Menschen und Landschaften
Archiv | Menschen und Landschaften | Sonn- und Feiertag • 9:05
16.5.2004
St. Lawrence Market
Das älteste Stadtviertel von Toronto
Von Franz Michael Rohm
Seit mehr als 200 Jahren ist die Stadt am Ontario-See ein Ziel für Einwanderer aus allen Teilen der Welt. Im 19. Jahrhundert suchten Westeuropäer aus Großbritannien und Deutschland ebenso ihr Heil in Kanada wie entflohene Sklaven aus den Vereinigten Staaten. Heute kommen die Immigranten der Fünfeinhalb-Millionen-Metropole aus Asien, Osteuropa, der Karibik und Südamerika.
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9.5.2004
Pausenlos atemlos
Leben in Tel Aviv
Von Jörn Klare
Freitagnachmittag auf der Sheinken Street. Die schmale Hauptstrasse von Tel Avivs lebendigem Szeneviertel hat einiges zu bieten. Schicke Boutiquen und Cafés, lässiges Publikum. Vom altehrwürdigen Jerusalem bis zur quirligen Metropole am Mittelmeer braucht man mit dem Auto knapp 50 Minuten. Doch dazwischen, so sagt man hier gern, liegen 3000 Jahre Geschichte.
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2.5.2004
Die Seele der Camargue
Von Pferden, Stieren, den Vögeln und einer Wallfahrt im südfranzösischen Nationalpark
Von Jochen R. Klicker
Kaum mehr als 2500 Menschen leben im Naturschutzgebiet der Camargue und ihrer "Kapitale", dem Dorf Saintes-Maries-de-la-Mer. Aber zweimal im Jahr, am 24. Mai und am 22. Oktober, pilgern aus allen Himmelsrichtungen Europas etwa 10.000 Roma, Sinti und Gitanes zu den Statuen ihrer Schutzheiligen in der kleinen Dorfkirche am Mittelmeerufer.
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1.5.2004
Das Fest der Gardians
Bei Stierzüchtern und Viehhirten in der südfranzösischen Camargue
Von Sigrid Brinkmann
Dicht gedrängt stehen die Zuschauer an der Place du Forum. Es ist einer der beliebtesten Plätze in Arles. Hier befindet sich das Café du soir, in dem einst Vincent van Gogh einkehrte. Die Fassade ist zitronengelb gestrichen, ganz so wie auf van Goghs Bild.
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25.4.2004
Haiti 2004
Land in Unruhe
Von Matthias Drawe
Vor 200 Jahren haben sich die afrikanischen Sklaven gegen die Franzosen erhoben und es geschafft, die Kolonialisten aus dem Land zu treiben. Am 1. Januar 2004 fand ein Festival der Unabhängigkeit statt, und ein großer Teil der haitianischen Diaspora, die meisten aus New York, pilgerte nach Port-au-Prince, um zu feiern.
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18.4.2004
Für eine Handvoll Zinn
Bei den Minenarbeitern in den bolivianischen Anden
Von Jörn Klare
Siglo XX. war einst die reichste Zinnmine der Welt. Ein abgelegener Ort in 4000 Meter Höhe, an dem Geschichte geschrieben wurde. Der Name bedeutet 20. Jahrhundert und sollte eine bessere Zukunft verheißen. Ein Versprechen, das nie eingelöst wurde. Nach der Privatisierung in den 80er Jahren ist Siglo XX. zum Abbruchviertel mit kleinen Steinhütten auf einem schlammigen Bergrücken verkommen.
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12.4.2004
Die Elefantenschule von Lampang
Zu Gast bei den Mahouts in Nordthailand
Von Rainer Scholz
Prasob ist Chef der Mahouts von Lampang. Früher arbeiteten die meisten von ihnen mit ihren Elefanten in der Holzwirtschaft Nordthailands und Oberbirmas. Als der Einschlag von Teakholz verboten wurde, verloren sie ihre Existenzgrundlage. Die Anstellung in der Elefantenschule ersparte ihnen das bittere Schicksal, mit ihren Tieren entlang der Touristenstrände betteln zu müssen.
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11.4.2004
Von Arroz con pollo bis Empire Chicken
Das Huhn in den Kochtöpfen New Yorks
Von Matthias Drawe
'Mit zehn Dollar kann man eine Menge Leute satt machen, so ungefähr acht,' sagt Rachel und kocht für die große Familie das Nationalgericht ihrer Heimat Puerto Rico Arroz con Pollo, Reis mit Huhn.
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9.4.2004
Es kann Frieden ausgehen von diesem Ort
Traum und Wirklichkeit in Troja
Von Kerstin Unseld
Ausgräber sind Frühaufsteher. Morgens um fünf ruft in dem winzigen Dorf vor den Toren Trojas der Muezzin vom Minarett einer riesigen Moschee. Punkt sechs beginnt der Arbeitstag. Um das große hölzerne Troja-Pferd, wo tagsüber Scharen von Touristen Erinnerungsphotos machen, sammeln sich die türkischen Arbeiter.
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4.4.2004
Greyhoundbus
Von New York nach Atlanta
Von Matthias Drawe
Immer wieder umsteigen, Schlange stehen, mitten in der Nacht raus aus dem Bus, vier Stunden warten. Tristesse der Luxusklasse, gleichzeitig aber auch die Wärme einer Notgemeinschaft. Für ca. 70 Dollar kann man mit dem Greyhoundbus jede beliebige Strecke in den USA fahren.
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