WeltZeit
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29.9.2004
Versöhnung am Ort des Verbrechens
Marzabotto
Von Jörg Seisselberg

Marzabotto - der Name der Apennin-Gemeinde in der Nähe Bolognas steht für das schlimmste Kriegsverbrechen der Nationalsozialisten in Italien. Vor 60 Jahren, zwischen dem 29. September und dem 1. Oktober 1944, zerstörten Einheiten der SS und der Wehrmacht den gesamten Landstrich und töteten bei der Aktion, die angeblich gegen Partisanen gerichtet war, über 800 Zivilisten, vor allem Frauen und Kinder. Heute gibt es in Marzabotto einen Geschichtspark und eine Friedensschule, in der sich regelmäßig nicht nur Jugendliche aus Italien und Deutschland, sondern auch aus Israel und Palästina treffen.
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