LänderReport
Archiv | LänderReport | Montag bis Freitag • 13:05
22.7.2004
''Und wir finden sie doch''
Mörderjagd per DNA-Analyse
Von Folkert Lenz
Zahlreiche unentdeckte Mörder und Vergewaltiger in Deutschland zittern derzeit davor, doch noch erwischt zu werden. Denn die Molekularbiologie hat im vergangenen Jahrzehnt einen wahren Quantensprung gemacht. Ein ausgerissenes Haar auf dem Teppich, ein Spuckerest am Weinglas, ein Blutstropfen am Jackensaum reichen heute aus, um Verdächtige zu überführen.
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21.7.2004
Die parmesanfreie Zone
Zwei Westfrauen in Mecklenburg
Von Alexa Hennings
Zwei Westfrauen zogen 1994 nach Mecklenburg. In die parmesanfreie Zone, wie die eine damals sagte, weil sie ihren frischen Parmesan und den Blattspinat im Ost-Laden vermisste. Wir berichteten 1997 über die ungewohnten Erfahrungen der beiden Frauen im fremden Landstrich Ost. Und nun, knapp zehn Jahre nach dem Auszug in den Osten, was ist da zu berichten?
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20.7.2004
Widerstand im Schloss
Die ''Rote Kapelle'' in Schloss Liebenberg
Von Eberhard Schade
"Eine feste Burg ist unser Gott" erklang am 26. Juli 1936 als gar nicht übliches Hochzeitslied im brandenburgischen Schloss Liebenberg. Libertas Victoria Haas-Heye und Harro Schulze-Boysen wählten diese Melodie bewusst, als Symbol ihrer Abneigung gegenüber den Nazis. Beide engagierten sich in einer der größten, bis heute vielfach missverstandenen und politisch instrumentalisierten Widerstandsgruppen des Dritten Reiches - die Rote Kapelle.
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19.7.2004
Die Toten von Treuenbrietzen
Zum Schicksal der italienischen Militärangehörigen in Deutschland
Von Victoria Eglau
Mehr als ein halbe Million italienischer Soldaten befand sich gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf deutschem Boden, als Mussolini stürzte, Italien die Achsenmächte verließ und sich auf die Seite der Alliierten schlug. Mit einem Schlag waren die italienischen Waffenbrüder zu Kriegsgegnern geworden. Sie wurden gefangen genommen, in Lager interniert und zur Zwangsarbeit gezwungen. Viele von ihnen wurden in den letzten Kriegswochen umgebracht. Bis heute blieb ihr Schicksal weitgehend unbeachtet.
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16.7.2004
400.000 Tonnen Abfall
Der Überlebenskampf um die Abfallversorgung in ''Schwarze Pumpe''
Von Ernst Ludwig von Aster
400.000 Tonnen Abfall kann die Anlage pro Jahr verarbeiten. Damit gehört sie zu den größten in Deutschland. Und arbeitet mit einem weltweit einmaligen Verfahren. Das Umweltbundesamt lobte das - am ehemaligen Braunkohlestandort Schwarze Pumpe entwickelte - Verfahren als zukunftsträchtige "stoffliche Verwertung", Politiker priesen es als Innovation in der Abfallwirtschaft.
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15.7.2004
Staatsbesuch in Meseberg
Die Bundesregierung will in dem brandenburgischen Dorf ein Gästehaus einrichten
Von Philipp Banse
Die Bundesregierung möchte im brandenburgischen Dörfchen Meseberg ein Gästehaus für Staatsbesucher einrichten. Doch die Bewohner wollen nicht Bush und Blair, sondern Ruhe und freien Zugang zum Badesee - und wehren sich.
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14.7.2004
Verbannt auf Platz 13
Der Bayerische Rundfunk kämpft um seinen angestammten Platz im Kabelfernsehen
Von Fancisca Zecher
"Auf Drei sind wir daheim!" So lautete bis vor kurzem ein Werbeslogan des Bayerischen Rundfunks für sein Fernsehprogramm. Die Zeiten aber, in denen der Kabelzuschauer nur auf die Taste 3 der Fernbedienung drücken musste und gleich bei dem Bayern-Sender landete sind vorbei. Der Kabelanbieter Kabel Deutschland hat das Programm vom Bayerischen Rundfunk Anfang März einfach vom Dritten auf den Sonderkanal 13 verbannt.
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13.7.2004
Wenn Richter schlichten statt richten
Richter als Mediatoren am niedersächsischen Landgericht Göttingen
Von Ute Andres
Vor eineinhalb Jahren hat das niedersächsische Justizministerium das Projekt zur so genannten gerichtsnahen Mediation angestoßen. Sechs Gerichte in Niedersachsen sind beteiligt - am Landgericht in Göttingen läuft die Mediation besonders gut. Hier werden sämtliche Fälle, die auf einen Verhandlungstermin warten, zur Mediation vorgeschlagen. Für mehr als die Hälfte aller anhängigen Verfahren wird mit Hilfe der Mediation ein langwieriger Gerichtsprozess abgewendet.
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12.7.2004
Vom Schmelztiegel zur grünen Idylle und zurück
Die Berliner Buslinie 129
Von Silvia Plahl
Das soziale Gefälle in Berlin wird immer größer und der Umgangston rauer - sagen ausgerechnet die Berliner. Die schillernde Metropole ist nicht nur bunt, sie ist ein Ausbund an Ungleichheit. Die traditionellen Arbeiterviertel im Westteil der Stadt wie Neukölln, Kreuzberg, Wedding und Tiergarten bilden durchweg die Schlusslichter aller negativen Statistiken. Nur jwd, janz weit draußen, wird's angenehmer. Die Buslinie 129 zeigt all diese Gesichter Berlins.
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9.7.2004
Über Kloppschinken, Pflückhecht und Seelenwärmer
EssTour in Mecklenburg
Von Jürgen Schiller
"Über die Lage des Paradieses ist schon früher viel gestritten worden, aber nach bestimmten Nachrichten über meinen Urgroßvater Noah und nach Meinung ... unserer ganzen Sippe war das Paradies in Mecklenburg und ist auch heute noch da." Der große Sohn des hohen Nordens, Fritz Reuter. Ruhe und Stille, Kräftiges und Bodenständiges, Feines und Elegantes. Landschaft und Küche in Harmonie.
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