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21.10.2004
Kleinkrieg um Standards und Status
Parlamentswahlen im Kosovo
Von Eberhard Nembach

Bei den Kosovo-Unruhen Mitte März trennen UNO-Fahrzeuge Albaner und Serben in Mitrovica (Bild: AP)
Bei den Kosovo-Unruhen Mitte März trennen UNO-Fahrzeuge Albaner und Serben in Mitrovica (Bild: AP)
Das Kosovo ist ein Tummelplatz der internationalen Gemeinschaft: Seit dem Bürgerkrieg zwischen Serben und Albanern von 1999 wird das Land von den Vereinten Nationen verwaltet, die gut 18.000 KFOR-Soldaten der NATO sollen für Sicherheit sorgen und die OSZE organisiert und überwacht die Parlamentswahlen am Samstag.

Ein Grundkonflikt beherrscht die Politik im Kosovo: Die Albaner streben die Unabhängigkeit von Serbien an, die UNO will erst gewisse Standards erfüllt sehen, bevor über den völkerrechtlichen Status der Provinz entschieden wird. Die Standards sollen vor allem die Minderheit der Serben im Kosovo schützen.
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