LänderReport
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Montag bis Freitag • 13:05
24.12.2004
Die Herzschmerz-Hauptstadt …
... ist Hamburg
Von Sabine Eichhorst

Kuss (Bild: AP)
Kuss (Bild: AP)
Die Spezialisten für Liebe und Romantik residieren in Hamburg. Sie heißen Julia und Laura, Bianca und Romana. Sie erzählen von faszinierenden Männern und attraktiven Frauen, vom Wunder der Liebe und des Familienglücks, sie sind vielfältig wie das Leben, aufregend und mitreißend, gefühlvoll und stürmisch. Das große Glück: Es kostet nur 2 Euro 20.
Beim Branchenführer der Heftromane erfindet eine Schar von Liebesdienerinnen Woche für Woche neue Geschichten um Held und Heldin. Und die magische Kraft der Liebe verkauft sich hervorragend: 20 Millionen Exemplare pro Jahr. Ein Besuch bei Liebesexperten und Glücksproduzenten, bei glühenden Fans und wahren Liebenden ...

Montag ist der Warum-werde-ich-immer-enttäuscht-Tag.

Tintelnot: Das Thema ist ja Eifersucht, Neid, Missgunst. Das Thema ist: Warum werde ich immer wieder enttäuscht? Das sind immer die Überschriften.

Renate Tintelnot. Schreibt Liebesromane, erfolgreich, ständig.

Wie er sie vermisste!
Geschlagene zehn Minuten hatte Kevin auf das gerahmte Foto mit den lachenden Gesichtern gestarrt, bevor er das Bild vorsichtig auf den Couchtisch zurückstellte.


Tintelnot: Im Grunde können Sie alle Märchen und Legenden und anderen Geschichten reduzieren auf diese Themen: Neid, Missgunst, Eifersucht. Minderwertigkeitskomplexe, Arroganz, Dummheit. Und dazu können Sie Geschichten schreiben.

Bröhl: Früher war das ja immer der Held, der auf seinem Schimmel oder was weiß ich mit der silbernen Rüstung kam und die Heldin gerettet hat. Und heute, im Zuge der Gleichberechtigung, rettet dann auch die Heldin den Helden mal!

Ilse Bröhl. Verlagsleiterin des Cora-Verlags, Branchenführer in Sachen "Romances", dem King of Hearts. Verkaufte Exemplare pro Jahr: 15 Millionen. Die Leserschaft: ungefähr drei Mal so hoch. Jährlicher Umsatz - nun, darüber schweigt die Fachfrau für Liebe und Begehren.

Bröhl: Wir haben damals, '73, mit einer Reihe angefangen, mit dem schönen Namen "Julia"...

Julia: intensive Gefühle, leidenschaftliche Begegnungen, gehobenes bis luxuriöses Ambiente. Held reich, älter als Heldin, Alpha male.

Sie hob den Kopf und war zu ihrem Entsetzen bereit, sich von ihm küssen zu lassen.
"Was wolltest du sagen, Liebes?" wiederholte er.


Bröhl: Und haben dann im Laufe der Jahre wegen des großen Erfolgs immer wieder noch neue Reihen mit neuen Geschmacksrichtungen, Untergenres dazu genommen...

Bianca: Heim und Familie. Frau, die im Leben steht und manches Problem meistern muss. Mann zuverlässig, verständnisvoll, trotzdem kein Softie.

Das Haus braucht nur einige neue Balken und mehrere Schichten von Farbe, das ist alles.

Bröhl: Historicals von der Zeit der Wikinger bis zu Königin Victoria. Oder die My-Lady-Regency-Romane, die Anfang des 19. Jahrhunderts in der adligen Gesellschaft spielen.

Baccara: Erotische Spannung.

Voller Sehnsucht nach seiner Zärtlichkeit und nach seinem Kuss, beugte sie sich zu ihm, um alles zu nehmen, was er ihr zu geben bereit war.

Bröhl: Wir haben Liebesromane mit Krimi-Touch. Wir haben Liebesromane mit einem Erotik-Touch. Dann gibt's noch kleinere Untergruppen - aber wirklich: Für jeden Geschmack ist was dabei.

