LänderReport
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10.2.2005
Die Welt in Bremen
Lebendige Kolonialgeschichte in der Hansestadt
Von Folkert Lenz

Die Bremer Stadtmusikanten (Bild: AP)
Die Bremer Stadtmusikanten (Bild: AP)
Ein angelsächsischer Missionar setzte auf den höchsten Punkt der Düne eine hölzerne Kirche. Der Anfang war gemacht, Bremen somit urkundlich. Das mit den Missionaren und dem Missionieren zieht sich von da an durch die Geschichte der Hansestadt. Kein Wunder. Der größte Auswandererhafen Europas, einen bedeutenden Einfuhrhafen für Baumwolle, Tabak und Reis und die erste Postdampferverbindung der Welt haben das Kommen und Gehen in dieser Stadt bestimmt. Und so finden sich Spuren dieser Vergangenheit nicht nur im Stadtbild. Auch die Sammlungen im Übersee-Museum und die Tatsache, dass Bremen als einziges Bundesland ein "Amt für Entwicklungszusammenarbeit" unterhält, zeigt, dass das "Tor zur Welt" noch immer weit offen ist.
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