KulturNachrichten
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13.9.2004

Die Internet-Seiten der Deutschen Welle erscheinen ab sofort auch auf Klingonisch, der Sprache der Außerirdischen aus den Serie "Raumschiff Enterprise".
Anlass ist das zehnjährige Bestehen der Online-Informationen des Senders, die bislang in 30 Sprachen übersetzt werden. Intendant Erik Bettermann sagte in Bonn, der Dialog der Kulturen ende nicht am Rande unseres Sonnensystems. Mit dem Angebot sollten sich User aus anderen Galaxien ein Bild von Deutschland machen können. Klingonisch ist eine für die Serie entwickelte Sprache. Sie enthält neben dem Wortschatz auch eine eigene Grammatik.


Das Zweite Deutsche Fernsehen hat seine Selbstverpflichtungen für die künftige Programmarbeit veröffentlicht.
In dem Positionspapier ist ein Ausbau des Informationsanteils vorgesehen. Zudem soll der Bereich Kultur zum Leitprinzip des Programms werden. Intendant Markus Schächter betonte in Mainz, das ZDF wolle einen Integrationsbeitrag für die Gesellschaft leisten. - Die Selbstverpflichtungen sind mit dem Inkrafttreten des neuen Rundfunkstaatsvertrags vorgeschrieben.


Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München sind drei deutsche Künstler ausgezeichnet worden.
Zuletzt ging ein Preis im Fach Harfe an Mirjam Schröder. Geehrt wurden außerdem die Flötistin Pirmin Grehl und das Faust-Quartett aus Deutschland. Insgesamt betrugen die Preisgelder 180.000 Euro. An dem größten Wettbewerb für klassische Musik nahmen rund 170 junge Künstler aus aller Welt teil. Er endet am Freitag mit einem Konzert der Gewinner.


In Rostock wird ein Projekt zur jüdischen Identität in Europa vorbereitet.
Die Kommune will der Frage nachgehen, wie sich das jüdische Leben in Westeuropa und in den neuen EU-Mitgliedsstaaten nach der politischen Wende 1989 in Deutschland entwickelt hat. Das Projekt wird nach Angaben der Stadtverwaltung zusammen mit den Partnerstädten Dünkirchen in Frankreich und Riga in Lettland erarbeitet und soll im nächsten Jahr beginnen. Vorgesehen sind unter anderem eine Konferenz in Rostock, ein gegenseitiger Jugendaustausch sowie ein jüdisches Festival.


Die 4. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wird von einer Gruppe internationaler Kuratoren gestaltet.
Nach Angaben der Organisatoren sollen der Künstler Maurizio Cattelan, der Kunstkritiker Massimilio Gioni und die Publizistin Ali Subotnick die Präsentation 2006 vorbereiten. Die Berlin-Biennale gilt als wichtigstes Forum der Hauptstadt für zeitgenössische Kunst.

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