LänderReport
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21.9.2004
Die Reise zum Mittelpunkt
Deutschland in 80 Stunden
Von Claus-Stephan Rehfeld

Der politische Mittelpunkt unserer Republik liegt in Berlin, das ist klar. Und der geographische? Wer den Atlas aufschlägt, der wird schnell ins Grübeln kommen. Auf welchen Punkt der Landkarte mit dem Zeigefinger tippen? Da? Oder mehr dort? Aber vielleicht doch eher weiter hier? Verzweifeln Sie nicht, Deutschland hat fünf geographische Mittelpunkte.

Irgendwo zwischen Göttingen und Eisenach soll sie liegen - die geographische Mitte Deutschlands, das fünf Mittelpunkte aufweisen kann.

Vor der Wende war die Sache irgendwie übersichtlicher. Die BRD begnügte sich noch mit zwei Mittelpunkten: Rennrod im Westerwald und Herbstein im Vogelsberg. Die DDR kam gar mit nur einem aus, der allerdings lag - rein wissenschaftlich - auf dem Gelände der Strafanstalt Brandenburg und wurde - aus irgendwie nachvollziehbaren Gründen - in die nähere Umgebung verlegt.

Nun, der politischen Wende folgte der geographische Pluralismus und Deutschland kam zu fünf verschiedenen Mittelpunkten, deren Namen nur Eingeweihten etwas sagen werden: Krebeck, Flinsberg, Silberhausen, Niederdorla und Landstreit. Wir sind Eingeweihte und wissen, die Orte liegen in Niedersachsen und Thüringen.

Wie ist es nun um die Mitten Deutschlands bestellt? Wir haben uns für die Nord-Süd-Route entschieden und - von Berlin kommend - gerade Göttingen hinter uns gelassen und werden gleich in Krebeck sein.

Das Ortseingangsschild teilt dem Ankömmling mit "Ortsmitte - Gaststätte Zur Erholung", ein Hinweis auf den Mittelpunkt Deutschlands fehlt hier.

Die Wirtin ist eine freundliche Frau.

Anruf: Erika, hör mal, ist Kuno da? Nein? Journalist will was über den Mittelpunkt Deutschlands wissen. Bei dir an besserer Adresse. Kommst du? Ja? Tschüß.

Schätzungsweise 300 Meter weiter, zwischen Bushaltestelle, Kindergarten und Kriegerdenkmal - ein ansehnlicher Gedenkstein aus Barrit mit der Aufschrift: "Krebeck - Mittelpunkt Deutschlands bei 51° 35´ 26 nördlicher Breite." Errechnet wurde er im Mai 1991 vom Deutschen Geodätischen Forschungsinstitut München. Die so geehrte Gemeinde pflanzte neben dem Stein noch eine Eiche, aber das war es denn auch schon. Wichtig für das Gemeindeleben sind zum Beispiel heute die Probe der Prinzengarde und die Konstituierende Ratssitzung. Letztere sollte schon vergangenen Freitag über die Bühne geben, wurde aber verschoben, weil auch die Feuerwehr eine Versammlung abhielt. Das werden wir am Abend von Bürgermeister Josef Sorhage erfahren. Ebenso, warum Krebeck auf jegliche Werbung mit dem Mittelpunkt verzichtet.

Ja, nur ein Mittelpunkt, der bewegt nichts. Nur mit einem Mittelpunkt zieht man jemanden nur für eine halbe Stunde her.

Raus aus dem Bus, Foto knipsen, rein in den Bus - das übliche Szenario. Mit dem Mauerfall verschwanden auch die Gäste, die in Krebeck mal übernachteten. Vor der Wende gab es im Ort drei Wirtschaften, jetzt keine mehr. Trotz des Mittelpunktes, der - wie uns inzwischen gesagt wurde - nicht direkt in Krebeck liegt

Frau Priesnitz ist gekommen und Geologin und hat uns den Weg - wie sie sagt - "in die Wildnis gewiesen". Die liegt etwa 500 Meter außerhalb des Ortes, braucht wegen fehlender Hinweisschilder einen ortskundigen Führer und endet zwischen Apfelbäumen.

So, wir sind hier schon, wo der eigentliche Mittelpunkt ist.

Wir schauen uns um, vergeblich, auch hier kein Hinweis auf den besonderen deutschen Ort. Nix.

Da ist nix. Extra kein Stein hingestellt, weil ...

Kein Parkplatz, kein Andenkenstand, kein Döner, nix - wegen der Natur. Nur Aussicht aufs Eichsfeld und den Harz, Weidezäune und braunes Laub.

Ist auch im Winter ... Sieht sehr schön aus.

Das niedersächsische Krebeck liegt hinter uns, die schöne Aussicht auch, und die Nacht ebenfalls. Wir haben gut geschlafen, obwohl uns die Frage, weshalb Deutschland mehrere Mittelpunkte hat, sehr lange beschäftigte.

