Lange Nacht
Lange Nacht
Freitag • 23:05
21.5.2004
Was wird in uns wach durch den anderen?
Die Lange Nacht von Liebe und Schmerz
Von Irmgard Maenner und Susann Sitzler

Nur eins von vielen Liebesidealen: Die Hochzeit (Bild: AP)
Nur eins von vielen Liebesidealen: Die Hochzeit (Bild: AP)
Liebe und Schmerz werden in einem Atemzug genannt. In einem Hauch oder als erschöpfter Seufzer. Sie scheinen zusammengewachsen zu sein wie Zwillinge oder wie Feinde, die sich brauchen. Als Gradmesser für die Liebe gilt Leid: Film, Literatur und Musik leben von dieser Verbindung: Unerfüllt lieben, zu sehr lieben, liebend zugrunde gehen, gar nicht lieben können.

Die Lange Nacht sucht nach den Szenarien verschiedener Liebesideale - von der romantischen Verschmelzung über gepflegten Genuss bis zum bindungslosen Sex. Wie begegnet man der existentiellen Angst vor der Einsamkeit? Die Lange Nacht fragt nach Liebes-Erfahrungen und deren Ursprüngen in der Kindheit, nach den Rollen von Liebe und Schmerz zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kulturen. Die Schriftstellerin Connie Palmen spricht über Faszination und Verhängnis symbiotischer Liebe. Wie nah können sich zwei Menschen kommen? Was wird in uns wach durch den Anderen, durch Liebe und Schmerz?
Artikel drucken Artikel drucken
Artikel versenden Artikel versenden
-> Lange Nacht
-> Aktuelle Beiträge
-> Archiv ab September 2003