Menschen und Landschaften
Archiv | Menschen und Landschaften | Sonn- und Feiertag • 9:05
11.7.2004
''Vor allem Bösen finde ich Zuflucht''
Eine Bergtour im iranischen Elbursgebirge
Von Boris Schumatsky
Die Bergkette zwischen Teheran und Kaspischem Meer hat einige Viertausender und einen Fünftausender. So hoch greifen die Ambitionen der Wanderer nicht. Vom Bergdorf Rudbarák, wo die asphaltierte Straße endet, steigen sie zum nächstliegenden Gipfel auf.
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4.7.2004
Reggae salentino
Überlebens-Kunst in Süditalien
Von Ingrid Norbu
Reggae im Salento, dem heißesten Teil Süditaliens, wo die Programme zur Bekämpfung der Massenarmut kamen und gingen, wo Investitionen durch Misswirtschaft und Korruption vernichtet wurden, wo die Jungen in den Norden auswandern, um Arbeit zu finden, wo die Mafia die Macht immer noch fest in der Hand hält.
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27.6.2004
Common Riding
Das Sommerfest im schottischen Selkirk
Das Common Riding, das "Umreiten der Gemarkung", wurde schon in der mittelalterlichen Gründungsurkunde des südschottischen Städtchens Selkirk festgeschrieben. Die Selkirker nehmen diesen Auftrag bis heute so ernst, als würde der schottische König ihnen widrigenfalls das Stadtrecht wieder entziehen. Jeden Juni seit 700 Jahren findet das Sommerfest statt.
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20.6.2004
Mittsommer auf Holmen
Drei Inseln - drei Welten vor Kopenhagen
Von Kirsten Heckmann-Janz
Fast 300 Jahre lang gehörte die kleine Inselgruppe Holmen im Kopenhagener Hafen der dänischen Marine. Als vor 32 Jahren das Militär die erste Insel räumte, besetzten Aussteiger das Gelände und gründeten den "Freistaat Christiania". Heute leben hier etwa 1000 Menschen.
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13.6.2004
Angelos und der Traum vom Glück
Geschichten von der griechischen Insel Samos
Von Rainer Schildberger
"Original griechisches Fischerdorf" verspricht ein Schild am Ortseingang von Ormos im Südwesten der Insel Samos. Die Einwohner haben sich vor zwanzig Jahren dem Tourismus verschrieben und sind fast alle zu Wohlstand gekommen. Nur einer nicht, Angelos.
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6.6.2004
Die Mesemhir von Lalibela
Kirchenschulen im äthiopischen Hochland
Von Oliver Metz und Martina Schulte
Abgeschieden in den Bergen des äthiopischen Hochlands liegt Lalibela. Ein kleines Dorf wie viele andere mit traditionellen Rundhütten, Viehmarkt und staubiger Straße, gäbe es da nicht die elf Felsenkirchen, die der sagenumwobene König Lalibela im 12. Jahrhundert aus dem Berg schlagen ließ.
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31.5.2004
Heimat auf Zeit
Die italienische Vulkaninsel Stromboli
Von Ingrid Norbu
An die Stille und das Fehlen von Farben auf der Insel Stromboli muss sich der Neuankömmling erst gewöhnen. Ein schwarzer Vulkankegel, ein schwarzer Strand, ein tintenblaues Meer, dazu ein paar weiße, kubusförmige Häuser, das ist alles. Nachts ist es so dunkel und die Sterne leuchten so stark, dass man sich wie im Weltall fühlt.
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30.5.2004
Menschen des Windes
Bei den Mayas in Guatemala
Von Boris Schumatsky
In Antigua, der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs von Neuspanien in Guatemala, leben hauptsächlich Ladinos, die Nachkommen der spanischen Eroberer. Die Bauern in der Umgebung der alten Kolonialstadt gehören zur Volksgruppe der Cachiquel Maya.
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23.5.2004
Wer weint schon ohne Kummer
Vom Neubeginn im zerstörten kurdischen Dorf Herdif
Von Karaman Yavuz
Im Krieg zwischen dem türkischen Staat und der illegalen kurdischen PKK sind in den 90er Jahren mehr als 3000 kurdische Dörfer zerstört worden, darunter auch Dorf Herdif, etwa 800 Kilometer östlich von Ankara. Herdif wurde zum verbotenen Gebiet erklärt. Heute leben dort wieder Menschen.
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20.5.2004
''Gott weiß, wie alt das alles ist!''
Lubenice auf der nordkroatischen Insel Cres
Von Bernd Kempker
In 370 Meter Höhe thront Lubenice auf einem Kalksteinfelsen. 38 Dächer hat das Dorf und vier Kirchen. Auch Wege und Häuser sind aus graugelbem Kalkstein. Die jüngsten Bewohner sind mittlerweile auch schon über 60. Zum Meer hin, über einer fast immer menschenleeren Bucht, sind die Häuser direkt auf die Felskante gebaut.
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