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Archiv | Patentes | Montag • 11:30
30.8.2004
Scorpion
Der Krabbel-Roboter für den Mars
Von Folkert Lenz
Nur allzu gerne würden Forscher auf fremden Planeten in tiefe Krater schauen, um etwas über die geologische Geschichte der Himmelskörper heraus zu bekommen oder gar nach außerirdischem Leben zu suchen. Doch es mangelt noch an geeigneten Maschinen dafür. An der Universität Bremen haben Informatiker, Mathematiker und Maschinenbauer jetzt einen Gelände-Roboter entwickelt, der gehen und sogar klettern kann, denn er hat acht Beine. Die Technologie scheint so zukunftsweisend, dass die Europäische Weltraumagentur ESA den "Scorpion" jetzt drei Jahre lang auf Herz und Nieren prüfen will.
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23.8.2004
Nanotechnik erobert den Alltag
Von Wolfgang Nitschke
Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter - kaum vorstellbar klein also und Nanotechnologie wird für Wissenschaft und Industrie immer wichtiger, denn sie beginnt langsam in verschiedenen Bereichen Einfluss zu gewinnen und sie zu revolutionieren. Informations- und Datenverarbeitung, Elektronik, Medizin, Materialentwicklung oder Automobilindustrie - sie alle setzen auf den Nanometer.
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16.8.2004
Der Video-Grabstein
Von Tobias Armbrüster
Friedhöfe waren bislang Orte der Ruhe und der Einsamkeit. Wenn es nach dem amerikanischen Erfinder Robert Burrows geht, könnte es damit aber bald vorbei sein. Dieser Tüftler aus Kalifornien hat einen so genannten Video-Grabstein zum Patent angemeldet.
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9.8.2004
BIOKON
High Tech Lösungen aus der Natur
Patentlösungen aus der Natur für die Technik. Das soll das Netzwerk Biokon II bringen. Biokon II ist die Fortsetzung des ersten deutschen Bioniknetzwerkes, aus dem zum Beispiel der berühmte Lotuseffekt für saubere Oberflächen hervorging. Die Industrie nutzt heute Lacke und baut Hauswände, die dieses Prinzip kopieren. Raue Oberfläche = saubere Oberfläche. Nun geht die zweite Runde der technisch interessierten Naturforscher an den Start, mit neuen Projekten und vielen kleinen Tieren.
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2.8.2004
Fagott auf dem Prüfstand
Von Hartmut Schade
Der hochrote Kopf eines Fagottisten nach einem Solo ist sozusagen berufsbedingt. Hohe - aber auch besonders tiefe - Töne zu spielen, braucht viel Kraft. Immer hin muss eine drei Meter lange Luftsäule erzeugt werden. Doch Schweißausbrüche und rote Köpfe im Orchestergraben könnten bald der Vergangenheit angehören, denn ein Luftfahrttechniker der TU Dresden nahm sich jetzt des Fagotts an und stellte fest - strömungsmechanisch alles andere als optimal gebaut.
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26.7.2004
Gedanken steuern den Computer
Von Dirk Asendorpf
Einen Computer, ein Flugzeug oder eine Prothese allein mit Gedankenkraft steuern - das klingt nach Science Fiction. Doch nach drei Jahrzehnten weitgehend fruchtloser Forschung häufen sich in letzter Zeit die Erfolgsmeldungen. Und am Berliner Fraunhofer Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik wird ein Computerspiel allein mit Gedankenkraft gesteuert. Brain-Computer-Interface nennen die Forscher ihre Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine.
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19.7.2004
"Dressman"
Der perfekte Hemdenbügler
Von Hellmuth Nordwig
Vom Hemdenbügeln halte ich eigentlich gar nichts. Also wenn ich mich fünf Minuten mit so einem Hemd beschäftige, dann ist das nach wie vor faltig, verkrumpelt, und da vergeht einem ganz schnell die Lust am Hemden bügeln. So geht es wohl den meisten Männern. Deshalb entwickelte die Firma Bosch Siemens Hausgeräte den "Dressman".
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12.7.2004
Billiger Strom aus Ebbe und Flut
Mediziner aus Wolfsburg erfindet Gezeitenkraftwerk
Von Michael Engel
"Darauf wären wir wohl nicht gekommen!" So oder so ähnlich beurteilen Experten immer wieder die Erfindungen von Laien, die ihre Entwürfe zur Begutachtung vorlegen. Viele der Konstruktionen beeindrucken vor allem durch ihre unkonventionelle Umsetzung. Maschinenbauingenieure - so das selbstkritische Urteil der Experten - denken oftmals zu gradlinig und kommen gerade deshalb nicht auf die Lösung des Problems. Jüngstes Beispiel ist ein Gezeitenkraftwerk, das von einem Mediziner erfunden wurde.
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5.7.2004
Aktoren
Minimotore ziehen in den Alltag ein
Von Folkert Lenz
Aktoren, das sind Antriebe, die im Nano- oder Mikro-Bereich arbeiten. Sie sind klein, zumeist flink und lautlos. Die Mini-Motoren werden häufig als "Muskeln der Elektronik" bezeichnet, denn sie verwandeln elektrische Energie in mechanische. Und doch haben sie gar nichts mit einem gewöhnlichen Elektromotor zu tun.
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28.6.2004
Hirntest zur Lebensmittelkontrolle
Von Michael Lange
Holger Schönenbrücher vom Institut für Tierärztliche Nahrungsmittelkunde der Universität Gießen hat gemeinsam mit Kollegen einen Test entwickelt, der Gehirn in Nahrungsmitteln aufspüren kann, hundert mal empfindlicher und genauer als bisher existierende Testverfahren. Der Test weist Gehirnmasse im Milligrammbereich nach, auch wenn sie nur 0,01 Prozent des Hamburgers ausmacht.
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