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6.9.2004

Die Preisträger des "Echo Klassik 2004" stehen fest.
Als "Sängerin des Jahres" wird die russische Sopranistin Anna Netrebko ausgezeichnet. "Sänger des Jahres" ist Bassbariton Thomas Quasthoff, wie die Deutsche Phono-Akademie in München mitteilte. Für sein Lebenswerk wird der Dirigent und Komponist György Ligeti geehrt. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober in München statt.
Mit dem Deutschen Musikpreis "Echo Klassik", der in diesem Jahr zum 11. Mal vergeben wird, zeichnet die Phono-Akademie in 19 Kategorien Persönlichkeiten aus, die sich mit ihrer Arbeit in besonderer Weise um die klassische Musik verdient gemacht haben.


Der Schriftsteller und Hörspielautor Richard Hey ist im Alter von 78 Jahren in Berlin gestorben.
Das teilte die Akademie der Künste in der Hauptstadt mit, der Hey seit 1987 angehörte. Bekannt wurde der Träger des Gerhart-Hauptmann-Preises unter anderem durch seine Kriminalromane "Engelmacher und Co." und "Ein Mord am Lietzensee". Außerdem schrieb Hey zahlreiche Hörspielfassungen bekannter Werke wie Umberto Ecos "Der Name der Rose" oder "Sofies Welt" von Jostein Gaardner.


Der Aufsichtsrat der Ruhrfestspiele Recklinghausen will am Mittwoch über einen neuen künstlerischen Leiter des Theater-Festivals entscheiden.
Nach einem Bericht der "Recklinghäuser Zeitung" gilt der Intendant des Theatre de La Ville in Luxemburg, Frank Hofmann, als aussichtsreichster Kandidat. Der bisherige Leiter Frank Castorf war vor einigen Wochen vorzeitig entlassen worden, nachdem die Zuschauerzahlen in seiner ersten Saison um mehr als die Hälfte zurückgegangen waren.


Die Bayerische Staatsbibliothek hat einen Katalog ihrer Sammlung jiddischer Bücher herausgegeben.
Die Bände seien Teil einer umfangreichen Hebraica-Sammlung, die bis auf die Gründung der Bibliothek im Jahr 1558 durch Herzog Albrecht V. zurückgehe, teilte das Haus mit. Durch den Katalog solle die Nutzung der jiddischen Bestände für Forschung und Wissenschaft erleichtert werden. Mit rund 5.000 Bänden handelt es sich den Angaben zufolge um die umfangreichste Sammlung von Büchern in jiddischer Sprache in Deutschland.


Das Angermuseum in Erfurt übernimmt die Grafiksammlung des 2002 verstorbenen Künstlers und Hochschullehrers Rudolf Franke.
Wie das Museum mitteilte, wurde der Schenkungsvertrag heute von seiner Witwe in der Landeshauptstadt unterzeichnet. Die Sammlung umfasst rund 14.000 Werke überwiegend aus dem 20. Jahrhundert. Dazu gehören Blätter von Otto Dix, Lyonel Feininger und Gerhard Altenbourg.

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