Menschen und Landschaften
Menschen und Landschaften
Sonn- und Feiertag • 9:05
18.7.2004
Gran Sabana
Goldgräberland in Venezuela
Von Karl-Ludolf Hübener

Die Reise führt von El Dorado nach Icabarú in den Urwald, durch eine Landschaft, die teilweise nur mit geländegängigen Fahrzeugen erreichbar ist, in der häufig Benzinfässer Tankstellen ersetzen, Goldklumpen neben Bananen verkauft werden und man in Hängematten nächtigt. El Dorado weckt Vorstellungen von unermesslichem Reichtum. Doch statt der sagenumwobenen Goldstadt erwartet den Besucher eine eher erbärmliche Goldgräbersiedlung. Über Serpentinen kommt man in die 1.000 Meter hoch gelegene Gran Sabana - das 'große Laken', überragt von mächtigen Tafelbergen. Häuser der Götter nennen sie die Pemones Indianer. Erinnerungen werden wach an eine Reise vor 20 Jahren und an die Geschichten der Goldsucher von damals. Icabarú ist noch immer Ziel der Aussteiger und Abenteurer.

Karl-Ludolf Hübener: Geboren 1940, studierte Publizistik und Geschichte und lebte von 1976 bis 1982 in Venezuela. 1988 zog er nach Montevideo/Uruguay. Als freier Journalist beschäftigt sich Karl-Ludolf Hübener mit verschiedenen Themen aus Literatur, Politik, Umwelt, Leben in Südamerika.
-> Menschen und Landschaften
-> weitere Beiträge
-> Gran Sabana
-> Manuskript: Gran Sabana