KulturNachrichten
Archiv | KulturNachrichten | Montag bis Donnerstag in der OrtsZeit • 18:40
18.1.2005
Der Rechtsstreit um die fristlose Kündigung des früheren Intendanten der Ruhrfestspiele Recklinghausen, Frank Castorf, ist beigelegt. +++ Literaturnobelpreisträger Günter Grass hat sich über einen Leerlauf des Regietheaters beklagt. +++ In den USA sind zwei der großen Hollywood-Diven der vierziger und fünfziger Jahre gestorben. +++ Erfolgskomponist Sir Andrew Lloyd Webber will offenbar einen Teil seines Londoner Theaterimperiums verkaufen. +++ Das Staatsschauspiel Dresden will Berufung gegen das Verbot seiner umstrittenen Inszenierung von Gerhart Hauptmanns "Die Weber" einlegen.
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17.1.2005
Kulturstaatsministerin Christina Weiss hat davor gewarnt, kulturelleWaren vor allem als Handelsobjekte zu betrachten. +++ Die Schauspieler Daniel Brühl und Audrey Tautou erhalten den Adenauer-de-Gaulle-Preis für deutsch-französische Zusammenarbeit. +++ Die kanadische Krimi-Autorin Charlotte MacLeod ist tot. +++ Bei der Verleihung der Golden Globes in Beverly Hills ist die Filmbiographie "Aviator" mit Leonardo DiCaprio drei Mal ausgezeichnet worden. +++ Das Saarländische Staatstheater schließt zur kommenden Saison mit dem Theater Sankt Arnual eine seiner drei Spielstätten. +++ Der Regisseur Armin Petras unterzeichnet am Mittwoch den Vertrag für die Übernahme der Intendanz des Maxim-Gorki-Theaters in Berlin.
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13.1.2005
Die Flutkatastrophe hat nun auch die Kulturszene in den betroffenen asiatischen Ländern auf den Plan gerufen. Heute beginnt das Filmfestival Bangkok - und dabei wird der über 5000 Opfer der Flut allein in Thailand gedacht. +++ Die Sorge um die im Irak verschwundene französische Journalistin Florence Aubenas wächst. +++ "Wer so daneben langt wie hier, der muss eben den Spott der ganzen deutschen Kulturszene aushalten." Meint Christoph Stölzl, vor ein paar Jahren Kultursenator in Berlin, heute in der "Netzeitung" über seinen Nachfolger Thomas Flierl. +++ Eigentlich klingt es absurd: Im reichsten Land Europas fehlte das Geld für ein eigenes Nationaltheater. Doch mit großem Einsatz haben die Luxemburger Theatermacher ihre Regierung rumgekriegt. +++ Lange Jahre hatte Sydney den Ruf, eine eher theaterfeindliche Metropole zu sein - aber diese Zeiten sind zum Glück vorbei. +++ In Frankreich sind die Künstler und ihre Gewerkschaften gelinde gesagt sauer. Seit September bekommen Künstler nämlich im altehrwürdigen Pariser Louvre keinen freien Eintritt mehr. +++ Im Jahre 1359 schrieb der dänische König Waldemar V. einen Brief an die Vertreter der Hansestädte im damaligen Schonen. Sensationell ist, dass dieser Brief auf Papier geschrieben wurde - und damit wurde er zur ältesten Papier-Urkunde Dänemarks. +++ Woody Allen bleibt der Psychoanalyse treu. Man verlasse die Couch nicht so einfach mit einem Fingerschnippsen, sagte Allen der französischen Zeitung "Le Figaro". Nur durch die Hilfe der Psychoanalyse sei es ihm gelungen, pro Jahr einen Film zu drehen.
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12.1.2005
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sucht den Friedenspreisträger für dieses Jahr in einer öffentlichen Ausschreibung. +++ Über 80 Schriftsteller haben gegen die Erhöhung der Künstlersozialabgabe seit Anfang des Jahres protestiert. +++ Frankreichs Kirchen sind nach Einschätzung des Innenministeriums in Paris die meistgeplünderten Gotteshäuser der Welt. +++ Die Hamburger Musikhalle trägt künftig den Namen ihres Finanziers Carl Heinrich Laeisz. +++ Beim Internet-Auktionshaus Ebay können jetzt leere Buchseiten ersteigert werden. +++ Wissenschaftler aus den USA und China haben Hinweise gefunden, dass Säugetiere Saurier gefressen haben.
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11.1.2005
Der Deutsche Bühnenverein hat kulturpolitische Zukunftsperspektiven für Deutschland gefordert. +++ Die New Israeli Opera in Tel Aviv unterstützt das Projekt des Erfurter Theaters, in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar Beethovens Oper "Fidelio" aufzuführen. +++ Wegen der seit Monaten andauernden Debatte um die künftige Leitung des Deutschen Theaters in Berlin schließt der gegenwärtige Intendant Bernd Wilms einen Verbleib nicht mehr grundsätzlich aus. +++ Der Generalmusikdirektor des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Jac van Steen, wechselt zum 1. April zum BBC National Orchestra of Wales in Cardiff. +++ Der Film "Die fetten Jahre sind vorbei" von Hans Weingartner ist der Gewinner des Preises der deutschen Filmkritik in der Kategorie bester Spielfilm. +++ Das "Hörspiel des Monats Dezember 2004" ist die vom Bayerischen Rundfunk produzierte Radioversion von Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften".