Nun, Experten lächeln da milde und warten mit verschiedenen Berechnungsmethoden auf, was uns allerdings auch nicht so richtig weiter bringt. Denn sowohl für Krebeck als auch Flinsberg, wohin wir jetzt unterwegs sind, wurde die so genannte Schwerpunkt-Definition angewandt, mit komplizierten Formeln, deren Erläuterung wir uns lieber versagen. Dennoch: verschiedene Ergebnisse, trotz der Großrechner. Der eine Wissenschaftler gab die Fläche des Staatsgebietes ein, ein anderer berücksichtigte auch geographische Unebenheiten, wieder ein anderer ...

Wir genießen derweil die leicht hügelige Landschaft, durchfahren dörfliche und kleinstädtische Ortschaften, passieren die ehemalige Staatsgrenze, wechseln also von Niedersachsen nach Thüringen rüber und nähern uns - wie gesagt - Flinsberg.

Es ist windig und kalt bei 10° 11´ 00 östlicher Länge und 51° 19´ 7 nördlicher Breite, auf einer Anhöhe am Rande von Flinsberg. Ein Holzschild, von dem die Farbe abblättert, hat uns am Ortseingang den Weg zum hiesigen Mittelpunkt Deutschlands gewiesen. Und so schauen wir ins Land und auf Flinsberg, knapp 180 Einwohner.

Was hat man davon? Eigentlich fast gar nichts.

Am 25.Juni 1991 erhielten die hiesigen Amtsträger aus dem fernen Bonn Post, in der der Student Jens Levenhagen seine Mittelpunkt-Berechnungen zu Papier gebracht hatte. Fünf Jahre später, im September 1996, wurde der Gedenkstein enthüllt - mit MittelpunktFest, Pfarrer und Bürgermeister.

Ja, wir sind mal im Fernsehen gewesen, aber sonst ... sonst so ... Jeder sagt da was anderes zu.

Ein Jahr später wurde schließlich noch eine deutsche Eiche gepflanzt. Sie wächst und gedeiht. Und wir notieren rustikale Holzbänke und -Tische, stellen uns auf den Mittelpunkt, bewundern die von Dolly und ihren Freunden bekritzelten Tafeln, nehmen zur Kenntnis, dass eine Urkunde über den Besuch von Deutschlands Mitte eine Mark kostet. Der Mittelpunkt also:

Heimatverein wurde dann gegründet, Lorenz. sei mal leise, Maifeiern, Kinderfest da oben, aber große Vorteile und so ...

Ein kalter Wind fegt über die Anhöhe und über Flinsberg. Gerhard Löffelholz kuriert gerade eine Meniskusverletzung aus, ansonsten fährt mit Spielzeug durch halb Europa.

Und viele, die hören an der Stimme, und das begreife ich nicht, wo ich herkommen soll.

Flinsberg, Eichsfeld, Thüringen. Die Leitungsmasten aus DDR-Zeiten sind verschwunden, die Vögel müssen sich jetzt andere Rastplätze suchen. Im Ort verdient sich noch ein Bauer mit Landwirtschaft seinen Unterhalt.

Flinsberg ist verschwunden, Silberhausen ruft. Oder auch nicht. Wir wissen bereits, dass im Ort kein Hinweis auf den Mittelpunkt der Republik, der dort liegen soll, zu finden sein wird. Dafür ist Am Anger / Ecke Johann Sebastian Bach-Straße, dort, wo frische Eier angeboten werden, ein großes Stück der Berliner Mauer aufgestellt worden.

Und wir haben erfahren, dass Silberhausen durch eine schlichte Methode zum Mittelpunkt erkoren wurde. Ein älterer Praktiker, der Geraer Lehrobermeister im Ruhestand Norbert Glöckner, kaufte im Dezember 1996 die größte Deutschlandkarte, die er im Geschäft bekam, schnitt sie aus, klebte sie auf Pappe, griff zur Nadel und balancierte Deutschland so lange aus, bis er den Mittelpunkt gefunden hatte, also die Karte in der Waagerechte blieb und nicht mehr auf den Boden fiel.

Sie ahnen es, die Spitze der Nadel zeigte auf Silberhausen. Das also war vor fünf Jahren. Und das war's dann auch schon.

(Lachen) Mittelpunkt Deutschlands sollte hier sein, hat man nischt mehr von gehört. / Das war eine Wirtschaft, auf einmal war das ein anderer Ort. Soll der Mittelpunkt sein, aber ... Lindi, weißt du was?

Lindi weiß, wo der Bürgermeister ist, denn der ist ihr Mann: Werner Bachnig. Rentner, aber nur an Jahren.

