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Sonntag • 17:30
30.11.2003
Abenteuer Everest
Eine Bestandsaufnahme 50 Jahre nach der Erstbesteigung
Von Ernst Vogt und Stefan Frühbeis

Mount Everest (Bild: AP)
Mount Everest (Bild: AP)
Vor 50 Jahren betraten zwei Menschen erstmals den Mount Everest, den höchsten Berg der Erde. Der neuseeländische Bergsteiger Edmund Hillary und sein Sherpa Tenzing Norgay schüttelten einander die Hand und klopften sich auf den Rücken - mehr als eine Freundschaftsgeste in 8.850 Meter Höhe.

50 Jahre nach der Erstbesteigung haben bereits im Frühjahr vierzig Expeditionen den "Berg der Berge" belagert. Das Abenteuer findet als "Gruppentourismus" im Gänsemarsch-Aufstieg statt. Kostenpunkt: Mindestens 70.000 US-Dollar, inklusive Vollpension und Bergführer. Der Gipfelsieg bringt Prestige, und vielen geht es nur um diese "Trophäe".

Extrembergsteiger brandmarken die Gipfelbesessenheit der Aspiranten, den Einsatz von künstlichem Sauerstoff und das mangelnde Umweltbewusstsein. Trotz des Massenansturms und der Rekordflut im Jubiläumsjahr - so haben unsere Autoren Ernst Vogt und Stefan Frühbeis herausgefunden - ist der Everest kein Berg für alle.
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