LänderReport
Archiv | LänderReport | Montag bis Freitag • 13:05
30.11.2004
Der Himmel auf Erden
Archäologische Sensationen und die Neuschreibung der Geschichte
Von Verena Kemna
Die Archäologen haben Hochkonjunktur in Sachsen-Anhalt. Immer wieder tauchen sensationelle Funde aus der Eiszeit auf: die 3600 Jahre alte Himmelscheibe von Nebra, ein 2800 Jahre alter Eingang zu einer Kultstätte in der Ringwallanlage. Alles echt und authentisch. Muss nun die Vorgeschichte Sachsen-Anhalts neu geschrieben werden?
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29.11.2004
Der Bitterfelder Weg
Der Standort, die Arbeit, der Mensch
Von Michael Frantzen
Die Arbeit lockte die Leute über ein Jahrhundert in die Bitterfelder Region. Sie kamen, weil es anderswo keine Arbeit mehr gab. Nun hatten sie wieder eine und blieben. Dann, zu DDR-Zeiten, zogen Tausende dort hin, weil sie dort mehr als andernorts gebraucht wurden. Auch sie blieben. Die Industrie wuchs und wuchs, dann kam die Wende. Die Einwohnerzahl der Region ist nun wieder auf den Stand von 1920 gesunken.
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26.11.2004
Wo mal die Kaserne stand
Rüstungskonversion in Halle
Von Andrea Seifert
Das größte innerstädtische Konversionsprojekt der Bundesrepublik befindet sich in Halle an der Saale. Dort, wo einst russische Truppenteile stationiert waren, entstand der alte neue Stadtteil Heide-Süd. Der Beitrag legt den Fokus auf den heutigen Zustand, auf die Entwicklungsgeschichte des Konversionsprojektes sowie das Lebensgefühl der Hallenser in ihrem neuen Stadtteil.
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25.11.2004
Frau Prechtls Untermieter
Studenten ''Wohnen für Hilfe'' in München
Von Alexa Hennings
Nirgendwo in Deutschland ist der Mangel an Studentenunterkünften so groß wie in München. Wenig verwunderlich also, dass ausgerechnet dort eine Studenten-Idee zur Wirklichkeit wurde: Das Projekt "Wohnen für Hilfe".
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23.11.2004
Ich spreche westdeutsch
Wie die Ossis eine neue Sprache lernten
Von Claus Stephan Rehfeld
Können Sie sich noch erinnern? Damals, nach der Wende, musste der Ostdeutsche 2000 bis 3000 westdeutsche Vokabeln büffeln, um sprachlich "in" zu sein. Mehr als 800 Begriffe aus dem DDR-Deutsch landeten im Plastesack der Sprachentsorgung GmbH. Nur rund ein Dutzend Ost-Vokabeln überlebten die Sprachenwende. Wer heute mit der Botanisiertrommel auf die Suche nach Wörtern aus der DDR geht, muss lange suchen, ehe er fündig wird.
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22.11.2004
Bio = Brodowin im Osten
Das Öko-Dorf Brodowin - eine Aufstiegsgeschichte
Brodowin - das war mit der Wende eine runtergewirtschaftete LPG mit kaputten Böden und veraltetem Maschinenpark. Die Betonung liegt auf war, denn heute wirtschaftet dort einer der größten und erfolgreichsten Bio-Betriebe Europas. Hiesige LPG-Bauern und zugereiste Öko-Bauern haben gemeinsam die Wende in der Uckermark geschafft. Ost und West, Pragmatismus und Idealismus, alte Erfahrungen und neue Sichten - eine Aufstiegsgeschichte.
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19.11.2004
Die Angst nach dem Krieg
Traumatisierte Bundeswehrsoldaten werden in Hamburg behandelt
Von Petra Marchewka
Wenn der junge Soldat den Geruch von gegrilltem Fleisch wahrnimmt, überfallen ihn Ekel und Angst. Der Grund: Er hatte in Afghanistan einen Schützenpanzer gereinigt, in dem zuvor ein Kamerad mit schweren Verbrennungen transportiert worden war. Immer häufiger treten bei der Bundeswehr Fälle auf, in denen Soldaten ihre Erlebnisse aus dem Einsatz nicht mehr verarbeiten können.
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18.11.2004
Heimweh nach Glottertal
"Die Schwarzwaldklinik" kehrt zurück
Von Walter Filz
Das Glottertal haben wir längst vergessen, "Die Schwarzwaldklinik" nicht. Wegen des Erfolgs der Fernsehserie und natürlich wegen Doktor Brinkmann. Das war in der Zeit, als immer mehr Leute anfingen die Wirklichkeit für das Fernsehen zu halten. Oder umgekehrt. Jedenfalls wurde der Herr, der den Weißkittel mimte, später oft mit "Doktor Brinkmann" angesprochen.
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17.11.2004
Als die Amerikaner abzogen
Bitburg lamentierte nicht und schuf neue Arbeitsplätze
Von Anke Petermann
Das Ende des Kalten Krieges scheint jetzt die Kommunen und Länder zu überraschen. Auf die Ankündigung von Truppenabzug (US Army) und Kasernenschließung (Bundeswehr) folgten landauf, landab Klagerufe von Kommunen und Bundesländern. Sie fürchten nun das Schlimmste, nur das Schlimmste.
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16.11.2004
Esel, antreten zum Einsatz
Tiere als Therapeuten in Niedersachsen
Von Petra Marchewka
In einem kleinen Dörfchen nördlich von Hannover, in der Wedemark, gibt es seit genau zehn Jahren ein ganz besonderes Institut: Die Mitarbeiter hier sind Enten, Ziegen und Esel, Schweine, Pferde und Hunde, Katzen, Meerschweinchen und Kaninchen.
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