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Sonntag • 17:30
23.11.2003
Jack, Joe, Jesse
Schwarze Sportler in der braunen Diktatur
Von Ursula Trüper

Jesse Owens gewinnt Gold im Weitsprungwettbewerb bei den olympischen Spielen 1936 in Berlin. (Bild: AP)
Jesse Owens gewinnt Gold im Weitsprungwettbewerb bei den olympischen Spielen 1936 in Berlin. (Bild: AP)
"Die Amerikaner sollten sich schämen, dass sie sich ihre Medaillen von Negern gewinnen lassen", wütete Adolf Hitler. Bei den Olympischen Spielen 1936 gewannen schwarze Athleten eine Medaille nach der anderen. Schon in den Jahren vor der Nazidiktatur waren sportliche Kämpfe zwischen weißen und schwarzen Sportlern hochgradig ideologisch befrachtet. Sie wurden von vielen als "Rassenkämpfe" gedeutet. Ihren Höhepunkt erreichten diese dann bei den zwei Kämpfen um die Box-Weltmeisterschaft zwischen Max Schmeling und Joe Louis (1936 und 1938).
Ursula Trüper berichtet über die Ereignisse der damaligen Zeit aus einem eher ungewöhnlichen Blickwinkel - aus dem eines Schwarzen. Hans J. Massaquoi erlebte die damalige Zeit in Deutschland als Zeitzeuge.
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