Menschen und Landschaften
Archiv | Menschen und Landschaften | Sonn- und Feiertag • 9:05
19.9.2004
Eis vom Chimborazo
Bei den Hochlandindianern in Ecuador
Von Uwe Stolzmann
Nahe der Stadt Riobamba in Ecuador erhebt sich der Chimborazo, mit 6300 Metern der höchste Gipfel Südamerikas. Wie eine gigantische Gottheit, gekrönt von einer Haube aus ewigem Eis, thront der erloschene Vulkan mit sechzehn Gletschern über dem Hochland. Ecuador ist Indianerland.
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12.9.2004
Suche nach Zukunft
Alltag in einer albanischen Kleinstadt
Von Jörn Klare
Anika ist freiwillig nach Korca zurückgekommen. Als 1997 die öffentliche Ordnung in Albanien zusammenbrach, hatten die Eltern sie ins sichere Nachbarland Griechenland geschickt. Dort studierte sie Psychologie. Im Auftrag einer Hilfsorganisation betreut sie nun Familien in den Armenvierteln der Kleinstadt im Süden Albaniens.
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5.9.2004
Ich bin Türke in New York
Hausmeister Jimmys Welt in Midtown Manhattan
Von Matthias Drawe
Jimmy ist Hausmeister in einem 15-stöckigen Geschäftsgebäude in Midtown Manhattan. "Jimmy" hat ihn der Boss genannt, weil niemand seinen richtigen Namen Hayrun aussprechen konnte. Jimmy kennt jeden Mieter. Er profitiert auch von seinem Haus. Er filtert den Müll nach Verwertbarem und verkauft es auf der gegenüberliegenden Straßenseite an einen Trödler. Wenn jemand auszieht, fällt besonders viel ab.
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29.8.2004
Die Gabe
Bei den Heilerinnen im zentralfranzösischen Limousin
Von Susann Sitzler
Das Leben im zentralfranzösischen Landstrich Limousin ist ziemlich langweilig. Die nächstgelegene Stadt Limoges ist von den Dörfern aus schwer zu erreichen. Die Bauern und Heimarbeiter, die hier wohnen, kommen selten weg. Manchmal geschehen in den Ortschaften seltsame Dinge. Menschen werden plötzlich über längere Zeit vom Pech verfolgt, sie bekommen Warzen, renken sich einen Arm aus oder die Kühe geben keine Milch mehr.
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22.8.2004
Das Mörderhaus von Ugolskoje
Aufzeichnungen aus der russischen Provinz
Von Boris Schumatsky
Das kleine Dorf Ugolskoje liegt im mittelrussischen Kostromagebiet unweit der Wolga. Die alten Frauen versammeln sich einmal, zweimal im Jahr, zu Hochzeiten, Geburtstagen oder Begräbnissen. Sie erzählen gern über ihr Dorf, und vielleicht werden sie auch erzählen, warum das brüchige Häuschen, das die Schwiegereltern von Boris Schumatsky vor 20 Jahren gekauft hatten, im Dorf nur das Haus des Mörders heißt.
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15.8.2004
Sanddünen und Schwemmland
Die Po-Ebene in Norditalien
Von Conrad Lay
Die Dünen erinnern an die Wüste, Sandberge wie in der Sahara, und unten fließt der Nil. Natürlich ist es nicht der Nil, sondern der Po. "Hier am Ufer saß Giuseppe Verdi, schaute auf den Fluss und holte sich Anregungen für seine Aida", sagt Massimo Spigaroli, Inhaber des Landgasthofes Cavallino Bianco, Weißes Rössl.
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8.8.2004
Anando
Der Sänger aus Bengalen und die Fremde Europas
Von Christian Brüser
Anando stammt aus einer Baul-Familie. Die Bauls leben in Westbengalen und Bangladesch. Seit Jahrhunderten gehen sie ihren eigenen spirituellen Weg. Ihr Gottesdienst besteht ausschließlich aus religiösen Liedern. Traditionell ziehen die Bauls durch das Land und leben von den Gaben der Dorfbewohner. Anando trägt schon als Kind seine Lieder vor und verdient Geld für die Familie.
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1.8.2004
Jasminfest in Grasse
Die Welthauptstadt der Düfte in Südfrankreich
Von Franz Michael Rohm
Sein Arbeitsutensil trägt Serge Kalougine mitten im Gesicht. Der Mittfünfziger ist die "Nase". So nennt man ihn respektvoll in Grasse. In der Stadt der Düfte hat Kalougine im Laufe der Jahre Hunderte von Parfums, Seifen, Salben und Lotionen kreiert. Grasse ist für Kalougine noch immer das Weltzentrum der Parfümerie. Allerdings hat sich die Art der Herstellung verändert.
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25.7.2004
Traumstraße mit Solarmobil
Auf der Route 66 von Chicago nach Clermont
Von Paul Nellen
Entlang der Weizenfelder im Mittelwesten, vorbei an den Canyons Arizonas, durch drei Zeitzonen und acht US-Bundesstaaten, bis zur Küste Kaliforniens: Traumstraße, Schicksalsweg, Go West! für Generationen. Am Ende war die Route 66 dem Autoverkehr nicht mehr gewachsen und wurde zum riesigen Freilichtmuseum amerikanischer Autokultur.
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18.7.2004
Gran Sabana
Goldgräberland in Venezuela
Von Karl-Ludolf Hübener
Die Reise führt von El Dorado nach Icabarú in den Urwald, durch eine Landschaft, die teilweise nur mit geländegängigen Fahrzeugen erreichbar ist, in der häufig Benzinfässer Tankstellen ersetzen, Goldklumpen neben Bananen verkauft werden und man in Hängematten nächtigt. El Dorado weckt Vorstellungen von unermesslichem Reichtum. Doch statt der sagenumwobenen Goldstadt erwartet den Besucher eine eher erbärmliche Goldgräbersiedlung.
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