MerkMal
Archiv | MerkMal | Montag bis Freitag • 16:15
10.9.2004
Der Verband deutschsprachiger Übersetzer wird gegründet
Vor 50 Jahren
Von Gabi Wuttke
Gebrauchsanweisungen, Reiseprospekte oder Ratgeber: Manchmal muss man schmunzeln, manchmal ist es zum Verzweifeln. Denn aus einer fremden Sprache ins Deutsche übersetzte Waschzettel haben oft kaum noch einen Sinn - machen aber die Inbetriebnahme des neuen Radioweckers oder die Urlaubsplanung zu einem kleinen Abenteuer. Nicht weniger sind wir in der Literatur auf gute Übersetzungen angewiesen. Die Professionalisierung dieser Arbeit spiegelt sich in der Geschichte eines Verbandes wider, der an diesem Wochenende in Wolfenbüttel seinen 50. Geburtstag feiert: der Verband der deutschsprachigen Übersetzer.
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8.9.2004
Der David von Michelangelo
500 Jahre alt
Florenz hat Sehenswürdigkeiten in einer Fülle wie nur wenige Städte auf der Welt. Und auf der Hit-Liste der Sehenswürdigkeiten steht er ganz oben, denn er ist eines der größten Werke der bildenden Kunst: der David von Michelangelo. Heute wird er 500 Jahre alt.
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6.9.2004
Lessings Weiser
Der jüdische Philosoph Moses Mendelssohn
Von Susanne Mack
"Nathan, der Weise", Lessings bekanntestes Theaterstück, wird bis heute immer wieder gespielt, weil es uns bis heute immer noch etwas zu sagen hat: das Eintreten für Gleichheit und Toleranz der Religionen. Der Protagonist Nathan hat ein lebendiges Vorbild: Moses Mendelssohn. Mendelssohn war Lessings Freund. Ein Jude, im Ghetto geboren. In Berlin hat er es weit gebracht: bis zu einem Gesuch um Aufnahme in die Preußische Akademie der Wissenschaften. Aber König Friedrich lehnte ab: Er wollte den Juden an seiner Tafel nicht sehn. Vor 275 Jahren wurde Moses Mendelssohn geboren.
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3.9.2004
In der Holledau bei Familie Habermeier
Geschichte der Autobahnraststätten
Von Marietta Schwarz
Als in den 30er Jahren die ersten deutschen Autobahnen gebaut wurden, mussten auch Plätze geschaffen werden, an denen sich die Autofahrer ausruhen konnten. So entstanden bald die ersten Autobahnraststätten. Zunächst ging es dort noch ruhig und beschaulich zu. Interessant waren diese Raststätten nicht zuletzt für die Jugend nahe gelegener Dörfer.
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1.9.2004
Körperkult
Wie aus Leibesübungen Fitness wurde
Von Susann Sitzler
Winston Churchill antwortete einmal auf die Frage, wie er denn so alt geworden sei, provokativ: No sports and smoke cigars. Ärzte würden dieses Rezept sicher nicht weiterempfehlen. Denn heute gilt mehr denn je: Der Mensch soll sich fit halten bis ins hohe Alter. Fitness ist die Antwort auf unsere zunehmende Bewegungsarmut bei der Arbeit und im normalen Alltag. Früher bewegten sich die Menschen von Natur aus viel mehr, und als die körperliche Ertüchtigung in Form von Leibesübungen gepriesen wurde, da ging es um andere Ziele: Man wollte einsatzfähige Soldaten heranziehen.
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30.8.2004
Wanderrednerin der SPD
Die Frauenrechtlerin Agnes Wabnitz
Von Klaus Kühnel
Ein kleines Mädchen, eine Gastwirtstochter im oberschlesischen Gleiwitz in der Mitte des 19. Jahrhunderts, hat einen sehnlichen Wunsch, den sie immer wieder in ihr Abendgebet einschließt: Lieber Gott, gib mir Verstand. Was wird aus so einem Kind, das so genau weiß, was gut sein muss? Es interessiert sich für Politik, für sozialistische Ideen, jedenfalls damals. Agnes Wabnitz, so hieß das Kind, wurde eine berühmte Agitatorin der SPD in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Am vergangenen Sonnabend vor 110 Jahren starb sie.
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27.8.2004
Landflucht
Die Verstädterung Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert
Immer weniger Menschen leben heute auf dem Lande, immer mehr in Großstädten. Diese Entwicklung begann mit der Industrialisierung, die im 19. und 20. Jahrhundert zu dramatischen Veränderungen in Stadt und Land führte. So wuchsen im Rhein-Ruhrgebiet die Städte explosionsartig. Landschaften veränderten ihr Gesicht, aus Dörfern wurden Metropolen.
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24.8.2004
Szenen einer Metropole
Der Schriftsteller Christopher Isherwood und die Goldenen Zwanziger in Berlin
Von Damien McGuinnes und Gesa Ufer
"Cabaret" - das ist DAS Berlin-Musical schlechthin: Liza Minelli machte es zum Weltstar und das freizügige Berlin vor 1933 zum ewigen Mythos. Der Autor, auf dessen Vorlage das Musical basiert, heißt Christopher Isherwood. 1939 hatte dieser britische Schriftsteller den Episodenroman "Good Bye to Berlin" veröffentlicht. Sein Name ist in Deutschland fast vergessen und seine Werke werden nicht mehr verlegt. Am 26.August ist sein 100. Geburtstag.
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23.8.2004
Stift ohne Blei
Die Karriere des Bleistifts
Von Thomas Senne
Der Name, den das kleine Utensil hat, ist irreführend und eigentlich unsinnig. Denn der Bleistift heißt Bleistift, obwohl er gar nicht aus Blei ist. Woher der Name kommt - das ist nur historisch zu erklären. Ebenso, warum das Weltzentrum der Bleistiftproduktion im Raum Nürnberg ist, obwohl es dort keine Rohstoffe gibt, die für die Bleistiftproduktion wichtig wären.
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20.8.2004
Modernisierer der Mordkommissionen
Kriminalkommissar Ernst Gennat
Die erste Mordkommission hat im Jahre 1902 ihren Dienst aufgenommen. Nur war sie noch kein festes Gefüge wie heute. Bei einem Mordfall wurden die Kommissare zusammengerufen, die man für die besten hielt - und die gerade Zeit hatten. Die Mordaufklärung als Spezialisierung, die Zusammensetzung der Mordkommission, wie sie noch heute gültig ist - das hat sich Ernst Gennat ausgedacht. Gennat starb am 20. August 1939.
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