Montagnachmittag. Held und Heldin haben Namen, heißen Albrecht, Laurenz, Eric oder Brent, Marie, Paula, Tara oder Sherry und sind sich bereits ein erstes Mal begegnet.

Tintelnot: Das Kennenlernen ist erstmal der große Knall. Wenn man sich trifft und möglichst auf den ersten Blick verliebt, das ist sehr erschütternd, nech. Und dann ist man in dem Gefühl des Abgehobenseins drin - das trägt eine Geschichte schon sehr weit...

... es trägt ... bis in den Dienstag hinein.

Tintelnot: So, und dann kommt das Stadium der Ernüchterung: Ach mein Gott, er ist ja gar nicht so, er ist ja ein Mensch und folglich hat er auch Abgründe, das hätte ich ja nicht gedacht. (lacht) Das ist dieser ewige Ablauf, den ich natürlich auch verarbeite. Dann kommt die Schwiegermutter ins Spiel oder die Großmama, dann kommen die Wirrungen, dann wird er arbeitslos oder sie hat einen Autounfall und sieht nicht mehr so schön aus, wie sie vorher ausgesehen hat - das ist dann das ganze normale Leben. Die Zeit der Prüfungen.

Charlotte maß sich nach wie vor an ihrer Freundin und schnitt dabei, wie sie zähneknirschend eingestand, selten wirklich günstig ab. Krista war ihr stets einige Schritte voraus.

Tintelnot: Es geht ja nicht um edle Schreibe oder wunderbare Sätze oder herrliche Wortwahl. Ich trüffel ja auch nicht mit Fremdworten. Es kommt ja wirklich nicht darauf an, jemanden zu verblüffen, sondern ich muss erreichen! Ich muss Gefühle schreiben.

100 Millionen Mal im Jahr der Satz "Ich liebe dich". 20 Millionen Mal die Frage: "Willst du mich heiraten?" Cora ist ein Joint Venture zwischen dem kanadischen Harlequin- und dem Axel-Springer-Verlag. Geschäftsidee, von Anfang an: keine Heftchenromane. Sondern Taschenromane.

Bröhl: Wenn Sie sich im Heft-Roman, im Heftchen-Roman, sich noch mal umgucken, dann ist es heute immer noch oft so: Da ist die böse Schwiegermutter, die Gräfin, die was dagegen hat, dass der junge Graf die Sekretärin ehelicht.

Man hat nichts gegen deutsche Heft-Autorinnen. Verlegt aber selbst nur Übersetzungen anglo-amerikanischer "Romances": tiefere Einblicke in die Gefühlswelt der Charaktere. Mehr psychologische Konflikte. Gesellschaftlich am Puls der Zeit: Heldin hat homosexuellen Freund; Heldin ist älter als Held; Held und Heldin haben Kinder, gründen Patchworkfamilie! Feine Standesunterschiede im Genre des Trivialen...
Die Konkurrenz, Bastei-Lübbe in Bergisch-Gladbach, setzt, keineswegs erfolglos, auf schlichte Hefte. Renate Tintelnot ist dort viel beschäftigte Autorin und eine der meistgelesenen überhaupt in Deutschland. Äußerlicher Unterschied zwischen "Heftroman" und "Taschenroman": ein etwas kleineres Format, ein etwas festerer Einband...

Bröhl: Sie sind so knautsch- und lesefreundlich. Man kann sie in jede Handtasche stecken, man kann sie sehr bequem im Bett lesen oder in der Badewanne. Sie liegen leicht in der Hand.

Marc hatte sich umgezogen. Er trug Hosen, die seine kräftigen Schenkel eng umspannten, und dazu ein sportliches hellblaues Hemd. Jetzt, da sie allein waren, wirkte er noch größer und mächtiger. Und gefährlich attraktiv.

Herz und Schmerz: ein weltumspannendes Business. Der Import/Export funktioniert in 120 Ländern, in 25 Sprachen. Liebe omni-global. Keinerlei Adaptionsprobleme beim deutschen Publikum.

Unterdessen lässt Renate Tintelnot Held und Heldin auf einen weiteren Höhepunkt zusteuern.

