KulturNachrichten
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4.11.2004

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn zeigt seit heute bedeutende Funde aus der Grabkammer des Pharaos Tutanchamun.
Der britische Forscher Howard Carter hatte das Grab des 1330 vor Christus regierenden Herrschers 1922 im Tal der Könige bei Luxor entdeckt. Bundeskanzler Schröder und der ägyptische Präsident Mubarak hatten die Ausstellung gestern Abend eröffnet. Die Funde sind bis Mai nächsten Jahres zu sehen.

Die spanische Polizei hat eine Bande von Betrügern ausgehoben und mehrere Kunstwerke im Wert von rund 900.000 Euro sichergestellt.
Drei Galeriebesitzer aus Madrid und Barcelona wurden festgenommen. Sie stehen nach Angaben der Polizei im Verdacht, einem Kunstsammler die wertvollen Werke im Tausch gegen ein gefälschtes Gemälde von Edouard Manet abgeschwindelt zu haben. Unter den beschlagnahmten Werken waren Lithographien von Joan Miro und Antonio Tapies.

Der französische Designer Philippe Starck erhält für sein Lebenswerk den "Lucky Strike Award 2004".
Die seit 1991 vergebene Auszeichnung ist mit 50.000 Euro dotiert. Zur Begründung erklärte die Jury, Philippe Starck sei der eigenwilligste und aufregendste Designer der vergangenen 20 Jahre. Starck gestaltete neben Möbeln, Küchen- und Badezimmer -Accessoires auch Cafés und Wohnräume.

Die Autobiografie des Musikers Bob Dylan erscheint ab morgen auf Deutsch.
Wie der Verlag Hoffmann und Campe in Hamburg mitteilte, liegt die Startauflage von "Chronicles - Volume One" bei 50.000 Exemplaren. Die Memoiren des Sängers und Songschreibers werden durch einen Band mit Liedtexten ergänzt.

Die Bundestags-Kinderkommission will sich in einer Experten-Anhörung mit den Auswirkungen der neuen Medien auf Jugendliche befassen.
Das kündigte die Pressestelle des Parlaments in Berlin an. An den Beratungen am kommenden Montag nehmen unter anderen Vertreter des Deutschen Kinderschutzbundes, der Werbebranche und von T-Mobile teil.

Die Kultusministerkonferenz hat eine Jury zur Eingrenzung der deutschen Bewerber für die Kulturhauptstadt Europas eingerichtet.
Die sieben Experten sollten bis Ende Februar aus den derzeit noch zehn Kandidaten zwei bis vier Städte auswählen, teilte die KMK in Berlin mit. Der Bundesrat hatte um ein solches Votum gebeten. Die Länderkammer muss bis Mitte nächsten Jahres die deutschen Bewerber auswählen und den EU-Institutionen in Brüssel zur endgültigen Entscheidung benennen.






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