KulturNachrichten
KulturNachrichten
Montag bis Donnerstag in der OrtsZeit • 18:40
26.1.2005

55 Fernsehschaffende sind vom Adolf-Grimme-Institut im westfälischen Marl für einen der 14 diesjährigen Grimme-Preise nominiert worden.
Unter den Vorschlägen befinden sich 48 öffentlich-rechtliche und sieben privat-kommerzielle Bewerber. Nominiert wurden unter anderem der ARD-Sechsteiler "Heimat Drei" von Edgar Reitz, die WDR-Reihe "Dittsche - Das wirkliche Leben" mit Olli Dietrich, die Sat.1-Comedy "Schillerstraße" sowie der WDR-Polit-Talk "Hart aber fair". Zu den benannten Schauspielern zählen Corinna Harfouch, Ulrich Tukur und Katja Flint. Die Verleihung findet am 18. März in Marl statt. Der Grimme-Preis gilt als wichtigste Auszeichnung im Bereich Fernsehen.


Aus Geldmangel muss Südkorea sein kulturelles Rahmenprogramm als Gastland der Frankfurter Buchmesse im Oktober abspecken.
Die geringe Sponsoring-Unterstützung der heimischen Wirtschaft zwinge dazu, die Zahl der geplanten Kulturveranstaltungen und Diskussionsforen von 55 auf 36 zu kürzen, teilte das Organisationskomitee für den Gastland-Auftritt in Seoul mit. Geplante Ausstellungen sollten im Umfang kleiner werden. Im Gegenzug würden die koreanischen Autoren mehr Lesungen abhalten.


Die Eröffnung des Weltjugendtags im August wird möglicherweise auf drei Orte verteilt.
In Betracht kämen Köln, Bonn und Düsseldorf, sagte ein Sprecher des Weltjugendtagsbüros und bestätigte damit einen Bericht der "Kölnischen Rundschau". Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Der Reisemarschall von Papst Johannes Paul II. hält sich zurzeit in Deutschland auf, um Einzelheiten zu klären. Zum Weltjugendtag werden 800.000 junge Leute aus aller Welt erwartet. Für die Eröffnungsmessen am 16. August sind die Fußball-Arenen von Köln und Düsseldorf sowie der Bonner Hofgarten im Gespräch.


Die Partituren der großen Opern von Wolfgang Amadeus Mozart in der Berliner Staatsbibliothek sind digitalisiert.
Damit sei der erste Schritt für das Projekt einer Faksimile-Edition aller sieben großen Mozart-Opern getan, teilte die Bibliothek mit. Wie es hieß, sind inzwischen knapp 2.000 Seiten digital erfasst, darunter die vollständigen Werke "Die Zauberflöte" und "La clemenza di Tito" sowie Teile von "Idomeneo", "Die Entführung aus dem Serail", "Le nozze di Figaro" und "Cosi fan tutte". Mit den Daten will die Staatsbibliothek mittelfristig weitere digitale Anwendungen und Nutzungen der herausragenden Werke entwickeln.


Die Journalistin Bettina Röhl, Tochter der Terroristin Ulrike Meinhof, hat die Berliner Ausstellung über die Rote Armee Fraktion kritisiert.
Den Ikonen der Terrorgruppe werde damit ein Denkmal gesetzt, schreibt Frau Röhl in einem Beitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit". Die Exponate verwandelten die Täter in - so wörtlich - "geile Typen", wie sie von einer ganzen Generation empfunden worden seien. Die Ausstellung, die an diesem Samstag eröffnet wird, werde wenig Neues bringen.


Peter Jackson, Regisseur von "Der Herr der Ringe", lässt für seine Neuauflage des Horrorklassikers "King Kong" in Neuseeland das New York der dreißiger Jahre als Kulisse wieder auferstehen.
Allerdings würden in einer Ortschaft nahe der Hauptstadt Wellington nur die ersten drei Stockwerke der damaligen New Yorker Häuser aufgebaut, berichtete ein neuseeländischer Fernsehsender. Die darüber liegenden Etagen würden im Computer geschaffen. Jackson sagte, er sei entschlossen, die realistischste Version von New York in dieser Zeit zu zeigen, die jemals zu sehen war.
-> KulturNachrichten
-> weitere Beiträge