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26.7.2004
Kriegshelden - Die Heroisierung der Gefallenen
Sendeschwerpunkt 1. Weltkrieg
Von Rainer Rother
Nicht nur in der Propaganda spielte der einfache Soldat als Held im I. Weltkrieg eine neue, zentrale Rolle. Angesichts des Massensterbens suchte man auch eine neue angemessene, würdige Form des Gedenkens. Vor diesem Hintergrund entstand mit der Zeremonie der Beisetzung des "Unbekannten Soldaten" - jenes einen Unbekannten, der alle Gefallenen symbolisch repräsentiert - das vermutlich wirkungsmächtigste Symbol des kollektiven Gedenkens nach dem 1. Weltkrieg. Es war die letzte Konsequenz des Krieges der Millionenheere.
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21.7.2004
Kriegsgräuel und ein Aufruf an die Kulturwelt
Sendeschwerpunkt 1. Weltkrieg vor 90 Jahren
Von Rolf Cantzen
Der Erste Weltkrieg wird heute als "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts angesehen. Denn er richtete nicht nur in den Jahren 1914-18 grenzenlose Verwüstungen an, sondern hatte auch schreckliche Folgen. Hitler und der Zweite Weltkrieg sind eine logische Folge des ersten großen Krieges. Während des Krieges kam es zu Berichten über Greueltaten an der Zivilbevölkerung. Die Intellektuellen in Deutschland verfielen einem nationalistischen Wahn.
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19.7.2004
Unter den Linden 1
Stadtkommandant Paul von Hase und der 20. Juli 1944
Von Anselm Weidner
Der Widerstand gegen Hitler und das Nationalsozialistische Regime war ein Widerstand unter Einsatz des Lebens. Tausende sind wegen ihres Aufstands des Gewissens ermordet worden. Morgen jährt sich zum 60. Mal der Tag, an dem Militärs versuchten den Hitlerspuk zu beenden. Einer der Offiziere des 20. Juli war der Stadtkommandant Berlins Paul von Hase. Sein Wirken und sein Scheitern führt uns direkt zur ersten Adresse der Metropole.
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16.7.2004
Der Untergang der alten Welt
Sendeschwerpunkt 1. Weltkrieg vor 90 Jahren
Von Georg Gruber
Der Erste Weltkrieg wird heute als "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts angesehen. Denn er richtete nicht nur in den Jahren 1914-18 grenzenlose Verwüstungen an, sondern hatte auch schreckliche Folgen. Hitler und der Zweite Weltkrieg sind eine logische Folge des ersten großen Krieges. Vor 90 Jahren bahnte sich dieser Krieg an: die Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares löste die Krise aus, die am 1. August in Krieg mündete.
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14.7.2004
Eine Stadt wird montiert
Der Bau von Halle-Neustadt
Von Ulrike Werner
Nach Eisenhüttenstadt und Hoyerswerda entstand Mitte der sechziger Jahre die Chemiearbeiterstadt Halle-West, heute Halle-Neustadt, die größte Plattenbaustadt der DDR. Über 50.000 Arbeiter produzierten im Chemiedreieck Leuna, Buna, Bitterfeld bei Halle "Plaste und Elaste". Für die musste dringend Wohnraum geschaffen worden, denn die enge Altstadt von Halle konnte den riesigen Wohnungsbedarf nicht decken. Am 15. Juli 1964 legte Horst Sindermann, der erste Sekretär der Bezirksleitung Halle der SED den Grundstein.
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12.7.2004
Krieger mit der Lyra
Zum 100. Geburtstag von Pablo Neruda
Von Holmar Attila Mück
Der chilenische Schriftsteller und Diplomat Antonio Skarmeta formulierte einmal seinen Glauben an die Poesie mit den Worten: "Menschen die Poesie lesen, Menschen die Literatur im Allgemeinen lesen, sind bessere Menschen, und bessere Menschen bekommen bessere Ideen, sie kämpfen, um gute Ideen und Ideale durchzusetzen..." Sein Landsmann, der Dichter Pablo Neruda wäre am 12. Juli 100 Jahre alt geworden. Er war einer, dessen Gedichte die Menschen weit über seine Heimat hinaus erreichte und den Einfluss der Poesie in Gang setzten.
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9.7.2004
Landschaft im alten Deutschland
Von Peggy Fuhrmann
Seit Jahrzehnten gibt es immer neue Hiobsbotschaften darüber, dass Bäume und Wälder in Deutschland kränkeln. Im normalen Alltag nimmt man es vielleicht kaum wahr, aber es gibt Bergregionen, da ragen nur noch tote Stümpfe in den Himmel. Die Entwaldung unserer Landschaft ist allerdings kein Phänomen der letzten Jahrzehnte. Schon im Mittelalter lichteten sich auf frappierende Weise die Wälder.
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7.7.2004
Der Deutsche Evangelische Kirchentag in Leipzig 1954
Vor 50 Jahren
Von Kirsten Heckmann-Janz
Vor 50 Jahren gingen die Bundesrepublik und die DDR schon sehr verschiedene Wege. Die Zonengrenze war bereits hermetisch abgeriegelt, lediglich in Berlin gab es noch die offene Grenze zwischen Ost und West. Deutsch-deutsche Zusammenkünfte wurden unter diesen Umständen zur Seltenheit. Aber - in dieser Zeit des Kalten Krieges gab es ein Großereignis, das noch gesamtdeutsche Gemeinsamkeit dokumentierte: In Leipzig fand ein evangelischer Kirchentag statt, für Deutschland Ost und West.
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5.7.2004
Ein Darwin des 20. Jahrhunderts
Zum 100. Geburtstag des Evolutionsbiologen Ernst Mayr
Von Matthias Eckoldt
Warum gibt es auf unserem blauen Planeten so viele Millionen Tierarten - ganz abgesehen von den Pflanzen? Das ist eine Frage, die die Biologen seit Darwin um-trieb. Darwin selbst konnte sie nicht beantworten. Der, der das Problem löste, feiert heute seinen 100. Geburtstag: der Zoologe und Evolutionsbiologe Ernst Mayr.
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2.7.2004
Rechtsaußen
DFB-Präsident Peco Bauwens
Von Thomas Jaedicke
Vor 50 Jahren fieberte man in der Bundesrepublik dem Finale in Bern entgegen - und nach dem Sieg der Herberger-Schützlinge jubelten nicht nur die Fußballanhänger. In die Freude mischten sich allerdings unschöne Töne. Die Zuschauer in Bern sangen die erste Strophe der Nationalhymne, und besonders weit trieb der DFB-Präsident Peco Bauwens die nationalistische Begeisterung. Bauwens war der erste DFB-Präsident nach dem Krieg - und er war keineswegs ein unbeschriebenes Blatt. Bauwens´ NS-Vergangenheit gehört zu der Geschichte, mit der sich der DFB nur sehr ungern auseinandersetzt.
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