"Niklas von Landolf ist derzeit Single." Charlotte sah ihren Gatten viel sagend an. "Und für Anna Karolina wäre jemand wie er einfach ideal, meinst du nicht auch?"

20 Millionen Mal im Jahr die Frage: "Willst du mich heiraten?" Und ebenso oft die Antwort: "Ja". Tabus, sagt die Verlagsleiterin: Politik und Religion. Wobei in angloamerikanischen "Romances" schon mal ein Besuch des Sonntagsgottesdienstes drin ist, und ein gewisser Trend zum Konservativen lässt sich seit George Bushs Amtsantritt auch erkennen.

Ich würde Sie wirklich gern wieder sehen.
Ihr Herz schlug einen Trommelwirbel.


Mittwoch ist der Mädel-so-funktioniert-das-nicht-Tag.

Tintelnot: Unsere Heldin muss schon gemerkt haben, dass es so nicht weitergeht. Wenn sie eine Prinzessin ist und hochmütig - Sie kennen ja die Prinzessin in König Drosselbart, die immer verlangt hat, auf goldenen Tellern ihr Essen zu bekommen und das alles so geht, wie sie möchte. So läuft es ja nicht im Leben. Und das lernt unsere Heldin, in dem der Held ihr wegläuft und sagt: Mädel, so funktioniert es nicht! Du immer in der ersten Reihe und bringe dir immer deinen Mantel und fahre immer vor - ich möchte auch mal in der ersten Reihe sitzen.

Lähmende Stille erfüllte den Raum, nachdem Eric das Büro verlassen hatte. Dana war viel zu verblüfft, um irgendetwas sagen zu können.

Geiler: Das ist grundsätzlich bei Liebesromanautorinnen: Die können so erfolgreich sein, wie sie wollen - sie finden einfach nicht die Anerkennung, die sie verdienen.

Ute Christine-Geiler. Studierte Germanistin, bekennende Liebesromanleserin und Betreiberin einer Fanseite im Internet.

Geiler: Liebe ist doch das allerwichtigste! Und es ist Unterhaltungsliteratur - wie Kriminalromane, Science Fiction. Das ist nichts, was großartige literarische Ansprüche erhebt, sondern das ist einfach nur Literatur, die entspannen will, die Spaß machen will. Die man liest und bei der man sich dann angenehm fühlt.

Wohin auch immer Eric gegangen war, nachdem er ihr Büro verlassen hatte, er schien wie vom Erdboden verschwunden zu sein.

Tintelnot: Mädel, so funktioniert es nicht! Und dann vielleicht, wenn es kalt wird in ihrem schönen Zimmer und niemand ist mehr da und niemand ruft mehr an, wird sie vielleicht merken, dass sie irgendwas falsch gemacht hat. Vielleicht sieht sie auch ihren Albrecht oder Laurenz oder Michael mit einer Anderen herumlaufen, die sich um Albrecht bemüht und sich um Albrecht kümmert und fragt: Albrecht, wie geht es dir eigentlich? Sie könnte natürlich auch eine Zeitung aufschlagen, wenn wir uns in einem Fürstenroman befinden, und sieht Albrecht an der Seite von Stefanie von Monaco, und dann bekommt sie natürlich furchtbar kalte Füße.

Wenn sie nicht aufpasste, verlor sie noch den Kopf. Also rief June sich zur Vernunft.

Geiler: Rilke zum Beispiel kann man nicht abends im Bett lesen, darüber einschlafen und morgens weiter lesen, ohne dass man den Faden verliert. Das ist ja Literatur, die man konzentriert lesen muss. Wobei die Inhalte von Goethe oder Schiller ja sich nicht unbedingt dramatisch unterscheiden. Nur mal am Rande bemerkt! Denn da geht es ja genauso um menschliche Emotionen, um Dramen, um Beziehungen, die ganze Leben bestimmen, ruinieren, retten, je nach dem.

"June, was ist los?" Kevin unterdrückte den Wunsch, sie bei den Schultern zu packen. "June", drängte er. "Sag etwas. Ich kann dir nicht helfen, wenn du nicht redest."

