Das Politische Buch
Archiv | Das Politische Buch | Freitag • 17:45
26.3.2004
Robert von Rimscha: Die Bushs - Weltmacht als Familienerbe
Campus Verlag, Frankfurt/New York, 2004
Rezensiert von Michael Stürmer
Robert von Rimscha hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben über einen Präsidenten, den viele in Deutschland und im Rest der Welt, eingeschlossen Amerika, hauptsächlich als seine eigene Karikatur wahrnehmen. Rimscha hat sich nicht von intellektuellen Moden und Stimmungen gegen Washington, Amerika und Bush einnehmen lassen, sondern genau hingehört und hingeschaut. Seine These: Nichts ist für das Verständnis von George Bushs Politik wichtiger als die Bush-Familie.
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19.3.2004
Wibke Bruhns: Meines Vaters Land
Econ Verlag, München 2004
Rezensiert von Alan Posener
Die Journalistin Wibke Bruhns versucht mit ihrem Buch "Meines Vaters Land" eine Annäherung an ihren Vater Hans Georg Klamroth, der zusammen mit den Verschwörern des Attentats vom 20. Juli 1944 hingerichtet wurde. An ihn selbst hat sie keine Erinnerung, so muss sie sich auf zahlreiche Briefe und Tagebücher stützen. Sie schaut mit dem Blick ihrer skeptischen Generation auf die Irrungen und Wirrungen der Eltern und ihrer Zeitgenossen.
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12.3.2004
Jonathan Schell: Die Politik des Friedens - Macht, Gewaltlosigkeit und die Interessen der Völker
Carl Hanser Verlag, München und Wien 2004
Rezensiert von Herfried Münkler
Sein Buch "Das Schicksal der Erde" wurde vor mehr als 20 Jahren zum Manifest der Ökologiebewegung. Auch diesmal lautet die Botschaft des Autors, dass weniger mehr ist, weil jedes Mehr an Nuklearwaffen und Militärapparat sehr bald zu einem Weniger an Sicherheit führt.
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5.3.2004
Blick in politische Zeitschriften
Von Arnulf Baring
Der Blick richtet sich diesmal auf die anstehende EU-Osterweiterung. Was ist eigentlich "Osteuropa"?, will zum Beispiel der Basler Ordinarius für osteuropäische Geschichte Heiko Haumann im Wiener "IWM- Newsletter" wissen und hinterfragt eine gemeinsame osteuropäische Identität.
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27.2.2004
Norman M. Naimark: Flammender Hass – Ethnische Säuberungen im 20. Jahrhundert
C. H. Beck Verlag, München 2004
Rezensiert von Elke Nicolini
Ethnische Säuberung im 20. Jahrhundert habe mit dem Nationalstaat, mit Rassismus und mit der Hochmoderne zu tun, schreibt Naimark. In fünf Fällen in Europa untersucht er unter anderem: Armenier und anatolische Griechen in der Türkei, die Judenverfolgung im Dritten Reich und die sowjetische Deportation von Tschetschenen, Inguschen und Krimtataren.
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20.2.2004
Hans-Peter Raddatz: Allahs Schleier – Die Frau im Kampf der Kulturen
Herbig Verlag, München 2004
Rezensiert von Josef Schmid
Es ist längst so weit. Multikulturelle Träume enden mit bösem Erwachen. Ihr idyllischer Blick auf die Welt muss einem schonungslosen Problemaufriss weichen. Das Experiment, ein Einwanderungsland im Stil einer friedlichen Anarchie einzurichten, um der Welt Vorurteilsfreiheit vorzuführen, muss abgebrochen werden. Die Welt ist nicht danach.
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13.2.2004
Christopher Browning: Die Entfesselung der "Endlösung" - Nationalsozialistische Judenpolitik 1939-1942
Propyläen Verlag, München 2003
Rezensiert von Sebastian Engelbrecht
Christopher Browning bezieht eine große Zahl neuerer Forschungsarbeiten über den Holocaust in seine Darstellung ein - Arbeiten von jüngeren, vor allem deutschen Historikern, die von der Öffnung der Archive nach dem politischen Umbruch von 1989 profitierten. Ein Standardwerk, das Überblick schafft.
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30.1.2004
Hans Hermann Hoppe: Demokratie. Der Gott, der keiner ist
Edition Sonderwege bei Manuscriptum
Rezensiert von Florian Felix Weyh
Was fängt man mit einem Buch an, das Ressentiments gegen so gut wie alle modernen Politmodelle bedient, vom Kommunismus bis hin zu Amerikas Ultrarechten um Pat Buchanan, die der Autor, US-Exilant und Volkswirtschaflter, als Nationalsozialisten beschimpft? Eine breite öffentliche Debatte über die Thesen dieses provokanten Buches ist unabdingbar.
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23.1.2004
Klaus Schroeder: Rechtsextremismus und Jugendgewalt in Deutschland - Ein Ost-West-Vergleich
Schöningh Verlag/Paderborn, 2004
Rezensiert von Frank Pergande
Die Städte Arnstadt und Neuruppin liegen im Osten, in Thüringen und Brandenburg. Einbeck und Deggendorf liegen im Westen, in Niedersachsen und Bayern. In keiner der vier Städte gibt es eine rechtsextreme Szene. Dennoch, nein gerade deshalb haben Klaus Schroeder und seine Mitarbeiter vom Forschungsverbund SED-Staat diese Städte für eine Studie über Rechtsextremismus und Jugendgewalt ausgewählt.
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16.1.2004
Ines Geipel: Für heute reicht’s - Amok in Erfurt
Rowohlt Verlag, Berlin 2004
Rezensiert von Bernd Wagner
Die Autorin versucht, den Prozess des Verdrängens zu stoppen, und bei jenem Massaker vom April 2002 in Erfurt zu verharren, das das Land zwar in Entsetzen gestürzt hat, aber bis heute nicht wirklich wahrgenommen wurde. Sie schreibt gegen das endgültige Vergessen an, setzt ihr Wort gegen die schnellen Wörter.
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