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Sonntag • 17:30
28.3.2004
Rhythmen und Riten
Die kulturell-religiöse Dimension der Spiele
Von Thomas Jaedicke

Muhammad Ali bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1996 (Bild: AP)
Muhammad Ali bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1996 (Bild: AP)
Rund 3,5 Milliarden Menschen verfolgten am Bildschirm die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta. Viele waren zu Tränen gerührt als Muhammad Ali, der zum Islam konvertierte ehemalige Box-Schwergewichtsweltmeister, von der Parkinsonschen Krankheit gezeichnet, die letzten Stufen der heiligen Stätte erklomm und mit zitternden Händen das olympische Feuer entzündete. Die Inszenierung hatte etwas "Göttliches".

"The greatest of all times" schwört die Massen auf das weltweit höchste Fest des Sportes ein.
In diesem Jahr darf das Publikum ein noch größeres, medial verbreitetes, Spektakel erwarten, wenn die Olympier anlässlich der Spiele zu den Wurzeln ihrer Bewegung nach Athen zurückkehren.
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