LänderReport
Archiv | LänderReport | Montag bis Freitag • 13:05
26.5.2004
Illegal in München
Leben in der Schattenwelt
Von Leslie Rowe
Sie haben immer einen Fahrschein, bewegen sich auf Straßen unauffällig, meiden möglichst Kontakte mit Fremden. Illegale in München. Über ihre Lebenssituation dringt wenig an die Öffentlichkeit, sie wollen, müssen unsichtbar bleiben. In den Medien wird gerne das Bild von "kriminellen Netzwerken" gepflegt.
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25.5.2004
Das Jahrhundertwerk
1912 beschlossen, 2060 fertig - Das Bayerische Wörterbuch
Von Rudolf Erhard
Zweieinhalb Millionen Wörter ruhen in Zettelkästen. Von Aa Aa, kindersprachlich für Stuhlgang bis Zypressen. Was Johann Andreas Schmeller zwischen 1827 und 1837 in zwei Bänden seines Bayerischen Wörterbuchs sammelte, ist bei der Bayerischen Akademie für Wissenschaften auf zehn Bände projektiert: die Dialekte des altbayerischen Sprachraums. Band 1 gibt es bereits. Er endet bei Bazi, für Lump, Schlingel, Gauner oder Schlawiner.
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24.5.2004
Filmland oder Landfilm?
Mecklenburg-Vorpommern seit der Wende im Film
Von Alexa Hennings
141 Filme wurden seit der Wende in Mecklenburg-Vorpommern gedreht. Also präsentiert sich das Land gern als Filmland. In einem Flyer der Landesregierung werden landschaftliche Idylle, Ostseeküste und der morbide Charme zerfallener Gutshäuser und sonstiger Liegenschaften angepriesen.
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21.5.2004
Wohnen im Weltkulturerbe
Die Bundesrepublik Deutschland hat sechs Berliner Großsiedlungen zum Weltkulturerbe angemeldet.
Von Adolf Stock
Der Siedlungsbau gehört zu den größten Leistungen der Weimarer Republik. Architekten wie Willhelm Büning, Hans Scharoun und vor allem Bruno Taut sind Vertreter einer Moderne, die das Wohnen in Berlin revolutioniert haben: Licht, Luft und Sonne anstatt trister Mietskasernen. Jetzt wurden sechs Großsiedlungen für die Liste des Weltkulturerbes vorgeschlagen.
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19.5.2004
"Auf dem Schoß eines Unwissenden"
Zwangsprostitution in Berlin
Von Dorothea Jung
Margozata Kowalski stammt aus einer kleinen Stadt in Polen. Sie sitzt in der Falle. Die Wohnung ist rund um die Uhr bewacht. In Begleitung eines Bodyguards fährt man sie im verschlossenen PKW abends zum Bordell, und morgens geht es unter Aufsicht wieder zurück. Fliehen? Unmöglich. Protestieren? Aussichtslos.
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18.5.2004
Auf Wasser gebaut
Die Staßfurter Innenstadt schwimmt auf einem riesigen unterirdischen Salzsee
Von Verena Kemna
Würden Bergwerkspumpen nicht seit Jahren rund um die Uhr das aufsteigende Grundwasser abpumpen - ganz Staßfurt würde bald in den Fluten versinken. Bis in die 70er Jahre wurde hier Kali abgebaut. Der Bergbau hat die Stadt einst reich und berühmt gemacht - die Staßfurter von heute tragen schwer an seinem Erbe.
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17.5.2004
Welt-Klasse in Falkensee
Auf dem Weg zum weltgrößten Klassentreffen
Von Ernst Ludwig von Aster
25.000 Briefumschläge wurden verschickt. 1000 Bierzelt-Garnituren wurden organisiert, 60 Mietklos geordert. Am Wochenende fand in dem 36.000-Seelen-Städtchen Falkensee in Brandenburg das weltgrößte Klassentreffen statt. 10.000 ehemalige Falkenseher-Schüler wurden erwartet.
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14.5.2004
Es gibt nix Besseres als was Guats
EssTour im Allgäu
Von Jürgen Schiller
Das Allgäu ist da, wo Bayern Schwaben sind und Österreicher Bayern, das Allgäu ist da, wo man die Berge sieht und wo Käse und Kuh Küche machen. Etwa 35.000 Rinder werden jährlich auf die Bergweiden zwischen Lech und Bodensee getrieben, über 100.000 Liter Milch werden zu Emmentaler verarbeitet.
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13.5.2004
Gemäß öffentlicher Bekanntmachung
Der Bayer und seine Hymne
Von Claus Stephan Rehfeld
Die Bayernhymne ist in G-Dur geschrieben und kann einen kernigen Stammesangehörigen in eine Zwangslage bringen - wenn sie gespielt wird, bei bestimmten Terminen. Ein hiesiger Reporter berichtete uns im nachdenklichen Ton, er überlege immer, ob er mitsingen oder als Berichterstatter schweigend zuhören solle.
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12.5.2004
Die Last des Ersten
Vom Ehrgeiz und den Schwierigkeiten Bayerns, der Erste zu bleiben
Von Rudolf Erhard
Bayern will jetzt nicht länger nur als High-Tech-Standort glänzen, sondern - notgedrungen - auch als Sparweltmeister. Zwar geht es dem Freistaat mit niedrigsten Schulden und höchsten Investitionen immer noch am besten im bundesdeutschen Ländervergleich. Von seinem ehrgeizigen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber wird ihm aber derzeit ein Sparkurs ohnegleichen aufgezwungen.
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