LänderReport
Archiv | LänderReport | Montag bis Freitag • 13:05
10.2.2005
Die Welt in Bremen
Lebendige Kolonialgeschichte in der Hansestadt
Von Folkert Lenz
Ein angelsächsischer Missionar setzte auf den höchsten Punkt der Düne eine hölzerne Kirche. Der Anfang war gemacht, Bremen somit urkundlich. Das mit den Missionaren und dem Missionieren zieht sich von da an durch die Geschichte der Hansestadt.
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9.2.2005
''Bis bald im All''
Funkstille im Bremer Space Center
Von Petra Marchewka
Mit viel Geld wurde das Space Center in die Umlaufbahn gebracht, nach nur 283 Tagen war Schluss mit Zukunft. Der "Freizeitpark der Zukunft" schlug unsanft auf dem Boden der Tatsachen auf. Der Traum eines Kernphysikers und rund 500 Millionen Euro von Hansestadt und Dresdner Bank sind geplatzt. Der "Galaxie Express" braust nicht mehr durch die Gegend, dafür fährt Erlebnispark jetzt Achterbahn. Schluss, Aus, Ende.
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8.2.2005
Die Parallelgesellschaft
Subkultur im Bremer Stadtteil Tenever
Von Folkert Lenz
Trabantenstadt, Sozialhilfe, Arbeitslosigkeit, 80 Nationen auf engstem Raum. Der Bremer Stadtteil Tenever ist vielleicht ein Moloch, in dem tägliche Konflikte einen guten Nährboden haben. Dennoch schweißt die Menschen in diesem Stadtteil ein besonderes Lebensgefühl zusammen.
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7.2.2005
Plattdüütsch Njus
Die Plattdeutsch-Nachrichten für die Nation
Von Hartwig Tegeler
"Eine tägliche Herausforderung" nennt Radio Bremen die Plattdeutschen Nachrichten. Das mag mit dem Inhalt zu tun haben, mit der täglichen Sendezeit. Aber warum "beißen sich (alle) die Zähne aus"? Nun, die Macher der "Plattdüsch Njus" müssen "plattdeutsche Wortschöpfungen" servieren, wenn es um "Terrorismus", "Handies" oder "Neurobiologen" geht.
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4.2.2005
Dresdner Gedenken an die Zerstörung der Stadt vor 60 Jahren
Von Andreas Roth
Seit 60 Jahren gibt es in Dresden eine eigene Erinnerungskultur an die Opfer der alliierten Luftangriffe vom 13. Februar 1945. Aus der Trauer wuchs dort ein international beachtetes Zeichen des Friedens und der Versöhnung. Doch zugleich zeigen sich in Dresden die Fallstricke des Erinnerns: in den letzten Jahren versuchten rechts- und linksextreme Gruppen das Gedenken immer stärker für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
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3.2.2005
Wenn Romeo "nicht so gut drauf ist"
Klassiker als Groschenhefte aus Schleswig-Holstein
Von Alexa Hennings
Klassik im handlichen Format, das gibt's schon lange bei Reclam. Aber Klassik in "leicht verständlicher Sprache", Schauspiele in Prosaform, gnadenlos gekürzt und verstümmelt? Für 2,90 Euro das Stück gehen sie weg wie warme Semmeln, die Groschenheft-Klassiker aus dem Verlag "Moderne Zeiten".
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2.2.2005
Zwanzig Jahre Mittler zwischen den Welten
Von der praktischen Arbeit des Essener Zentrums für Türkeistudien
Von Conrad Lay
Deutsche und Türken nutzen das Netzwerk, das vor allem in dem dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen eine bekannte und kompetente Adresse ist. Eine "Verständigungsakademie" mit durchaus praktischen Anleitungen. Ein großer Teil der Selbständigen aus der Türkei, die in Deutschland leben, bekommen hier Rat und Hilfe. Aber auch deutsche Mittelständler, die in der Türkei nach neuen Absatzmärkten suchen, finden im Essener Zentrum für Türkeistudien erfahrene Ansprechpartner.
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1.2.2005
Scherf, der Roland von Bremen
Die Hansestadt und ihre Bürgermeister
Von Folkert Lenz
Die Bremer haben offenbar ein ganz spezielles Verhältnis zu ihren Bürgermeistern. Der Eindruck drängt sich jedenfalls auf, wenn sich der auswärtige Beobachter Namen wie Hans Koschnick oder Henning Scherf in Erinnerung ruft. Weniger wegen der vielen Amtsjahre, sondern mehr wegen ihrer Art der "Machtausübung".
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31.1.2005
Zurück zu den Wurzeln
Deutsch-Amerikaner forschen nach ihren Vorfahren
Von Gisela Keuerleber
Viele Ostfriesen suchten im 19. Jahrhundert ihr Glück in Illinois, im mittleren Westen der USA. Im Jahr 1880 wanderte Dina Stein mit ihrer Familie aus. Über 120 Jahre später sucht ihre amerikanische Ururenkelin mit Hilfe ihrer Töchter und einer Oldenburger Reiseagentur die Spuren der Vorfahrin.
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28.1.2005
Das Döner-Diplom
Eine Forderung aus Niedersachsen
Von Sabine Eichhorst
Weder Hamburger noch Pizzen, von Bratwürsten ganz zu schweigen, verkaufen sich in Deutschland so gut wie Döner. Und bald könnte er noch besser schmecken! Herstellung und Verkauf des Drehbratens soll per Ausbildungsverordnung geregelt, eine entsprechende Verordnungsinitiative in den Bundesrat eingebracht werden. Am Ende winkt das Döner-Diplom.
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