Das Politische Buch
Archiv | Das Politische Buch | Freitag • 17:45
7.11.2003
Blick in politische Zeitschriften
Von Arnulf Baring
Peter Schulze, bis vor kurzem Leiter des Moskauer Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung, äußert sich in Heft 4 der Zeitschrift "Internationale Politik und Gesellschaft betont zuversichtlich (allerdings vor dem Ende Oktober sichtbar gewordenen Machtkampf in Moskau) über Russland und seine "neue Rolle in der Weltpolitik.
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31.10.2003
Die Vertreibung - Böhmen als Lehrstück
Peter Glotz
Peter Glotz, 1980 ins SPD-Präsidium gewählt, selbst ein aus Böhmen vertriebener, war dort für die Verbindungen zur Tschechoslowakei zuständig. Nicht um Aufrechnung, Abrechnung oder Schuldzuweisungen geht es ihm, sondern um die Mechanik ethnischer Säuberungen. Der Politiker hat ein wichtiges Buch geschrieben.
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24.10.2003
Der deutsche Weg
Selbstverständlich und normal
Egon Bahr
Ganz so leicht geht das Wort nicht über die Lippen: der "deutsche Weg". Ein Begriff mit einer historischen Prägung, die nicht gerade an die glücklichen Jahre dieses Landes erinnert. Trotz des Titels gelingt es Egon Bahr nicht, die Zweifel an dieser Formel vollends auszuräumen. Gerade mit Blick auf das zusammenwachsende Europa sollte man überlegen, ob die Nachbarn in Frankreich und Polen mit diesem Begriff ähnliche Werte verbinden wie der große alte Mann der SPD.
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17.10.2003
Deutsche Gesellschaftsgeschichte - Vierter Band
Vom Beginn des Ersten Weltkriegs
Hans-Ulrich Wehler
Vor rund dreißig Jahren begann der prominenteste Vertreter der Gesellschaftsgeschichte unter den deutschen Historikern sein monumentales wissenschaftliches Lebenswerk: die mit dem Feudalismus des Alten Reiches um 1700 einsetzende Darstellung der neueren Geschichte der Deutschen. Konzipiert war dieses ehrgeizige und bislang von Kritik und Fachkollegen hoch bewertete Unternehmen auf vier Bände. Aber auch nach 4278 eng bedruckten Seiten ist mit dem in diesen Tagen erschienenen vierten Band erst das Jahr 1949 erreicht. Ein fünfter wird also folgen.
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10.10.2003
Blick in politische Zeitschriften
Arnulf Baring
Arnulf Baring zitiert in diesem Monat aus den Zeitschriften "Mut", "Berliner Republik" und "liberal".
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6.10.2003
Scheitert der Westen?
Deutschland und die neue Weltordnung
Wolfgang Schäuble
Als im Jahre 1948 der Historiker Ludwig Dehio mit seinem Buch "Gleichgewicht oder Hegemonie" eine Erklärung der Katastrophe versuchte, begegnete er vielen moralischen Einwendungen.
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26.9.2003
Karl Schlögel
Im Raume lesen wir die Zeit
Elke Nicolini
Man klappt das Buch am Ende zu und möchte sich sogleich auf die Reise machen - oder wenigstens durch den eigenen Ort flanieren - und der Geschichte auf griffige, anschauliche Weise näher kommen. Das ist für eine Arbeit, die den theoretischen und methodischen Fragen von Geschichtsschreibung nachgeht und im Untertitel "Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik" heißt, ein erstaunlicher, vom Autor aber durchaus gewünschter Effekt. Er schreibt:
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21.9.2003
Dominik Geppert
Maggie Thatchers Rosskur
Paul Nolte
Margaret Thatcher, die eiserne Lady und ihre bitteren Rezepturen: Darüber konnte man in Deutschland bis vor kurzem nur mit einer Mischung aus Fremdheit und Verachtung reden. Sie gut zu finden, gar ihre Politik als Vorbild und Maßstab zu wählen, galt als Tabu, nicht nur links von der Mitte, sondern auch bei den deutschen Christdemokraten, die in den Thatcher-Tories keineswegs eine europäische Schwesterpartei erblickten und sogar, wie Helmut Kohl, persönlich unter der britischen Regierungschefin litten. Vielleicht hatte England, eine Industriegesellschaft im Niedergang, es ja nötig - so mochte man denken -, während wir Deutschen uns in den achtziger Jahren noch in Wohlstand und Stabilität sonnten und für unbegrenzte Zeit die Früchte des Wirtschaftswunders ernten zu können glaubten.
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12.9.2003
Monika Maron
Geburtsort Berlin
Tilman Krause
In Berlin geboren zu sein, heißt ja eigentlich erst mal gar nichts. Der richtige Berliner kommt bekanntlich aus Breslau, wie schon Kurt Tucholsky sagt. Und seit Schlesien samt seiner alten Hauptstadt als Reservoir der jungen Talente, aus denen dann erst in Berlin wirklich was wird, seitdem Breslau also nicht mehr in Frage kommt, stammt zumindest der Berliner, der hier in kultureller Hinsicht was los hat und was los macht, eben aus Schwaben oder aus Bayern.
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5.9.2003
Blick in politische Zeitschriften
Arnulf Baring
Berliner Republik · Criticón · Beilage zum 'Parlament' Aus Politik & Zeitgeschichte · Internationalen Politik
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