KulturNachrichten
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19.1.2005

Wiesbaden will sich um den Status als UNESCO-Weltkulturerbe bemühen.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sehe gute Chancen für eine Aufnahme, erklärte die Stadt. Wiesbaden werde wie kein zweiter Ort vom Architekturstil des Historismus aus der Zeit um die Jahrhundertwende geprägt. Bis zu einer Entscheidung könne es aber zehn Jahre dauern.

Die legalen Angebote zum Herunterladen von Musik im Internet laufen den nicht erlaubten Diensten langsam den Rang ab.
Die Zahl der Nutzer zulässiger Angebote sei wesentlich gestiegen und liege inzwischen bei fast zwei Dritteln, sagte der Vorsitzende der deutschen Phonoverbände, Gebhardt, in Berlin. Das sei ein großer Erfolg für die Etablierung des legalen Musikmarktes im Internet.
Der Internationale Verband der Phonoindustrie - IFPI - teilte in London mit, nach jahrelangen Verlusten hätten die Plattenfirmen im vergangenen Jahr zusätzliche Einnahmen von mehreren 100 Millionen Dollar erwirtschaftet. In den USA und Europa seien 200 Millionen Titel gegen Bezahlung im Internet heruntergeladen worden. Das seien zehn Mal so viel wie 2003.

Der Intendant des Norddeutschen Rundfunks, Plog, hält es für geboten, dass sich Politiker aus den Aufsichtsgremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vollständig zurückziehen.
Die Einzigartigkeit des deutschen Systems könne gegenüber der EU- Kommission nur bestehen, wenn es als vorbildhaft vermittelt werde, schreibt Plog in einem vorab veröffentlichten Beitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit". Dazu aber sei es nötig, die Unabhängigkeit der Sender glaubhaft zu sichern. Plog schilderte als Beispiel, dass etwa dem ZDF-Fernsehrat mehrere Bundestagsabgeordnete angehörten sowie Bundes- und Landesminister, Staatssekretäre, Staatsräte und die Generalsekretäre oder Vorsitzende von Parteien.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" stellte heute sein umfangreiches Bildarchiv als Dauerleihgabe zur Verfügung.
Mit mehr als drei Millionen Schwarzweiß-Fotografien und hunderttausenden Farbdias geht so eines der bedeutenden Bildarchive aus dem Bereich des Journalismus an ein Museum. Nur die "New York Times" und "Le Monde" verfügen über vergleichbare Sammlungen.

Im kulturellen Begleitprogramm der Fußball-Weltmeisterschaft wird es im kommenden Jahr auch einen Schauspiel-Wettbewerb geben.
In Theatern von Hamburg bis München ermitteln Improvisationskünstler aus aller Welt das beste Theatersport-Team. Bei dem 12-tägigen Turnier treten 16 Schauspielgruppen an. Nach einer Qualifikation sollen im kommenden Juli die Teilnehmer feststehen, wie der Veranstalter "Theatersport Deutschland" in Berlin mitteilte.
Bei den Schauspiel-Duellen müssen zwei Mannschaften Szenen im Wettstreit improvisieren. Regie-Anweisungen gibt das Publikum, das am Ende auch den Sieger wählt. Das in dieser Form bisher einmalige Projekt startet am 27. Juni 2006 parallel zum WM-Achtelfinale.






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