KulturNachrichten
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6.12.2004

Die Edvard-Munch-Ausstellung in Emden hat der dortigen Kunsthalle einen Besucher-Rekord beschert.
Wie das Museum mitteilte, haben bisher weit über 51.000 Menschen die Ausstellung gesehen. Sie wird wegen des großen Interesses um drei Wochen bis zum 6. Februar verlängert. In Emden wird erstmals das Werk aus der zweiten Lebenshälfte des norwegischen Malers in den Blickpunkt gerückt.


Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat sich bei dem österreichischen Dirigenten Nikolaus Harnoncourt für eine umstrittene Äußerung über einen Hitler-Vergleich entschuldigt.
In dem Musik-Magazin "Rondo" hatte Reich-Ranicki von einem Gespräch mit Harnoncourt berichtet, in dem dieser Herbert von Karajan und Hitler als die größten Missetäter des 20. Jahrhunderts bezeichnet habe. Dagegen hatte sich Harnoncourt heute über seinen Anwalt zur Wehr gesetzt. Reich-Ranicki betonte nun gegenüber der Agentur dpa, er habe die Äußerung als Scherz verstanden und sie auch als solchen zitieren wollen.


Hubertus Gaßner wird neuer Leiter der Hamburger Kunsthalle.
Der derzeitige Direktor des Folkwang-Museums in Essen tritt ab Februar die Nachfolge des scheidenden Leiters Uwe M. Schneede an. Wie die Kulturbehörde der Hansestadt weiter mitteilte, soll der Vertrag morgen unterzeichnet werden. Der Kunsthistoriker Gaßner ist seit 2002 Direktor in Essen. Zuvor war er unter anderem in der Frankfurter Schirn-Kunsthalle, für die Kasseler Documenta und am Münchner Haus der Kunst tätig.


Das Bistum Magdeburg hat zehn Jahre nach der Neugründung sein Archiv zurückerhalten.
Dies teilte das Erzbistum Paderborn mit. Das Archiv war dort aufbewahrt und gepflegt worden. Unter den rund 800 Akten befinden sich Dokumente, die bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Die Diözese Magdeburg hatte rund 200 Jahre zu Paderborn gehört und war erst 1994 wieder selbstständig geworden.


Der spanische Flamenco-Sänger Jose Ortega Heredia ist im Alter von 48 Jahren gestorben.
Wie spanische Medien berichteten, starb er in seinem Haus im südspanischen Alhaurin de la Torre. Über die Todes-Ursache wurde nichts mitgeteilt. Heredia, der besser unter dem Namen "Manzanita" - kleiner Apfel - bekannt war, zählte zu den populärsten Flamenco-Sängern Spaniens. Er stand bereits mit elf Jahren als Begleitung des Genre-Stars Enrique Morente auf der Bühne.
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