Mahlzeit
Mahlzeit! Gespräche mit Udo Pollmer
Samstag • 11:15
27.3.2004
Fetter Fisch

Wenn das Bundesinstitut für Risikobewertung vor "Butterfisch" und "Buttermakrelen" warnt, dann sollte der Verbraucher die Finger davon lassen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt vor geräuchertem "Butterfisch" und "Buttermakrelen". Dabei handelt es sich nicht um Makrelen, sondern um den Beifang aus der Tiefseefischerei vor allem in Form der Spezies Lepidocybium flavobrunneum und Ruvettus preciosus. Bei empfindlichen Personen löst ihr Konsum Durchfälle, Krämpfe, Kopfschmerzen, Nesselsucht sowie Erbrechen aus. Als Ursache gelten die schwer- bis unverdaulichen Wachsester, die bis zu 90 Prozent des Fettes dieser Fische ausmachen. (BfR-Pressedienst v. 16.5.2003; Journal of the Food Hygienic Society of Japan 2000/41/S.116-121; Communicable Diseases Intelligence 2002/26/H.3)

Entnommen aus: EU.L.E.nspiegel 2003/Heft 4

Link:
Australisches Bundesgesundheitsamt
Outbreaks of diarrhoea associated with butterfish in Victoria
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