Über 40 Reihen, mehr als 60 Titel im Monat, rund 750 Romane im Jahr. Und klare Konzepte: Vorgaben zur Zahl der Wörter, zum Grad der Erotik. Die Sprache nicht zu kompliziert, nicht zu schlicht. Die Dramaturgie: spannender Anfang, keine Durchhänger, fesselnd bis zum Schluss.

Tintelnot: Und dann bekommt sie natürlich furchtbar kalte Füße und wird sich überlegen: Welche Taktik wende ich an? Sie wird zu Großmama gehen, und Großmama wird ihr einen guten Rat geben. Immer gibt es die gute Fee, manchmal in Form des Gärtners oder der Großmama oder der unverheirateten alten Tante, die sagt: Zu meiner Zeit haben wir das so gemacht. Wir haben unser Taschentuch fallen lassen (lacht), oder wir haben uns eine neue Frisur machen lassen, oder wir sind zu Albrecht hingegangen oder haben angerufen und ihn gefragt: Können wir es nicht noch mal versuchen? Oder: Was hat sie, was ich nicht habe? (lacht) Aber sie wird aktiv werden, und diese Aktivität wird dann ihr Glück retten.

Damit vergeht der Donnerstag.

Tintelnot: Am Ende wird ja abgerechnet. Beim großen Finale da kann man ja sicher sein, das ist das Wunderbare und das schätzen, glaub ich, auch meine Leserinnen: Der Mann, der betrügt, kriegt seine Strafe. Der kommt meist reumütig zurück und entschuldigt sich, während im richtigen Leben kriegt ja nicht immer der die Strafe, der es verdient hat (lacht) Also im Heft herrscht noch eine außerordentliche Moral. Es ist ja wirklich eine Welt, in der notorisch alles in Ordnung ist, im Guten wie im Bösen.

"Tante Karla, das kann ich nicht" gestand Asta kläglich. "Ich möchte mich nicht mit Niklas auseinander setzen, weil... Ich fühle mich so schrecklich, weil ich so dumm war, so leichtgläubig!"

Broehl: Wir haben Leserinnen von 14 bis 84 (lacht) Und es ist oft so, dass der erste Kontakt oft über Mutter, Tante, Freundin stattfindet. Ich hab auch schon mit Männern telefoniert, die sagten, sie lesen selbst. Ein Argument war mal, dass in einigen Romanen Männer doch noch ganze Kerle sind. Ich könnte mir vorstellen, dass da noch Möglichkeiten sind, männliche Leser zu gewinnen.

Donnerstagabend. Held und Heldin in schwerster Not. Wie wird es weitergehen? Werden sie sich kriegen? Am Abend ist die Autorin erschöpft...

Tintelnot: Ich gebe ja Fleisch von meinem Fleisch. Und das erschöpft schon. Aber ich bitte Sie: eine Tätigkeit, die nicht erschöpft - was ist denn das?

Freitag. Heute kriegen sie sich.

Denn Freitag ist Happyend-Tag!

Tintelnot: Am Freitag kommt das herrliche Happyend: in der Fliederlaube, in der Rosenlaube. Entweder lasse ich die Nachtigall schluchzen oder der Mond scheint ganz wunderbar. Denn ich brauche diese ganzen Dinge sehr dringend, weil Liebesszenen sind sehr viel karger ausgestattet mit Worten als Hassszenen. Wenn man sagen möchte: Ich liebe dich - dann ist es das eigentlich schon. Das ist das ganze Programm. Dann kann man nur noch sagen: Für immer und ewig. Dann kann er sagen: Ja. Dann ist es aber schon sehr schön, wenn die Rosen duften...

Eckard Hagedorn schaute in die Laube, die gänzlich von Rosen überwuchert war. "Hier bist du, ich hab dich überall gesucht."