Haben sie einen Kuli dabei. Wenn Kuli nehme, stecke hier rein, Silberhausen, pendelt sich Karte ein, wenn zum Stillstand gekommen, dann Waagerechte. Hält nur in Waagerechte. Sehen sie.

Wir sehen.

Das ist der Beweis dafür, dass hier Silberhausen geographische Mitte Deutschlands ist. Und wenn sie mich fragen, ist nicht im Ort zu erkennen, muss ich sagen, ist mehr oder weniger eine moralische Wirkung hier, Mittelpunkt D zu sein, eine moralische Wirkung.

Wir nicken.

Wenn hier zwei Millionen dran hängen würden, hätte ich gekämpft für, was gemacht im Ort.

Den Satz werden wir mehrfach hören.

Ich sage es noch mal: Wenn hier was zu holen wäre, dann hätte ich gekämpft wie ein Löwe für die Gemeinde. Aber so.

Wir nicken wieder. Inzwischen hält Silberhausens Oberhaupt das Mikrofon fest in seiner Hand.

... andere haben mit Computer den Mittelpunkt errechnet, ich sage nur: Senkrechte hat noch nie betrogen.

Die Beweiskarte zeigt schon leichte Blessuren von den vielen Demonstrationen der Lebenserfahrungen.

Ecke hier, wo sie runter gefallen ist, muss ein bisschen ankleben, damit nicht abfällt.

Bayern droht abzufallen - von der Karte.

Normalerweise hängt sie im Arbeitszimmer bei mir, ja.

Wir sind gerade im Vereinsraum. Polylux - auf Neuwestdeutsch Overhead - und Mobiliar zeugen von der DDR-Vergangenheit, Pokale und Vereinsfotos vom regen örtlichen Leben, ein Bild vom Bonner Rathaus von weit reichenden Beziehungen.

Wir haben, und das hat selbst Bonn nicht (!), zwei Buswartehallen, behindertengerecht.

Und den Mittelpunkt hat Bonn auch nicht.

So jetzt habe ich so viel geredet, sie sind gar nicht zu Wort gekommen.

Von Silberhausen, dessen Koordinaten Norbert Glöckner in seiner Lotrechten-Beweisführung nicht festgehalten hat, dafür aber, dass er die Karte "mit zeitaufwendiger Laubsägetechnik" und "mit Akkuratesse" ausgeschnitten hat, sind wir unterwegs nach Niederdorla - 51° 10´ nördlicher Breite und 10° 27´ östlich Greenwich gelegen.

Niederdorla - im Streit um den wirklichen Mittelpunkt Deutschlands kann der Ort wenigstens von sich behaupten, er sei als erster als solcher ausgemacht worden. Und zwar von Doktor Heinz Finger aus Dresden, der der Gemeinde am 20. Oktober 1990 die Mitteilung darüber zukommen ließ, was er herausgefunden hatte ... durch Mittelung der Extrempunkte.

Was sich etwas unverständlich anhört, kann jeder Laie. Man nehme einen Atlas, Herr Finger griff den "Großen Reader´s Digest Weltatlas, 3. revidierte Auflage 1965", schneide die Deutschland-Karte - Maßstab 1:3 Millionen - aus, klebe sie auf, suche die Extrempunkte, also den nördlichsten, südlichsten, westlichsten und östlichsten Zipfel der Republik, verbinde diese mit Fäden ... und siehe da, er landet so in etwa in, bei, um Niederdorla.

Die so geehrte Gemeinde pflanzte eine Linde, setzte eine Steinplatte, rief ein großes Mittelpunktfest aus und ... Wir werden sehen.

Hatten wir nicht auch aus Japan und China?

Irgendwie nahe liegend - Besuch aus dem Reich der Mitte am Mittelpunkt Deutschlands.

Einiges von dem, was uns zuvor zu Ohren gekommen war, ist zu korrigieren. Die Ankündigung schneller westdeutscher Investoren, hier einen Erlebnispark zu errichten, entpuppte sich als Seifenblase. Die Sanierung und Umbenennung einer Wirtschaft in "Landhaus Am Mittelpunkt" hat sich nicht so richtig rentiert.

Sie bleibt uns verschlossen. Den "Mittelpunkt"-Imbiss finden wir nicht mehr und die "Mittelpunkt-Nachtbar" soll sich als Puff entpuppt haben und wurde nach lautstarken Protesten hiesiger Frauen geschlossen.

Haha, das war Am Anger.

Ludwig Schönfeld, der ehemalige Bürgermeister vom wendegebeutelten Ort, dessen LPG von jetzt auf gleich einem Geisterort glich. Damals. Und heute?

Ha, was hat's dem Ort gebracht?! Habe damals immer gleich gewarnt vor der Euphorie.

