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Archiv | MerkMal | Montag bis Freitag • 16:15
25.10.2004
Aufbruch
Die DDR im Spätsommer 1989
Von Ralf Geißler
DDR 1989: Vor 15 Jahren gärte es hinter dem Eisernen Vorhang. Noch war nicht absehbar, dass in wenigen Wochen die Leute auf der Mauer tanzen würden - aber nach jahrelangem Stillstand erlebte die DDR schon seit dem Sommer 1989 einen doppelten Aufbruch: Tausende DDR-Bürger flohen über die ungarische Grenze in den Westen. Zahlreiche andere entschieden sich zu bleiben und protestierten gegen das SED-Regime.
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22.10.2004
Unterzeichnung der Pariser Verträge
Vor 50 Jahren
Von Wolf Sören Treusch
Vor 50 Jahren erlebte Konrad Adenauer einen der glücklichsten Momente seiner politischen Laufbahn. Nach Jahren heftiger Auseinandersetzungen war er am Ziel. Seitdem er 1949 zum ersten Bundeskanzler der Bonner Republik gewählt worden war, verfolgte er das Ziel, die Bundesrepublik zu einem normalen, souveränen Staat innerhalb des westlichen Bündnisses zu machen. Dazu gehörte nach Adenauers Vorstellung auch eine eigene Armee. Genau dieses Ziel hatte Adenauer erreicht, als am 23. Oktober 1954 die so genannten Pariser Verträge unterzeichnet wurden. Die Bundesrepublik wurde Mitglied der NATO.
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21.10.2004
Tagebuch der Stadt München
Die offiziellen Aufzeichnungen der Stadtchronisten 1818-2000
Von Georg Gruber
Wer Tagebuch führt, kann blättern, sich erinnern an Dinge, die einmal wichtig schienen und heute nur noch kurios wirken oder umgekehrt. Dass eine Stadt Tagebuch führt, ist allerdings ungewöhnlich. In München ist dies geschehen, seit dem Jahr 1818. Das Interessanteste aus über 180 Jahren Münchener Stadtgeschichte ist nun als Buch herausgekommen: "Tagebuch der Stadt München" ist sein Titel.
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20.10.2004
Bohemienne der Wüste
Die zwei Welten der Schriftstellerin Isabelle Eberhardt
Von Anette Schneider
Noch heute gilt es als Abenteur, wenn sich eine junge Frau allein aufmacht in den Norden Afrikas, um dort zu leben und Leben zu studieren. Isabelle Eberhard tat das Ende des 19. Jahrhunderts. Diese unkonventionelle Grenzgängerin zwischen den Kulturen, Sprachen und Religionen schrieb und berichtete in Briefen und Aufzeichnungen über ihre Eindrücke. Am 21. Oktober vor 100 Jahren starb sie in Algerien.
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18.10.2004
Erosion
Die innere Entwicklung in der DDR in den 80er Jahren
Vor 15 Jahren, im Herbst 1989, war für die meisten Deutschen in Ost und West die Vorstellung, frei hin- und herreisen zu können und in einem gemeinsamen Staat zu leben, noch undenkbar. Dabei war die Entwicklung, die zum Zusammenbruch der DDR führte, schon längst im vollen Gange.
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15.10.2004
Harter Kampf um die badische Selbstbestimmung
Geschichte Baden-Württembergs
Von Winfried Sträter
Zwei Bundesländer zu vereinigen, das gehört zu den schwierigsten politischen Unternehmungen in der Bundesrepublik. Soeben hat Brandenburg die lange geplante Fusion mit Berlin in eine ungewisse Zukunft verschoben. Es gibt aber den Fall einer gelungenen Fusion: Baden-Württemberg. Lohn der guten Tat: Heute ist Baden-Württemberg mit seiner Wirtschaftsleistung das Vorzeigeland der Bundesrepublik.
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13.10.2004
Burgen, Schlösser, Weinberge
Die Rheinromantik und ihre Geschichte
Von Caroline Michel und Karin Lamsfuß
Herbst im Rheinland - das ist die Zeit der Weinlese und der Weinfeste. Touristen genießen die außergewöhnlich schöne Landschaft, die malerischen Dörfer und Städte. Vielleicht ist das Rheintal die deutscheste aller deutschen Kulissen, geprägt von dem mächtigen Strom, der sich durch die geschwungenen Täler hindurcharbeitet, zwischen Weinbergen und bewaldeten Hügeln, deren "Häupter" von historischen Ruinen gekrönt sind.
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11.10.2004
Geist und Wort
Wie Nobelpreisträger Politik machten
Von Matthias Eckoldt
Der Reigen ist zu Ende. In der vergangenen Woche wurden die Namen der diesjährigen Nobelpreisträger genannt. Und wir konnten wieder beobachten wie diesem höchsten aller Preise ein ungebrochen starkes Medieninteresse beschieden ist. Was damit anfangen? Nutzen die Vertreter des Geistes ihre neuen Wirkungsmöglichkeiten für politische Einmischungen?
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8.10.2004
Kampf um die Konfessionsschule
Das westdeutsche Bildungswesen der 50er Jahre
Von Georg Gruber
Vor 50 Jahren, Anfang Oktober 1954, gingen mehr als 10.000 Schüler in Niedersachsen nicht zur Schule: ein Warnstreik, nicht etwa für mehr Lehrer oder bessere Ausstattung der Schulen, was dringend nötig gewesen wäre - nein, ein Warnstreik gegen ein neues Schulgesetz. Gegen dieses Gesetz lief vor allem die Katholische Kirche Sturm, denn es erklärte die überkonfessionelle Gemeinschaftsschule zur Regelschule.
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6.10.2004
Angst vor dem Volk
Geschichte des Überwachungsstaates
Von Peter Kiefer
Seit dem 11. September 2001 gibt es immer wieder neue Debatten um die öffentliche Sicherheit in den westlichen Demokratien. Die Angst vor dem Terrorismus hat dazu geführt, dass konservative wie linke Regierungen immer neue Instrumente zur Überwachung der Staatsbürger in die Diskussion bringen. Lauschangriff, Rasterfahndung, genetischer Fingerabdruck - die Bürgerrechtler und Datenschützer sind bei solchen Debatten in die Defensive geraten.
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