LänderReport
Archiv | LänderReport | Montag bis Freitag • 13:05
14.12.2004
Meer Land
Hamburg seit der Wende
Von Werner Nording
Hamburg - das Tor zur Welt. Der Warenverkehr mit Polen, Russland, Ungarn oder Tschechien wird bis 2010 um 69 Prozent wachsen. Mit dieser Prognose rennt der Hamburger Hafen allen davon: Rotterdam, Antwerpen und Bremerhaven. Aber auch da, wo Land in Sicht ist, sozusagen nach hinten raus, hat Hamburg nach 1989 seine Wirtschaftskraft verdoppelt. Die Hansestadt - ein echter Wendegewinner.
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13.12.2004
Der Hanseat
Das Porträt einer norddeutschen Spezies
Von Petra Marchewka
Er trägt dezente blaue Blazer, ist liberal und weltoffen, fällt niemals aus der Rolle: Der Hanseat - jener Nachkomme emsiger Kaufleute, die einmal Koggen auf die Reise schickten, ein Netz von Handelskontoren quer über Europa spannten und einem Städtebund, der Hanse, zu selbstständiger Wirtschaftsmacht verhalfen. Der Hanseat hat Einfluss, bis heute.
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10.12.2004
Das ganze Jahr Schiller
Das thüringische Bauerbach ist schillersüchtig
Von Michael Frantzen
"Jeder im Dorf kennt seinen Schiller", sagt die Bürgermeisterin. "Schiller ist uns einfach vertraut", erklärt der Schlosser, der für Ehrengäste schon einmal das "Schiller-Kostüm" überzieht. Im thüringischen Bauerbach dreht sich fast alles um den deutschen Dichterfürsten, der hier von 1782 bis 1783 Zuflucht fand. Über die Hälfte der 310 Bauerbacher ist Mitglied im Schiller-Theaterverein, noch einmal 30 im Schiller-Verein, Parteien gibt es keine, bei den Kommunalwahlen stellen der Schiller-Verein und die anderen Vereine Listen auf.
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9.12.2004
Antragsflut und Schweißausbrüche
In Berlin stapeln sich die Anträge beim Sozialamt
Von Judith Borowski
Am 1. Januar tritt Hartz IV in Kraft - die, die Bedürftigkeit ermitteln, haben deshalb mehr zu tun denn je. In diesen Wochen haben die meisten Sozialämter in Deutschland eine Flut dieser Anträge auf "einmalige Beihilfen" zu bewältigen. Denn vom 1. Januar an, wenn Hartz IV greift, ändert sich das Gesetz: Dann erhalten Bedürftige statt einmaliger Beihilfen monatlich knapp 50 Euro mehr, um dieses Geld zu sparen und Anschaffungen selbst zu bezahlen.
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8.12.2004
Neunzehnhundert 2004
Der Alltag im Doku-Soap-Gutshaus Belitz
Von Alexa Hennings
Als Barber und Tilman Bongardt 1992 ihre Trekker sattelten, alles Hab und Gut aufluden und aus dem ostfriesischen Greetsiel nach Mecklenburg tuckerten, war das das große Abenteuer der achtköpfigen Familie. Sie traten Großvaters Erbe an und zogen in das Gutshaus in Klein Belitz ein, im tiefsten Mecklenburg. So ackerten sie auf ihren 400 Hektar vor sich hin, bis zwölf Jahre später das nächste große Abenteuer begann. Die ARD hatte das Haus für seine neue Doku-Soap ausgewählt: "Abenteuer 1900 - Leben im Mecklenburger Gutshaus".
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7.12.2004
Mehr als nur Missingsch
Der Hamburger und seine Sprache
Von Knut Benzner
Hamburg hat drei Sprachen. Da ist, als offizielle Umgangssprache sozusagen, das Hochdeutsch. Dann, als zweite Sprache, wäre da das Platt. Und dann gibt es diese eigentümliche Hamburger Mischform, das Missingsch. Früher sprach man es zum Beispiel im Hafen, aber da der Hafen nur noch als Containerterminal Bestand hat, spricht man im Hafen kein Missingsch mehr. Und: Dieses alte Hamburgisch gerät zunehmend in Vergessenheit.
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6.12.2004
Einheit im Nibelungenland
Grenzüberschreitungen im Südwesten Deutschlands
Von Jochen R. Klicker
Die Nibelungen sind zurück. In der vergangenen Woche brachte SAT1 die deutsche Sage als zweiteiliges "TV-Event" auf die Bildschirme, angereichert durch Gewinnspiel, aufwendigen Internet-Auftritt und Soundtrack auf CD. Diese Publicity kommt der Region um den Landkreis Bergstraße im deutschen Südwesten gerade recht. Denn hier - im Nibelungenland - will man verstärkt mit der mythischen Geschichte werben.
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3.12.2004
Die Stimmung
CDU-Basis in NRW vor dem Bundesparteitag in Düsseldorf
Von Volker Wagener und Verena Lutz
Es war eigentlich schon alles gelaufen für die Schwarzen an Rhein und Ruhr. Jürgen Rüttgers, der sich anschickt im zweiten Anlauf Landesvater in Düsseldorf zu werden, hatte schon Monate auf "Wolke 7" verbracht. Einen satten Vorsprung attestierten ihm die Demoskopen samt seiner Partei. Die SPD schien kein Gegner mehr zu sein für die Wahl im Mai. Doch der Herbst brachte die Wende.
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2.12.2004
Oben, unten und dahinter
Der Senat, die alternative Szene und die Strippenzieher
Von Werner Nording
Irgendwie sind sie alle aufeinander angewiesen. Sie beziehen sich aufeinander, nehmen Abstand voneinander, wenn der Ruf es verlangt und gehören doch in eine Stadt, die diese Gegensätze nicht nur aushält, sondern auch produziert. So ist Hamburg in allen Ebenen abgedeckt.
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1.12.2004
Wer wird Kandidat in Baden-Württemberg?
Wie sich Schavan und Oettinger profilierten
Von Barbara Roth
Der Ministerpräsident hat seinen Rücktritt angekündigt, die Kandidaten für seine Nachfolge gingen binnen weniger Stunden in Stellung. Teufel geht, Schavan und Oettinger meldeten umgehend ihre Kandidatur an. Die Kulturministerin wird vom noch amtierenden Ministerpräsidenten favorisiert und gilt als Vorzugskandidatin von CDU-Chefin Merkel.
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