Bröhl: Ähm - wie erklären wir unseren Erfolg? Indem wir ein Produkt anbieten, das die Bedürfnisse einer großen Anzahl von Frauen und einer kleineren Anzahl von Männern doch sehr stark befriedigt. Und wenn man die Leserinnen fragt: Warum lesen Sie denn die Romane überhaupt?, dann wird an erster Stelle immer Entspannung genannt. Ich mach mir ein paar schöne Stunden. Ich weiß, es geht gut aus, das ist ganz wichtig, das Happyend wird ja oft belächelt bei unseren Romanen, das ist ja nicht Realität - aber wir machen ja keine Realitätsromane, sondern wir machen unterhaltsame romantische Liebesromane, in denen schon eine ganze Menge Konflikte, Gefahren, Abenteuer vorkommen, und wo Held und Heldin in so gefährliche Situationen manchmal sind, dass man denkt: Die kommen niiie wieder zusammen. Und wenn da die Leserin nicht die Garantie des Happyends hätte - naja, dann wäre es nicht mehr diese Art der entspannenden Lektüre, die einen einfach mal zwei, drei Stunden aus dem Alltag herausreißt. Was ich ja überaus legitim empfinde. Es gibt ja auch andere Unterhaltungsmöglichkeiten, die einfach nur dazu dienen, ein bisschen abzuspannen und den Alltag zu vergessen.

Wenn du auf der Suche nach einem Abenteuer bist, Darling, das kannst du haben.

Tonnenweise Papier, allein im vergangenen Jahr 3,7 Milliarden Buchseiten. Der Vertrieb: Eine absolute Innovation seinerzeit, sagt die Verlagschefin. Nicht über den Buchhandel, wegen der Schwellenängste, viel zu bibliophil. Sondern über den Zeitschriftenhandel. 30.000 Verkaufsstellen bundesweit. Genial, lobt Bröhl.

Bröhl: Ich zitiere immer gern einen Vergleich: Wenn Sie zwei Stunden ins Kino gehen, müssen Sie acht Euro bezahlen. Und bei uns zahlen Sie 2.20 und haben mindestens zwei Stunden gute Unterhaltung.

Geiler: Meine Fanseite - da freuen sich alle, wenn sie Gleichgesinnte treffen. Dieses breitere Spektrum Liebesromane, die sind ja noch sehr massiv mit diesem Stigma behaftet, dass das niemand zugeben möchte, dass er sowas liest. Weil das ja anspruchslos ist. Und das will man ja auf jeden Fall vermeiden, als anspruchslos zu gelten!

Wenn du auf der Suche nach einem Abenteuer bist, Darling, das kannst du haben.

Tintelnot: Diese Angst vor Kitsch ist darin begründet, dass Kitsch ein Übermaß von Gefühlen hat, und die meisten Menschen haben ja schreckliche Angst vor Gefühlen. Weil es ist ja als ob man eine Höhle betritt und weiß gar nicht, was drin ist. Aber mit Gefühlen zu spielen, was ich ja beruflich tue... - und in dieser Form dargeboten gerät es ja schon sehr in die Nähe des Kitsches. Aber (lacht) mir macht es absolute Freude, mit Kitsch umzugehen.

Niklas beugte sich über sie und küsste sie auf die zuckenden Lippen und fragte mit seiner wunderbar zärtlichen warmen Stimme: "Wie oft willst du mir noch davonlaufen, meine liebe, meine liebste Asta?"

Tintelnot: Nichts macht so glücklich wie ein gelungenes Happyend.

Geiler: Die Liebe ist doch das allerwichtigste!

Tintelnot: Könnten Sie sich eine Welt ohne Liebe vorstellen?

Hand in Hand gingen sie aus der Kirche in eine Zukunft voller Liebe und Glück.

Tintelnot: Könnten Sie sich eine Welt ohne Liebe vorstellen? Wenn wir nicht mehr begehren, dann sind wir doch tot.

Geiler: Die Liebe ist doch das allerwichtigste!

Sie blickte ihm in die Augen und von dem Bedürfnis überwältigt, die Worte auszusprechen, die ihre Gefühle für ihn ausdrückten, flüsterte sie: "Ich liebe dich."

Tintelnot: Wenn wir uns nicht mehr sehnen, nicht mehr träumen - das dürfte das Ende sein.

Tintelnot: Können Sie sich eine Welt ohne Liebe vorstellen?

Nein. Wir können wir nicht. Darum geht's Montagmorgen weiter.

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