Menschen und Landschaften
Menschen und Landschaften
Sonn- und Feiertag • 9:05
29.5.2003
Mit dem Kopf im Himmel
Bei den Sherpas am Mount Everest
Ingrid Norbu

Gewaltige Felsmauern und Eispyramiden beherrschen die Landschaft. Langsam trotten schwer beladene Yaks die steilen Pfade hinauf und hoch oben, irgendwo im ewigen Schnee, muss wohl der Yeti wohnen. Der Khumbu Distrikt in Nepal, südlich des Mount Everest, ist das attraktivste Wander- und Bergsteigergebiet im Himalaja. Bis zu 15 Expeditionen starten Jahr für Jahr, fast immer mit Hilfe der Sherpas, deren Name nicht 'Lastenträger' bedeutet, wie vielleicht vermutet, sondern 'Volk aus dem Osten'. Die Sherpas kamen vor rund 450 Jahren aus Osttibet über den Himalaja. Bis zur Schließung der Grenze im Norden 1959 lebten sie vom Handel. Sie transportierten Kartoffeln nach Tibet und brachten Wolle und Salz zurück. Heute hat jeder Sherpa mehrere Berufe, er ist Bauer, Hotelier, Händler, Bankier, Yakhirte und Bergführer. Schwere Lasten für Touristen tragen sie aber schon lange nicht mehr. Das haben ärmere Volksgruppen wie die Tamang oder Rai übernommen.

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Link: www.reinold-online.de/Khumbu/namche_bazar.htm">Namche Bazar Hauptort der Sherpas

Link: ZDF Mount Everest - 50 Jahre Gipfelsturm

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