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Sonntag • 17:30
21.3.2004
Touchdown mit Tradition
Rugby-Geschichte(n) aus England
Von Leonie March

Rugby (Bild: AP)
Rugby (Bild: AP)
Im November 1823 nahm William Webb Ellis während eines Fußballspiels den Ball in die Hände und rannte auf das gegnerische Tor zu. Die eigenwillige Interpretation der Regeln galt als unfair, sorgte aber für hitzige Diskussionen und setzte sich schließlich als eigene Spielform durch. Sie bekam den Namen der Kleinstadt, in der sie erfunden wurde: Rugby. Zunächst wurde es auf der Insel gepflegt, später auch in den Kolonien des Königreichs.

Seit der Weltmeisterschaft 2003 in Australien ist Rugby in England auf Rang zwei der beliebtesten Sportarten geklettert. Die Nationalmannschaft wurde nach ihrer Rückkehr von der Queen empfangen. Die Bevölkerung feierte die Spieler wie Helden. Rugby-Partien entwickelten sich mittlerweile zu sozialen Events: Meistens treffen sich die Fans beider Mannschaften zur "dritten" Halbzeit im Pub wieder. Anders als beim Spiel sind blaue Augen und Rangeleien dann aber nicht an der Tagesordnung.

Warum der Ball beim Rugby nur nach hinten abgespielt werden darf, wie es in den Kabinen, auf dem Spielfeld und in den Pubs zugeht und wie die Tradition des Spiels in der Kleinstadt Rugby weiterlebt - über all das informiert sie diese NachSpiel-Ausgabe.
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