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Sonntag • 17:30
19.12.2004
Der verfluchte Berg
Triumphe und Tragödien am K2
Von Ernst Vogt

Bergsteiger am K2 (Bild: AP Archiv)
Bergsteiger am K2 (Bild: AP Archiv)
Der K2 im Karakorum, in Pakistan, ist mit 8611 m zwar nur der zweithöchste Berg der Erde, er gilt aber als schwierigster Achttausender. Das zeigt sich auch in der Zahl der Bergsteiger, die seinen Gipfel erreicht haben. 200 sind es gerade mal, während den Mount Everest 1500 erklommen. Seit 1902 versuchen Bergsteiger, den Gipfel der Felspyramide zu erreichen.

Den ersten Erfolg gab es aber erst reichlich 50 Jahre später: am 31. Juli 1954. Also ein Jahr nach der Erstbesteigung des Mount Everest.
Eine Tragödie überschattet den Sommer 1986 am K2 als 13 Menschen sterben. Allein die beiden Österreicher Kurt Diemberger und Willi Bauer schaffen den Abstieg und entgehen dem Höhentod. Die beiden hatten mehr als zehn Tage ohne zusätzlichen Sauerstoff bei fürchterlichen Höhenstürmen im Lager ausgeharrt. Extrembergsteiger schildern, wie nahe Triumph und Tragödie am K2 beieinander liegen.
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