Der jetzige Ortsvorsteher hat Zoff. Wegen des alljährliches Mittelpunktfestes, aber vor allem wegen des diesjährigen. Von den vormals erhofften 100.000 Besuchern spricht schon lange keiner, dennoch kamen zu wenige Gäste. Der Gemeinderat verweigerte vor ein paar Tagen die Verabschiedung des Nachtragshaushaltes. Er möchte Klarheit darüber haben, wer Tausende Mark für das Mittelpunktfest wieder einmal in den Sand gesetzt hat.

Das ist der Herr Vogel, der Landesvater von Thüringen. "Zum ... " Oh, das kann man gar nicht lesen. "hocherfreulich, dass ..." Was heißt das ... Aber das kann man gar nicht lesen. "hocherfreulich, dass ..." oder so ähnlich. Ich kann's nicht lesen, tut mir leid ...

Landesvater Vogel schreibt unleserlich. Vielleicht dachte er gerade an den ungewöhnlichen Genitiv, der auf einem Schild zu lesen ist: "Mittelpunkt Deutschland".

Wir nähern uns dem Örtchen mit dem schönen Namen Landstreit - dem südlichsten, fünften und damit auch letzten Ziel unserer Reise zum Mittelpunkt Deutschlands. Unsere Recherche im nur wenige Kilometer entfernten Eisenach, wo denn nun der Ort genau liege, verlief - sagen wir mal - etwas ergebnisarm.

Das hängt möglicherweise mit der Berechnungsmethode des Erfurter Akademikers Dr. Happ zusammen, der zwar den Rechner mit 90.000 Daten fütterte, aber nicht alle deutschen Inseln mit in sein Kalkül einbezog. Usedom und Rügen akzeptierte er noch, Helgoland indes hatte keine Chance mehr.

10° 20` östlicher Länge und 51° nördlicher Breite also, das entspricht der Ortslage von Landstreit, zirka 10 km Luftlinie von der Wartburg entfernt. Die steht markant in der Landschaft, aber den Mittelpunkt hätten wir beinahe überfahren.

Vier Häuser, fünf Familien, 497 Schafe - Landstreit.

Kalkschotter wird auf den Feldweg geschippt, der in eine Ansiedlung führt, in der die meisten Künzel heißen - aber Mittelpunkt Deutschlands?

Das ist doch dummes Zeug, was die da erzählen. Nichts ist das, gar nichts ist das.

Alfred Künzel, 72, schleppt gerade 50 Kilo schwere Holzstämme in die Scheune.

Vollkommener Quatsch. Schon ein paar Jahre her, da haben sie Luftaufnahmen gemacht, alles totaler Quatsch.

Ein alter Farmel Diesel. sechs kmh steht drauf, fährt aber schneller, sagt Künzel, aber mit dem Sechs-kmh-Schild braucht der nicht zugelassen werden. Und außerdem: Alles sei sinnlos, nach der Wende habe man den Leuten Rotz um die Backen geschmiert, jetzt sei sein Sohn pleite. Habe ja nicht auf ihn gehört, aber sich Selbständig gemacht. Und überhaupt ...

Was meinen sie, was die hier schon gesponnen haben. Wollten hier ein großes Hotel bauen. Kamen oben aus Freiberg, ist das in Sachsen?

Diese und andere Geschichten bekommen wir am Mittelpunkt Deutschlands zu hören, Geschichten aus der Provinz.

Landstreit. Wer auf den Schafberg steigt, der kann - wie jetzt in der Dunkelheit - die erleuchtete Wartburg sehen. Also stiefelt Alfred Künzel mit uns hoch, lässt den Blick in die Ferne schweifen.

Nach Mallorca oder was? Ich habe hier auch Mallorca, brauche nicht in Urlaub fahren. Sind Ansichtssachen.

Wie mit dem Mittelpunkt Deutschlands.

Bei strahlendem Sonnenschein begann die Fahrt zum Mittelpunkt Deutschlands, mit heftigen Regenschauern endet die Erkundung in Niedersachsen und Thüringen, von Krebeck bis Landstreit, durch fünf Ortschaften.

Deutschlands Mittelpunkt ist 134 Kilometer lang, liegt überwiegend unter katholischem Himmel und in einer geschichtsträchtigen wie wunderschönen Landschaft. Von einem Wettstreit der Mittelpunkt-Kandidaten um besagte Ehre, von dem wir im Vorfeld der Reise hörten, kann aber keine Rede sein.

Zu verschieden sind die Mittel- und die Standpunkte. In Landstreit will man nichts davon wissen, Niederdorla ist damit auf die Nase gefallen, Krebeck hat einen Pseudo-Mittelpunkt für Fremde errichtet.

Und wir sind uns jetzt sicher, dass die Namen der fünf Orte fürderhin nicht mehr nur Eingeweihten etwas sagen werden. Und wir wissen nun, wie es um die Mitte Deutschlands bestellt ist.


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