Menschen und Landschaften
Archiv | Menschen und Landschaften | Sonn- und Feiertag • 9:05
23.1.2005
Y Wladfa
Eine walisische Gemeinde im argentinischen Patagonien
Von Rhia Herrad
In der südargentinischen Provinz Chubut stößt man auf seltsame Ortsnamen. Porth Madryn, Trelew oder auch Dolavon. Walisische Ortsnamen. Aber wie kommen Waliser nach Patagonien? Die Erklärung ist ebenso einfach wie originell. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in den Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen in Wales Englisch zur alleinigen Amtssprache erklärt.
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16.1.2005
Der Farbenspieler des Sultans
Ein Tag in der javanischen Stadt Solo
Von Rainer Scholz
Prinz Hardjonagoro hat ein langes Leben im Dienste des Sultans verbracht. Als oberster Batik-Entwerfer des Hofes bürgte er für die Qualität der Sultansgewänder, bis er sich vor einigen Jahren endgültig zur Ruhe setzte. Hardjonagoro hat die Batiken für Indonesiens Staatsgründer und für seinen Nachfolger Suharto kreiert, aber auch für internationale Prominenz Stoffe gestaltet.
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9.1.2005
Venta Prieta
Vom Dorf zum Vorhof von Mexiko-City
Von Andreas Baum
Venta Prieta ist in weniger als einer Stunde mit dem Auto von Mexiko-Stadt zu erreichen, aber man kann es auch leicht verpassen. Kein Schild weist auf die Existenz der Siedlung hin. Venta Prieta ist ein Vorort wie unzählige im Hunderte Kilometer messenden, dicht besiedelten Speckgürtel von Mexiko-Stadt, klein, gesichtslos, verwechselbar.
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2.1.2005
Respekt für den Rastaman!
Musiker auf Jamaika
Von Matthias Drawe
Kingston ist eine Industriestadt, staubig und laut. Vieles ist sehr schlicht, selbstgebaut, improvisiert. In den Slums der Hauptstadt bekämpfen sich rivalisierende Drogengangs. Jamaika hat die dritthöchste Mordrate der Welt. Rasta ist alles, was gut ist, sagt Everton, der Musiker. Liebenswürdigkeit, Dankbarkeit, Freundlichkeit. Rasta ist nicht, was du sagst, sondern wie du lebst.
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1.1.2005
Nachtleben rund um die Uhr
Polarwinter im norwegischen Tromsø
Von Ingrid Norbu
Seit es die Universität gibt, hat Tromsø sich verändert, sagen die Leute. 6000 Studenten aus mehr als 100 Ländern sind hier eingeschrieben. An den Rhythmus von Lichtarmut im Winter und Lichtflut im Sommer gewöhnen sich die meisten schnell. Tromsø ist eine Kleinstadt mit dem Pulsschlag einer Metropole.
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26.12.2004
Rangis Familie
Vom Leben der Ureinwohner Neuseelands
Von Heide und Rainer Schwochow
In Flaxmere, einem Vorort von Hastings im Südosten der Nordinsel, leben vorwiegend Maori. Die meisten von ihnen sind arbeitslos. Die magere Unterstützung des staatlichen Wohlfahrtssystems reicht gerade zum Überleben. Flaxmere hat die größte Kriminalitätsrate im Land. Manche sprechen sogar von Neuseelands "Bronx". Hier wohnen Claire, eine Weiße, und Rangi, ein Maori vom Stamm des Takitimu-Kanus.
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25.12.2004
Willkommen im Land der Maori!
Vom Leben der Ureinwohner Neuseelands
Von Heide und Rainer Schwochow
Helen Clark, die Ministerpräsidentin von Neuseeland, erzählt man sich, wollte in Waitangi auf den Chatham-Inseln ein Fest besuchen, über die Versöhnung zwischen Ureinwohnern und Einwanderern sprechen, das gute Miteinander. Kurzfristig sagte sie ihre Teilnahme ab. Die Frauen hatten mit massiven Störungen der Veranstaltung gedroht, weil die Maori der Ministerpräsidentin ein Recht einräumen wollten, das sie ihnen vorenthielten: Das Recht der öffentlichen Rede.
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19.12.2004
Die Leute hier sind glücklich und fett
In den Küchen von New Orleans
Von Franz Michael Rohm
Es heißt, in keiner anderen Stadt in den USA gebe es so viele Sterne-Restaurants wie in New Orleans. Kreolische Küche, Cajun-Food, amerikanisch-asiatisch, traditionell, europäisch, in Big Easy kommt jeder auf den Geschmack. Und daraus macht man kein Geheimnis, sondern ein Geschäft. Susan Slowburn sagt: "Die Leute hier leben glücklich und fett!"
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12.12.2004
Himbeerapfel
Eine Sommerreise nach Weißrussland
Von Detlef Michelers
Helene Reibstein, bis zum Ende der DDR Melkerin in einer Genossenschaft bei Wittenberge an der Elbe, stammt aus Podlushje, einem Dorf knapp 40 Kilometer südlich von Brest am Bug. Dort, im heutigen Weißrussland, wurde sie 1929 geboren. Jetzt, mit Mitte siebzig, möchte Helene noch einmal die Orte der Kindheit sehen.
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5.12.2004
Der Baum umschlingt das Eisen
Leben in Beirut
Der Garten ist mit Eisenstäben umzäunt. Die Bäume sind um das Metall herum gewachsen. Es steckt in ihnen. Selbst die Wurzeln wachsen darüber hinweg. "Jedes Mal, wenn ich hier vorbeigehe", sagt Wahid Audi, "denke ich wieder, dass es für uns Libanesen, auch wenn wir ein schwaches Volk sind, immer Hoffnung gibt. Dass es Auswege gibt und die Natur einfach stärker ist." Wahid Audi hat einen kleinen Buchladen in einem der alten, weitgehend erhaltenen Viertel Beiruts in Hafennähe.
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