Literatur Live
Archiv | Literatur Live | Montag bis Freitag • 15:10
21.1.2005
John Updike: "Sucht mein Angesicht"
Rowohlt
Rezensentin: Maike Albath
Eine alte Frau empfängt Besuch von einer jungen und gibt Auskunft über die Vergangenheit: die Malerin Hope, Witwe eines berühmten bildenden Künstlers, eine knorrige, stolze und liebenswerte Person, wird von der Kunsthistorikerin Kathryn befragt.
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20.1.2005
Louise Erdrich: "Der Gesang des Fidelis Waldvogel"
Eichborn
Rezensent: Lutz Bunk
Louise Erdrich, Kind eines Deutschen und einer Indianerin, ist eine Ausnahmeschriftstellerin, ihr neuer Roman "Der Gesang des Fidelis Waldvogel" ein Meisterwerk amerikanischer Erzählkunst, eine Familiensaga mit jener tiefen Intensität und Sympathie für die Charaktere, die an John Steinbeck erinnert.
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19.1.2005
Erika Mann: "Wenn die Lichter ausgehen"
Rowohlt
Rezensent: Jörg Plath
Eine pittoreske Universitätsstadt in Süddeutschland Ende der dreißiger Jahre. Ein Amerikaner möchte gemütliche Romantik genießen und erlebt stattdessen das Stiefelknallen, die Aufmärsche und das Lautsprechergetöse der SA.
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18.1.2005
Valentin Katajew: "Kubik"
Dörlemann
Rezensent: Carsten Hueck
Valentin Katajew, 1897 in Odessa geboren, gehört zu den Klassikern der Sowjetliteratur. In den frühen 1920er Jahren begann er als Satiriker, arbeitete gemeinsam mit Bulgakow und Soschtschenko. Nach Erfolgen als Dramatiker wandte sich der überzeugte Kommunist dem realistischen Roman zu. Sein Vorbild allerdings war der emigrierte russische Nobelpreisträger Ivan Bunin.
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17.1.2005
Michael Crichton: "Welt in Angst"
Blessing
Rezensent: Kolja Mensing
Es ist ein bedrohliches Szenario. Eine amerikanische Umweltschutzorganisation verbündet sich mit einer Gruppe von Ökoterroristen, um der Öffentlichkeit die Gefahren der globalen Erwärmung drastisch vor Augen zu führen. Mit absichtlich ausgelösten Seebeben und künstlich verstärkten Unwettern wollen sie die Menschheit davon überzeugen, dass der Weltuntergang kurz bevorsteht.
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14.1.2005
John Griesemer: "Niemand denkt an Grönland"
mare buchverlag
Rezensent: Bruno Preisendörfer
Nach seinem Erfolg "Rausch" erscheint nun der Debütroman des amerikanischen Autors John Griesemer. Er spielt Ende der 50er und handelt von einem Geheimlazarett irgendwo im grönländischen Eis, in dem schwer verwundete und verunstaltete Korea-Veteranen untergebracht sind. Der Held wird in diese Militärstation versetzt und beauftragt, eine Stützpunktzeitung herzustellen.
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13.1.2005
Tahar Ben Jelloun: "Der letzte Freund"
Berlin Verlag
Rezensent: Frank Meyer
Eine Begegnung in Tanger: In den 50er Jahren werden dort zwei marokkanische Jungs zu Freunden. Ihre Gemeinschaft übersteht politische Repressionen, militärische Erziehungslager und das Exil des einen Freundes. Über 30 Jahre besteht diese Freundschaft, aber sie scheitert am Ende, beim Abschied, als einer der beiden aus dem Leben geht.
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12.1.2005
Patrick Neate: "Twelve Bar Blues"
Rogner & Bernhard bei Zweitausendeins
Rezensent: Johannes Kaiser
Neate bietet tragische, magische, komische und traurige Geschichten in Hülle und Fülle, dass man ihm wie dem Rattenfänger von Hameln folgt und zwar durch das ganze letzten Jahrhundert. Amerika, Afrika, London - das ist das magische Dreieck dieser schwarzen Geschichten über schwarze Geschichte im zwölftaktigen Rhythmus des Blues.
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11.1.2005
Boualem Sansal: "Erzähl mir vom Paradies"
Merlin
Rezensentin: Katharina Döbler
In seinem dritten Roman entwirft der algerische Ingenieur und Ministerialdirektor a.D. einmal mehr das Porträt einer desorientierten Gesellschaft in einem zerrissenen Land. Auch nach dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs herrschen Gewalt, Willkür und Korruption. Zwar ist Sansals Ton mittlerweile ein wenig sanfter, aber der drastische Zugriff auf die erzählten Ereignisse machen das Buch zu einer in mitreißenden Lektüre.
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10.1.2005
Tankred Dorst: "Der schöne Ort"
Suhrkamp
Rezensent: Eike Gebhardt
Neben Botho Strauß ist Tankred Dorst Deutschlands bekanntester Stückeschreiber. Und auch er schreibt gern Erzählungen und Reflexionen - wie sich überhaupt die Genres öfters mal mischen. Seine jüngste Erzählung "Der schöne Ort" suggeriert schon im Titel die Suche nach dem Glück, dem Paradies, das es, wie eine der Figuren sagt, doch irgendwo geben muss.
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