Das Politische Buch
Archiv | Das Politische Buch | Freitag • 17:45
22.8.2003
Peter Bender
Weltmacht Amerika
Hartmut Jennerjahn
Um die gewaltige Macht der Vereinigten Staaten zu veranschaulichen, schreibt Peter Bender, falle Politikern, Professoren und Publizisten fast immer das Römische Reich ein:
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15.8.2003
Hans J. Hennecke
Die dritte Republik
Mariam Lau
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht von irgendeiner Stelle der Untergang Deutschlands ausgerufen wird. Aus Zeitungskolumnen und Tagesthemen erreichen uns die finstersten Prognosen; mal ist es der Sozialstaat, mal der eiskalte Neoliberalismus, mal die Gewerkschaften, dann die multinationalen Konzerne, denen die Totenglocken läuten, und natürlich kann auf gar keinen Fall ein herrlicher Sommer ins Land gehen, ohne dass die Klimakatastrophe heraufbeschworen wird. Aber auch diejenigen unter uns, die sich eine gewisse Dickfelligkeit gegen die Kassandrarufe zugelegt haben spüren, dass die Aufbruchstimmung, mit der noch vor wenigen Jahren die "Berliner Republik" ausgerufen wurde, weitgehend verflogen ist. Woran liegt das?
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8.8.2003
Florian Illies
Generation Golf Zwei
Reinhard Kreissl
Florian Illies wurde vor einigen Jahren mit seinem Buch über die Generation Golf, das als Schlüsseltext für die Befindlichkeit der damals unter Dreißigjährigen gefeiert wurde, bekannt. Diesen Erfolg ausnutzend liegt jetzt mit Generation Golf zwei eine weitere Veröffentlichung vor, die thematisch an den ersten Bestseller anschließt. Das Buch gehört in eine Kategorie kultureller Phänomene in der auch Hotlines, Last-Minute-Flüge und Onlinebestellungen zu Hause sind. Sie existieren im wesentlichen im Modus der medialen Beschwörung - oder haben Sie schon mal bei einer dieser Servicetelefonnummern wirklich eine Auskunft bekommen? Bei Tageslicht betrachtet sind die Bekenntnisse und Räsonzements, die Florian Illies in seinem Buch Generation Golf zwei präsentiert, dünn und ihr zeitdiagnostischer Wert eher zweifelhaft. Was den Erfolg solcher zwischen kokett pennälerhafter Bekenntnisliteratur und seriösem Sachbuch mäandernden Texte ausmacht, ist nicht ihr intellektueller oder analytischer Gehalt, sondern ihr Identifikationswert - So möchte doch jeder Dreißigjährige leiden, und diese Art von Problemen, sind in der Tat herzzerreißend:
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1.8.2003
Blick in politische Zeitschriften
Arnulf Baring
Stiftung Wissenschaft und Politik, Nr. 5 Blätter für deutsche und internationale Politik, Nr. 7 Internationale Politik, Nr. 5 WeltTrends, Nr. 38 Lettre, Nr. 61 Europäische Rundschau, Nr. 2 Osteuropa, Nr. 2
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25.7.2003
Claudia Rusch
Meine Freie Deutsche Jugend
Lutz Rathenow
Mit einem Text von Wolfgang Hilbig
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18.7.2003
Henning Sietz
Attentat auf Adenauer
Pascal Fischer
Es ist der 27. März 1952. Die Abendnachrichten bringen Außergewöhnliches:
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11.7.2003
Dore Gold
Hatred's Kingdom
Hans-Peter Raddatz
Hatred's Kingdom - übersetzt: Königreich des Hasses Mit seiner Überschrift will Gold jene wahhabitische Islamform kennzeichnen, die der saudischen Monarchie als Herrschaftsideologie dient und in den letzten zwei Jahrzehnten durch seine wachsende Gewaltbereitschaft aufgefallen ist. Immer häufiger tritt Saudi-Arabien seither als Finanzier und Drahtzieher von Terrorgruppen und -aktionen auf, wobei nicht zuletzt drei Viertel der Attentäter des 11. September aus diesem Land kamen und sich dabei auf den Koran beriefen. So stellt Gold den Wahhabismus, seine Geschichte und Entwicklung, ins Zentrum seiner Darstellung, und es lohnt sich, sie mitzuverfolgen.
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4.7.2003
Blick in politische Zeitschriften
Arnulf Baring
Zitate aus: Internationale Politik - 06 / 2003 - Heinrich Vogel - Richard Herzinger - Thomas Risse - Robert Bierling Europäische Rundschau 02 / 2003 - Walter Laqueur Merkur - 05 / 2003 - Tony Judt
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27.6.2003
Wolfgang Sofsky
Operation Freiheit
Walter Laqueur
Wolfgang Sofsky, Professor der Soziologie und Schriftsteller, hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht mit seinen Studien über politische Gewalt, vor allem in der Form der nationalsozialistischen Konzentrationslager, aber auch mit seinem Traktat über die Gewalt. Seine Bücher haben nicht allen gefallen, denn sein Grundton ist häufig pessimistisch, die Ausübung von Terror und Schrecken ist Teil der condition humaine und das wird sich, wie er glaubt, auch in der Zukunft nicht ändern. Sein letztes Buch über den Irak-Krieg wird, fürchte ich, wahrscheinlich noch mehr Widerspruch hervorrufen. Denn, wie er schreibt, "das erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist nicht die Wahrheit, sondern die Illusion" - und diese Illusionen waren weit verbreitet und auch heute werden sie ungern aufgegeben.
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20.6.2003
Jonathan Spence
Mao
Alexander Schuller
Aus dem Englischen von Susanne Hornfeck
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