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9.2.2005

Mit dem Abenteuerepos "Man to Man" des französischen Regisseurs Regis Wargnier beginnen morgen die 55. Internationalen Filmfestspiele Berlin.
Wie viele andere Stars werden auch die beiden Hauptdarsteller des Historien-Streifens, Joseph Fiennes und Kristin Scott Thomas, auf der Berlinale erwartet. Im Wettbewerb um den Goldenen Bären konkurrieren 21 Filme, darunter drei deutsche Produktionen. Vorsitzender der Jury ist Regisseur Roland Emmerich. Der Berlinale-Gewinner wird am 19 Februar verkündet.


Das Gemälde "Dame mit Spiegel" von Max Beckmann ist beim Auktionshaus Sotheby's in London für vier Millionen Euro versteigert worden.
Das aus dem Jahr 1943 stammende Bild ging an einen namentlich nicht genannten Bieter. Beckmann schuf das Gemälde während seiner Jahre in Amsterdam, die zu den produktivsten und innovativsten seiner Karriere zählten.


Deutsche Filme haben 2004 so viele Besucher in die Kinos gelockt wie seit 15 Jahren nicht mehr.
Ihr Marktanteil sei um etwa acht Prozent auf fast 24 Prozent gestiegen, sagte der Vorstand der Filmförderungsanstalt, Peter Dinges, in Berlin. Seinen Angaben zufolge haben sich im vergangenen Jahr insgesamt 36,7 Millionen Kinobesucher einheimische Produktionen angeschaut. Der meistgesehene Streifen sei "(T)Raumschiff Surprise" gewesen.


Die Kirchengemeinde Sankt Marien in Rendsburg will einen Originaldruck von Galileo Galilei verkaufen.
Man könne das historisch wertvolle Buch nicht mehr ausreichend sichern, sagte ein Kirchenvertreter zur Begründung. Derzeit befindet sich das Werk aus dem Jahr 1610 in einem Banksafe, nachdem Experten den Wert auf mehr als 150.000 Euro geschätzt hatten. In dem Buch "Siderius Nuncius" beschäftigt sich Galileo Galilei mit der Sternenkunde.


Die Einnahmen aus Werbung und Sponsoring sind nach Ansicht des Deutschen Journalisten-Verbandes unverzichtbar für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Zusammen mit den Gebühren seien sie eine Investition in den Qualitätsjournalismus, sagte der DJV-Vorsitzende Michael Konken in Berlin. Er wies damit Forderungen des neuen Leiters der Sächsischen Staatskanzlei, Hermann Winkler, zurück. Der CDU-Politiker hatte verlangt, ARD und ZDF sollten nach 20 Uhr auf Sponsoring verzichten und mittelfristig ganz werbefrei werden.


Der Tag des offenen Denkmals am 11. September steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunktthema "Krieg und Frieden".
Wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn mitteilte, sollen vor allem durch den Krieg beschädigte Gebäude sowie Burgen, Stadtmauern oder Wehrkirchen geöffnet werden. Die Anmeldefrist läuft bis zum 31. Mai. Ziel des Tages des Denkmals ist es, Stätten, die sonst nicht zugänglich sind, für ein breites Publikum zu öffnen.
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