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21.2.2005

Der US-amerikanische Schriftsteller und Journalist Hunter S. Thompson ist tot.
Der 67-Jährige beging Medienberichten zufolge in seinem Haus in der Nähe von Aspen im Bundesstaat Colorado Selbstmord. Thompson galt in den 60er und 70er Jahren als führender Vertreter der amerikanischen Gegenkultur und als Kultschreiber der Hippie-Bewegung. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der 1972 erschienene und 1998 verfilmte Roman "Angst und Schrecken in Las Vegas". Thompson war auch Autor des Musikmagazins "Rolling Stone".


Die bildenden Künstler in Deutschland haben im vergangenen Jahr rund 661 Millionen Euro umgesetzt.
Dies geht aus einer beim Kulturwirtschaftstag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf vorgelegten Statistik hervor. Das Durchschnitts-Jahreseinkommen der Künstler beträgt jedoch gerade einmal 10.500 Euro. Die Zahl derjenigen, die mehr als 17.500 Euro verdienen, ist seit 1994 sogar von 8.500 auf nur noch 7.700 gesunken.


Die Salzburger Festspiele sind bei mehreren Inszenierungen zur Improvisation gezwungen.
Der Schweizer Dirigent Philippe Jordan sagte jetzt in einem Brief an den Intendanten sein Engagement bei der Mozart-Oper "Cosi fan tutte" für die Festspielsommer 2005 und 2006 ab. Zur Begründung wird auf einen Konflikt mit den Regisseuren "über die musikalische und szenische Gestaltung" verwiesen.
Eine weitere Lücke hat der plötzliche Tod von Marcello Viotti gerissen. Hier wird ein Ersatz für 7 Salzburger Aufführungen von Verdis Oper "La Traviata" gesucht. Viotti, früherer Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters, war am vergangenen Mittwoch nach einem Schlaganfall im Alter von 50 Jahren gestorben.


Der Überraschungssieger der Berlinale, der südafrikanische Film "U-Carmen eKhayelitsha", wird Ende März erstmals im Kino gezeigt.
Die Premiere finde in Südafrika statt, sagte ein Presseagent des Films in Berlin. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es schon bald auch Verhandlungen mit Filmverleihern in Deutschland geben werde. Der am Samstag mit dem "Goldenen Bären" ausgezeichnete Streifen verlegt George Bizets Oper "Carmen" in das Township Khayelitsha in Kapstadt.


Der Chefdirigent des Berliner Sinfonie-Orchesters, Eliahu Inbal, wird seine Arbeit bis Ende August 2006 fortsetzen.
Wie die Berliner Senatsverwaltung für Kultur mitteilte, soll am Mittwoch ein entsprechender Vertrag unterzeichnet werden. Der 69-jährige Inbal leitet das Berliner Sinfonie-Orchester seit September 2001.
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