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22.12.2004

Der Romanautor und Wissenschaftler Dietrich Schwanitz ist tot.
Er starb mit 64 Jahren in seiner Wohnung in Hartheim im Hochschwarzwald. Schwanitz wurde vor allem mit seinem Universitätsroman "Der Campus" und dem Wissenschaftshandbuch "Bildung" bekannt. Er lehrte von 1978 bis 1997 als Professor für Englische Literatur an der Hamburger Universität.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gibt künftig ein Magazin im Internet heraus.
Wie die Stiftung in Bonn mitteilte, solle auf diese Weise ein Personenkreis erreicht werden, der noch wenig Berührung mit dem Dankmalschutz habe. Die erste Ausgabe des alle zwei Monate erscheinenden Magazins befasst sich unter dem Motto "Gut genutzt ist halb bewahrt" mit der Nutzung und Umnutzung historischer Bauten.

Für die wieder errichtete Dresdner Frauenkirche sollen zwei Chöre gegründet werden.
Gesucht würden Sängerinnen und Sänger für ein großes Ensemble sowie für einen Kammerchor, teilte die Stiftung Frauenkirche Dresden in der sächsischen Landeshauptstadt mit.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges bei Bombenangriffen zerstörte Gotteshaus wird seit 1994 originalgetreu nach Plänen ihres Architekten George Bähr wieder aufgebaut. Die Kirche soll am 30. Oktober 2005 geweiht werden.

Ein wertvolles gestohlenes Gemälde des französischen Malers Gustave Courbet ist in München seinem belgischen Besitzer zurückgegeben worden.
Das Bild "Frau mit Vogel", dessen Wert auf 75.000 Euro geschätzt wird, war im November 1999 bei einem Einbruch in Antwerpen gestohlen worden. Es wurde sichergestellt, als ein kroatischer Zollbeamter es in der Neuen Pinakothek abgab, um den Wert ermitteln zu lassen. Der Mann wurde wegen Hehlerei und Steuerhinterziehung durch die illegale Einfuhr des Gemäldes zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Die Münchner Produktionsfirma "schlicht und ergreifend" erhält für den Kinostreifen "Aus der Tiefe des Raumes" den Nachwuchspreis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken.
Die mit 60.000 Euro dotierte Auszeichnung werde am 14. Januar im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Filmpreises vergeben, teilte die VGF mit. Die Komödie von Regisseur Gil Mehmert ist eine Hommage an den früheren Fußball-Nationalspieler Günter Netzer.


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