KulturNachrichten
KulturNachrichten
Montag bis Donnerstag in der OrtsZeit • 18:40
23.2.2005

Die französische Schauspielerin Simone Simon ist tot.

Sie starb im Alter von 93 Jahren in Paris. Berühmt wurde die Künstlerin als Hauptdarstellerin im Film "Bestie Mensch" von Jean Renoir sowie im Hollywood-Streifen "Katzenmenschen" von Jacques Tourneur. Zu sehen war Simone Simon unter anderem auch in "Pläsier" von Max Ophüls.


Die Schauspieler Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär werden vom Bund Deutscher Kriminalbeamter mit der Ehren-Kriminalmarke ausgezeichnet.

Zur Begründung hieß es, als engagiert ermittelnde Tatort-Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk hätten sich die Darsteller um eine professionelle Kriminalitätsbekämpfung verdient gemacht.


Nun ist es endgültig: Ab kommendem Jahr werden die ARD-Tagesthemen bereits um 22 Uhr 15 ausgestrahlt.

Die seit längerem erwartete Entscheidung für den früheren Sendetermin fällten die Intendanten der ARD-Anstalten auf ihrer Klausurtagung in Köln. Der "Bericht aus Berlin" wird auf sonntags 18 Uhr 30 verlegt. Noch keine Einigung gab es über die künftige Struktur der Politikmagazine im Ersten.


Der Deutsche Filmpreis 2005 wird am 8. Juli in der Berliner Philharmonie verliehen.

Wie die Deutsche Filmakademie in Berlin mitteilte, trafen die Juroren bereits eine Vorauswahl von 15 Filmen, die für die Auszeichnung in Frage kommen. Darunter sind unter anderem "Sophie Scholl", "Der Untergang" und "Die fetten Jahre sind vorbei". Die von der Bundesregierung vergebene Auszeichnung ist mit insgesamt drei Millionen Euro der höchstdotierte deutsche Kulturpreis.


Die Tochter von Hitlers Lieblings-Architekt Albert Speer hält den Film "Der Untergang" für verantwortungslos.

Das Werk über die letzten Tage Hitlers im Führerbunker sei sehr schlecht, sagte Hilde Schramm dem Fernseh-Sender XXP. Die Deutschen würden nur als Opfer gezeigt und die Angehörigen der Sowjetarmee, die viel mehr Tote zu beklagen hätten, kämen lediglich folkloristisch, Alkohol trinkend und tanzend vor, kritisierte die Soziologin. Als Mitbegründerin der Stiftung "Zurückgeben" fördert Hilde Schramm jüdische Frauen in Kunst und Wissenschaft. Außerdem setzt sie sich für ehemalige NS-Zwangsarbeiter ein.


Der isländische Autor Sjón ist mit dem Nordischen Literatur-Preis ausgezeichnet worden.

Der 42-Jährige erhält die mit knapp 50.000 Euro dotierte Auszeichnung für seinen Roman "Skugga-Baldur". Darin habe er eine faszinierende Geschichte auf der Grenze zwischen Poesie und Prosa geschrieben, begründete die Jury ihre Entscheidung. Den Nordischen Literatur-Preis erhält in jedem Jahr ein Autor aus Island, Dänemark, Norwegen, Schweden oder Finnland.


Zehn Theaterinszenierungen der vergangenen Monate hat eine Jury aus 300 deutschsprachigen Aufführungen ausgewählt und zum Theatertreffen im Mai nach Berlin eingeladen.

Erfolgreichste Theaterstädte sind Berlin, Hamburg, München und Zürich, die jeweils mit zwei Produktionen vertreten sind. Daneben seien die Bühnen in Hannover und Wien eingeladen worden, teilten die Berliner Festspiele mit.
-> KulturNachrichten
-> weitere Beiträge