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10.1.2005
Aus einem Museum in der niederländischen Stadt Hoorn haben Unbekannte Bilder und Silber im Wert von zehn Millionen Euro gestohlen. +++ Die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Johanna Wanka, hat das Scheitern einer gemeinsamen Kulturstiftung von Bund und Ländern beklagt. +++ Der Ballettdirektor der Staatsoper Hannover, Stephan Thoss, wird das Haus zum Ende der kommenden Spielzeit verlassen. +++ Behörden der Stadt Frankfurt am Main haben ein Kunstwerk als vermeintlich wild abgestellten Sperrmüll verbrannt. +++ Mit einem Besucherrekord ist im Kölner Museum Ludwig die Retrospektive mit Werken des amerikanischen Malers Edward Hopper zu Ende gegangen. +++ Einsteins Relativitätstheorie kommt jetzt auch als Ballett auf die Bühne.
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6.1.2005
Das Benefiz-Konzert des Bundespräsidenten wird in diesem Jahr den Opfern der Flut-Katastrophe in Asien gewidmet. +++ Die Katholische Kirche will die Bewerbung Regensburgs als europäische Kulturhauptstadt 2010 vorerst nicht weiter unterstützen. +++ Vor dem Landgericht Straßburg hat der Prozess gegen den Kunsträuber Stephane Breitwieser wegen einer Serie von Diebstählen in europäischen Museen begonnen. +++ In der Berliner Gemäldegalerie ist ein bisher unbekanntes Mozart-Portrait entdeckt worden. +++ Fünf Monate nach dem Brandunglück nimmt die Weimarer Anna Amalia Bibliothek ihren Betrieb wieder auf. +++ Das Kuratorium "junger deutscher Film" präsentiert anlässlich seines 40-jährigen Bestehens eine Retrospektive auf dem Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken. +++ Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, hat sich positiv über die Kinokomödie "Alles auf Zucker!" geäußert. +++ Im ägyptischen Luxor haben Forscher die Mumie von Pharao Tutenchamun aus ihrem Sarkophag gehoben und erstmals per Computer-Tomographie untersucht.
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5.1.2005
In die Debatte um Eliteuniversitäten in Deutschland kommt wieder Bewegung. +++ Der Deutsche Philologenverband hat davor gewarnt, aus den PISA-Studien die falschen Schlüsse zu ziehen. +++ Der neue Vorsitzende der ARD, Thomas Gruber, ist besorgt über das Ansehen des Senderverbunds. +++ Der Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises 2004 geht an das Werk "Der Untergang". +++ Der Intendant der Berliner Schaubühne, Thomas Ostermeier, hat Spekulationen über einen Wechsel zum Deutschen Theater zurückgewiesen. +++ Der Bielefelder Maler und Bauhaus-Schüler Rolf Neuhaus ist im Alter von 84 Jahren gestorben. +++ Das Markttor von Milet im Berliner Pergamonmuseum wird wegen Baufälligkeit restauriert.
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4.1.2005
Der Maler, Grafiker und frühere Rektor der Dresdner Hochschule der Bildenden Künste, Paul Michaelis, ist tot. +++ Zu Beginn des Schillerjahres hat die Wiener Burgtheater-Regisseurin Andrea Breth Kritik am deutschen Theater und seinem Umgang mit Klassikern geübt. +++ Das Schiller-Wohnhaus in Weimar will am 29. Januar seine Türen für Besucher wieder öffnen. +++ Die beiden von der Stiftung Kulturfonds betriebenen Künstlerhäuser in Ostdeutschland bleiben vorerst geschlossen. +++ Der Deutsche Kulturrat hat sich gegen eine breit angelegte Schaffung von Ein-Euro-Jobs im Kulturbereich ausgesprochen.
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3.1.2005
Die amerikanische Filmindustrie hat im vergangenen Jahr einen Rekord erzielt. +++ Das Feuer in der zum Weltkulturerbe gehörenden Altstadt von Quedlinburg ist wahrscheinlich durch Brandstiftung oder eine Silvesterrakete ausgelöst worden. +++ Neuer Geschäftsführer der Kulturstiftung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ist der Berliner Medienmanager Volker Bartsch. +++ Die Frankfurter Buchmesse bekommt einen neuen Direktor. Nachfolger von Volker Neumann wird der bisherige Verlagsmanager Jürgen Boos. +++ Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, die CDU-Politikerin Wanka, will im Bildungsstreit zwischen Bund und Ländern vermitteln.
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