KopfNuss
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12.1.2005
Akustische Postkarte
Von Michael Genähr

Michael hat eine Ansichtskarte von seinem Schwager Christian bekommen. Der weilt gerade in einer Stadt, wo es zahlreiche radioaktive Mineralquellen sowie einen Stadtteil namens "Ofen" gibt, der ihm aber dennoch kalt vorkommt. Wissen Sie, wo er ist?

Hallo Schwager!

Ulrike hat mir aufgetragen, dir während meines Kurzbesuches hier auf alle Fälle eine Ansichtskarte zu schreiben. Du siehst, ich bin ein braver Ehemann.

Wir haben unsere Auslandspläne nicht aufgegeben. Die hiesige Semmelweis Universität hat eine Gastprofessur für Pharmazie zu vergeben und diesmal sieht es nicht schlecht aus.

Die Fakultät scheint sehr an mir interessiert zu sein. Gestern hat mir der Dekan Prof. Noszál die Uni gezeigt. Im Vergleich zu vielen deutschen Unis geht es strenger und schulischer zu, aber damit komme ich klar. Das Studium erfolgt in Englisch.

Auch die Stadt ist auf den ersten Blick sehr reizvoll. Ich habe noch nie so viele Baustile so nah beieinander gesehen.

Gestern Abend war ich mit einem deutschen Kollegen von der Medizinischen Fakultät in der Staatsoper. Er hat mir eine Menge Tipps gegeben und einiges über die Stadt erzählt. Es gibt hier zahlreiche radioaktive Mineralquellen. Es ist die größte Bäderstadt der Welt.

Man hat mir ein schönes Hotelzimmer mit Blick über den Fluss spendiert. Es liegt auf der hügeligen Seite der Stadt. Leider ist es gerade ziemlich kalt hier. Da hilft es auch nicht, dass der Stadtteil, in dem das Hotel liegt, auf Deutsch "Ofen" heißt.

Sei herzlich gegrüßt, und drück uns die Daumen, dass es klappt!
Christian
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