, die sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Leben zieht? Wenn wir unser Leben Revue passieren lassen, zeichnet sich dann eine Zusammenfassung des Vergangenen ab? Experten gehen davon aus, dass jeder Mensch sich seine persönliche Lebensgeschichte konstruiert.
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19.11.2004
Habibi - mein Liebling
Deutsch-arabische Liebesbeziehungen
Von Cornelia Saxe
Jede sechste in Deutschland geschlossene Ehe ist inzwischen binational. Bei den Eheschließungen mit Partnern aus arabischen Ländern steht Marokko an erster Stelle. Worin liegen nun die besonderen Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer deutsch-arabischen Beziehung? Gibt es eine verschiedene Auffassung dessen, was als Liebe verstanden wird? Verändern sich die geschlechtsspezifischen Rollenmodelle von arabischen Frauen und Männern, wenn sie nach Deutschland kommen?
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18.11.2004
"Es ist wie ein innerer Richter"
Über das Gewissen
Von Anette Schneider
Was ist ein gutes Gewissen? Und wofür braucht man es? Manche halten es nur für ein Erziehungsmoment der Gesellschaft, andere für ein notwendiges Korrektiv im Alltag. Für andere ist es der innere Richter, die Handlungsschnur.
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17.11.2004
"Hier kann man schon depressiv werden"
Warum es die Westler im Osten schwer haben
Von Ute Meckbach
Viele Menschen, die nach der Wende von West- nach Ostdeutschland umgezogen sind, leiden unter mehr als nur Heimweh. Einer Studie der Leipziger Universität zufolge schätzen sich viele von ihnen als niedergeschlagen, müde und missmutig ein. Sie bekommen zu spüren, dass sie in einem anderen System aufgewachsen sind. Sie haben Schwierigkeiten mit der Alltagskultur im Osten und dem anderen Umgang unter Freunden und Kollegen.
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16.11.2004
Der heiße Draht zum Mitmenschen
Telefonseelsorger
Von Gerd Michalek
Domian und andere TV-Night-Talker verdienen Geld, wenn sie sich die Problemgeschichten wildfremder Menschen am Telefon anhören. Telefonseelsorger hingegen sind - in der Regel - Ehrenamtler. Mancher sitzt seit Jahrzehnten unentgeltlich am Hörer, um quer durch alle Gesellschaftsschichten und Generationen Probleme zu lindern. Was motiviert Menschen, diesen Dienst zu leisten? Was entdecken sie dabei für sich selbst?
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