Signale
Archiv | Signale | Sonntag • 12:10
16.5.2004
Wie Deutschland sich ändern kann
Zeit für Veränderungen (1)
Von Angela Merkel
Mit "Zeit für Veränderungen" startet DeutschlandRadio Berlin in der Sendung Signale eine neue Reihe. In zehn aufeinander folgenden Beiträgen äußern sich Prominente zu diesem Thema. Den Anfang macht die CDU-Vorsitzende Angela Merkel. Es ändere sich nicht zu wenig, sagt sie, sondern für manche sogar zu viel.
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9.5.2004
Hat Europa eine Seele?
Von Josef Schmid
Die Frage nach der Seele einer politischen Einheit unterstellt, dass etwas Verehrungswürdiges vorhanden sein müsste, das ihr ein höheres Leben verschafft. Die Frage unterstellt auch, dass die politische Einheit mehr verdient, mehr braucht als die Funktionalität eines Fahrkartenschalters für weite Reisen, mehr als Straßenschilder, die von Warschau nach Dublin, von Gibraltar nach Helsinki zeigen.
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2.5.2004
Europa in Bewegung
Von Ulrike Ackermann
"Völker hört die Signale ..." ertönte es noch vor 15 Jahren in Prag, in Budapest, Warschau, Riga oder Vilnius, als die herrschenden Kommunisten ihr Volk zum Kampftag der Arbeiterklasse aufmarschieren und die Internationale schmettern ließen. Noch im selben Jahr trug dieses Volk während der Samtenen Revolutionen den Kommunismus zu Grabe.
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25.4.2004
Das Anstandsopfer
Von Cora Stephan
Anstand, lehrt das Lexikon, ist ein den guten Sitten entsprechendes Benehmen. Da die guten Sitten ein ziemlich weites Feld sind heutzutage, begnügen wir uns im Folgenden mit der weniger aufwendigen Definition: Anstand bezeichnet ein Verhalten, das in einer gegebenen Kultur als im weitesten Sinne angemessen empfunden wird.
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18.4.2004
Die Sehnsucht nach Sicherheit
Von Wolfgang Sofsky
Drei Unsicherheiten bedrohen das Dasein der Menschen. Katastrophen zerstören ihre Lebenswelt, Gefahren überschatten ihre Zukunft, und Risiken sind der Preis ihres Handelns. Ein Erdbeben, ein Krieg oder ein Terroranschlag bricht wie ein Verhängnis herein. Auch wenn die Katastrophe von Menschen ausgelöst wurde, ist sie für die Opfer stets ein Schlag des Schicksals. Sie zertrümmert die Grundfesten des Welt- und Selbstvertrauens. Dagegen ist nichts auszurichten.
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12.4.2004
Auslaufmodell Familie?
Von Rolf Schneider
Es gibt die bekannte Notrufnummer der Polizei. Es gibt Telefonanschlüsse für Feuerwehreinsätze und für dringende medizinische Hilfe. Es existieren telefonische Anschlüsse für verfolgte Frauen und für Kinder in Not, so wie es auch eine Telefonseelsorge gibt. Alle diese Anlaufadressen, zu denen man noch die entsprechenden Unterbringungsmöglichkeiten zählen darf, bringen besorgte Zeitgenossen zu dem Urteil, hier würde elektronisch ausgelagert, was in früheren und besseren Zeiten ganz selbstverständlich innerhalb einer Familie ausgehandelt und beigelegt worden sei.
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11.4.2004
Bewegendes Pathos
Die Wiederentdeckung einer Kraft
Von Gert Ueding
"Und er schwebt doch", so überschrieb kürzlich eine große deutsche Tageszeitung ihren Bericht über die Chancen des "Transrapid"-Zuges und der Schwebebahntechnologie. Der Artikel stand im Wirtschaftsteil der Zeitung, doch dem Verfasser kommt es nicht bloß auf die ökonomisch-technischen Umstände an, er sympathisiert mit dieser Technologie, will seinen Beitrag zu ihrem Durchbruch leisten.
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9.4.2004
Die Pforten der Hölle
Von Michael Stürmer
"Vieles Furchtbares gibt es, nichts ist furchtbarer als der Mensch". Was der griechische Dichter Sophokles vor mehr als zweitausend Jahren sagte, in abgründiger Verzweiflung, hat bis heute nichts von seiner illusionslosen Wahrheit verloren. Die Bilder aus Faludschah, wie zwei Geländewagen brennen, deren zivile Insassen, im Sterben begriffen, aufgehängt, geschleift, zerstückelt werden von einem vor Vergnügen tanzenden Saddam-Mob, sie haben eine Präsenz, die sich nicht leicht vergisst.
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4.4.2004
Die Europäische Union und die Türkei-Frage
Von Peter Merseburger
Es gibt derzeit kaum ein besseres Beispiel für widerwärtige Heuchelei in der Politik als das Gerangel um den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union. Mit dem Brustton der Überzeugung verkünden viele Politiker, einer Türkei, welche die Bedingungen für einen Beitritt erfülle, werde man Verhandlungen anbieten. Aber nicht wenige von ihnen beten insgeheim, die Türken möchten die Voraussetzungen nie und nimmer füllen.
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28.3.2004
Europa und die Türkei
Ausblick und Konsequenzen
Von Josef Schmid
Mit scheinbarer Teilnahmslosigkeit quittierten die Deutschen das Versprechen von Kanzler Schröder gegenüber der Türkei, sie nach einer gewissen Anstands- und Verhandlungsfrist in die Europäische Union aufzunehmen. Die Mehrheit hierzulande lehnt dies ab. Es bewahrheitet sich mehr und mehr: In Deutschland ist Europapolitik ein Elitenprojekt, das hinter verschlossenen Türen vorangetrieben und im Parlament durchgewunken wird.
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